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Geschafft! :-) Schnupperseminar am Kapuzinerplatz

25.02.2016 Schnuppern am Kapuzinerplatz
25.02.2016 Schnuppern am Kapuzinerplatz

Hallo München!

Jetzt komme ich gerade von unserem ersten Schnupperseminar am Kapuzinerplatz. Unser zweiter Standort, an dem wir nun präsent sind.

Ich fühle mich zufrieden, aufgeräumt und voller Zuversicht, dass es den anderen heute Anwesenden ähnlich ergeht. Wir waren ursprünglich eine volle Gruppe mit 8 Teilnehmerinnen (wir warten immer noch auf den ersten Vater als Teilnehmer…), wobei eine Mutter wegen krankem Kind kurzfristig absagen musste.

Nach einer kurzen und mal wieder sehr dynamischen Vorstellungsrunde übernimmt unsere erfahrene Vorzeige-Vereinbarkeitscoach Christine den Staffelstab und lässt uns gemeinsam unsere Lebensbereiche erarbeiten, die wir gerne mal etwas und anders unter die Lupe nehmen möchten.

Heute sind es acht, und zwar diese hier: Beruf, Partnerschaft, Mama/ Erziehung, Freizeit/ Hobbys, Ehrenamt/ Soziales Engagement, Gesundheit/ Ernährung, Finanzen/ finanzielle Unabhängigkeit, Persönliche Weiterentwicklung.

Uns wird Zeit gegeben, in uns zu gehen, inne zu halten, und uns in unsere verschiedenen Rollen und Lebensbereiche einzufinden. Mit dem “Tool” aus Christine’s Coaching-Koffer visualisierten wir unseren Ist-Zustand: wo sind wir zufrieden, wo nicht so ganz, wo wollen wir unbedingt etwas tun? Wo dulden wir die “Unperfektheit”?

Durch die Visualisierung überraschten wir uns teilweise selbst. War man am Anfang doch sicher: “weiß ich schon alles, ist doch klar…” sehen wir doch ein oder ein paar Aspekte, die für uns in der Visualisierung dann doch etwas anders aussehen. Wir wundern aus, lassen die Visualisierung wirken, schauen auf die Blätter der anderen Mütter.

Wir teilen unsere Erkenntnisse miteinander. Auf der einen Seite sehen wir doch so einige Parallelen zum Leben der anderen Mütter. Auf der anderen Seite hat heute wieder jede von uns ganz eigene Aspekte mitgebracht. Wie sieht es mit meinen eigenen Ideen aus? Was kann ich tun, um in einem zu kurz gekommenen Lebensbereich (persönliche Weiterentwicklung?!) trotz Kind oder gerade wegen Kind doch etwas mehr zu tun, wenn es mir so wichtig ist? Wie machen das die anderen? Was könnte ich denn mal in meinem Alltag ausprobieren?

Das Seminar war viel zu schnell zu Ende. Wir konnten uns heute ein Bild davon machen, wie bei elterngarten gearbeitet wird. Wir können unsere Visualisierung mitnehmen und sie weiter auf uns wirken lassen: “Jetzt erst mal sacken lassen.” Wir nehmen uns die neuen Impulse mit: wie wir uns vielleicht selbst überrascht haben und was ich als Inspiration von den anderen Teilnehmerinnen mitnehmen kann.

Einige äußerten den Wunsch, dass wir nun in dieser Gruppe weiter arbeiten. So einiges konnte nur angerissen werden und die nächsten Themen liegen auf dem Tisch. Vor allem in Richtung berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Passende Coaching-Werkzeuge haben wir reichlich. Daher freuen wir uns nun auf das Follow-up mit einer Gruppencoaching-Serie für alle diejenigen, die bei den Schnupperseminaren dabei waren und weiter machen möchten. Mehr dazu in Kürze hier auf der Website.

Achja, und mal wieder ein großes Lob an die Kinder, die dabei waren: heute waren es zwei große (inklusive Christine’s Helena!), 2,5 Jahre alt, und zwei Kleine, 0,5 Jahre alt. Sie dulden es ziemlich entspannt, dass auch mal die Mama mit eigenen Themen dran ist. Wir fühlen uns bekräftigt mit unserer Start-up Idee: Lass mal die Mamas über Babythemen hinaus blicken, es wird allen gut tun: der zufriedenen Mama, aber auch dem Kind und dem Umfeld.

Gerne können die anderen Teilnehmerinnen hier oder auf Facebook kommentieren!

 


From Munich With Love

Heute ist ein zusätzlicher Tag im Jahr und wir sind ziemlich aktiv.

Zu erst mal hat ein Wiederholungstermin statt gefunden in Pullach mit neuen Teilnehmerinnen. Die Kinder haben gut mitgemacht und die Erwachsenen durften ihre Vorsätze und Entscheidungen unter die Lupe nehmen. Den Ablauf des Seminars haben wir wie das Schnupperseminar am 02. Februar gestaltet. Das könnt Ihr hier nachlesen.

Schnupperseminar in Pullach am 29.02.2016
Schnupperseminar in Pullach am 29.02.2016

Und Dominika von From Munich with Love hat in ihrer Mama Start-up Serie ein Interview mit Tanja veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen…


Geschafft! :-) Schnupperseminar in Pullach

Schnupperseminar Pullach 02.02.2016
Schnupperseminar Pullach 02.02.2016

Heute ist der 02.02., Mittagszeit, und ich komme gerade vom elterngarten-Auftaktseminar in Pullach. Und, wie war’s? Toll? Interessant? Wie ging es den Babys, die dabei waren?

Ich fange mal vorne an.

Der Start war sehr dynamisch. Die klassische Vorstellungsrunde haben wir übersprungen. Statt dessen stellten wir uns nach bestimmten Vorgaben auf, z.B. zum Anfangsbuchstaben unseres Namens oder der derzeitigen Einbindung in dem Job, in dem wir Elternzeit machen. Dabei gab es so einige Gründe zum lachen und interessante Erkenntnisse zu meiner eigenen Position und der von anderen im Raum. Die Babys hatten was zu zuschauen, Action finde die ja immer gut.

Auf jeden Fall aufgelockert und nicht mehr müde ging es dann ran ans Eingemachte, bzw. an unser Unbewusstes. Was das bedeutet und wie das geht, das konnten alle Teilnehmer mit einer von Etta mitgebrachten Methode aus der Coaching-Praxis erleben. Etta stellte die Methode “Competing Commitments” von Robert Kegan und Lisa Lahey ganz kurz vor und dann durften wir uns einen Vorsatz oder eine Entscheidung aus unserem Leben herausgreifen, den oder die wir nicht so ganz (oder bisher gar nicht) umsetzen. In zwei Durchläufen in 2er-Teams wurden wir durch einen Prozess geführt, der uns an die (bisher unbewussten) Gründe heran lässt, die uns an der Umsetzung unserer bewussten Vorsätze und Entscheidungen hindern. Dabei habe ich persönlich mal wieder einen “Aha-Effekt” erlebt und anderen ging es offensichtlich ebenfalls so. Vorsätze und Entscheidungen wurden geändert, ergänzt, bekräftigt oder ersetzt. Je nach persönlicher Erkenntnis. Danke Etta für diese spannende Schnupper-Session!!

Nach einer spannenden Feedbackrunde zur Session blieben alle noch dort, obwohl die Zeit des Seminars eigentlich schon abgelaufen war. Wir redeten über elterngarten, die Idee und die Umsetzung. Alle waren sich einig: die Idee ist super, wir müssen nur bekannt werden und am besten gute Kooperationspartner finden. Und wo sind die Arbeitgeber?! Das Feedback einer Teilnehmerin “Ihr startet in 2016 durch!” wirkt sehr bekräftigend nach. Wir redeten darüber wie elterngarten bekannter werden kann. Mehr Flyer, mehr Artikel über uns, mehr Social Media, Gutscheine von Arbeitgebern für Arbeitnehmer, Geburtsgeschenke: ein elterngarten-Seminar statt den großen Blumenstrauß. Auch interessant: Nicht nur Eltern in Elternzeit finden unser Angebot gut. Neben einer Teilnehmerin, die zwar noch in Elternzeit ist, aber ihr Kind bereits betreut hat und ohne Kind kam, war auch eine Teilnehmerin dabei, die Kinder im Schulalter hat. Unser Angebot spricht eben alle diejenigen an, die neue Impulse für ihr Leben wert schätzen.

Schritt für Schritt. Wir haben noch viel vor uns. Jetzt leben wir vor allem von Empfehlungen. Das geht vor allem an die, die jetzt ein Seminar mitgemacht haben: Erzählt von uns, verschickt die Links, empfiehlt uns weiter… Danke!! So gehen wir jetzt in den Frühling und schauen, wie alles so langsam wächst, was wir über den Winter gesät haben…

Danke an alle, die da waren, vor allem danke an Etta, aber auch an Christine und Hilla für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Umsetzung des Seminars. Und großes Lob an die Babys: die anwesenden drei haben super mitgemacht und waren total relaxed. Meine Erklärung dafür: die merken, wenn es den Müttern gut geht!

In diesem Sinne, wir freuen uns auf die nächste Runde!


Das Jahr startet mit elterngarten!

Ein frohes Neues Jahr wünschen wir allen elterngarten-BesucherInnen und Besuchern! Die kommenden Wochen und Monate werden spannend! Das kleine Start-up elterngarten wächst jetzt von der Idee in die Realität herein und gestaltet sich nun vor allem mit Euren Ideen und Rückmeldungen. Ein erstes Schnupperseminar haben wir im Dezember veranstaltet und das Feedback unserer allerersten Besucherin war: “Ich hätte ja nicht gedacht, dass wir direkt so arbeiten. Da kann ich jetzt schon einige Impulse mit nach Hause nehmen. Nächstes Jahr komme ich wieder.”

So starteten wir gut und freuen uns schon auf das nächste Schnupperseminar zum kennenlernen. Es findet am 02.02.in Pullach statt, bitte meldet Euch über die Website an, die Teilnehmerzahl begrenzen wir auf 8. Für den 25.02. werden wir auch ein Schnupperseminar am Kapuzinerplatz anbieten, weitere Infos folgen.

Wir fangen jetzt mit der richtigen Werbung an. Die Flyer gehen diese Woche in den Druck und ab nächster Woche werdet Ihr unsere Flyer an den verdächtigen Anlaufstellen für Eltern in Elternzeit finden. Wenn nicht, dann sagt uns noch mal Bescheid! Wir werden auch unsere Standorte stetig ausweiten, so kündigen wir in den nächsten Wochen Seminare am Kapuzinerplatz und in Eichenau an.

Des weiteren werden wir auch mit den ersten Arbeitgebern sprechen. Unsere Seminare sind prädestiniert dafür, dass sie von Euren Arbeitgebern zumindest teilweise gesponsert werden. So haben die Arbeitgeber die Möglichkeiten, etwas für die Eltern in Elternzeit zu tun, ohne in den Familien-Schutzraum eindringen zu müssen. Das ist doch ein gutes Gefühl für Arbeitnehmer und Arbeitgeber!

Also, große Pläne und viel positive Grund-spannung begleiten uns für den Start des Neuen Jahres. Über Feedback, Tipps und gute Wünsche freuen wir uns immer sehr.

Falls Du über einen Newsletter auf dem Laufenden bleiben willst, dann melde Dich hier an.

Hier ist unser Flyer in digitaler Form: elterngarten Flyer Januar 2016


Tu’ auch mal was für Dich…

Unsere Message ist vielleicht sogar ein “Tabu” für “gute” Eltern: Besuche ruhig eine Spielgruppe weniger und tu statt dessen auch mal was für Dich!

Die elterngarten-Seminare helfen, Dich stimmig mit Deiner neuen Lebenssituation für die Zukunft mit Familie und Beruf auszurichten. Wir sind da präventiv unterwegs. Du kannst lernen, wie Du aus dem Funktioniermodus heraus kommst oder gar nicht erst reinrutschst, Dein/ Euer Leben bewusst und aktiv gestaltest und Du Dich darin persönlich und beruflich weiter entwickeln kannst. Verfolge Deine Träume und tu nicht irgendwas, weil es “nur funktioniert”. Wenn Du für Dich ein glückliches Leben gestaltest, ist das die beste Basis für Deine Kinder. Sie profitieren davon, wenn es Dir gut geht und Du zufrieden mit Deinem Leben bist. elterngarten-Zeit ist daher nur auf dem ersten Blick “nur für Dich”.

Noch was:

Wenn Du Glück hast, fördert Dein Arbeitgeber die Teilnahme an den Seminaren als ein Elternzeit-Geschenk. Es sollte auch in seinem Interesse sein, dass Du in Deiner Elternzeit präventiv unterwegs bist, Du Dir ein nachhaltiges Leben gestaltest, Du Dich nicht nur mit Baby- und Haushaltssachen beschäftigst, sondern Du Dich auch mit Deinen Ressourcen und Talenten auseinander setzt, Dein “Hirn anstrengst”, Dir eine innere Klarheit organisierst und Dich persönlich weiter entwickelst.

Wir freuen uns daher auf die gemeinsame Reise, sei von Anfang an dabei und gestalte den Auf- und Ausbau von elterngarten mit! In einem von Dir selbst bestimmten Rahmen.

Mehr Infos gibt es auch noch hier.

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Zeitlicher und räumlicher Abstand…

Elternzeit bietet zeitlichen und räumlichen Abstand zu Deinem bisherigen Leben, vor allem Deinen Joballtag. Du bist mit dem Kind zu Hause und hast zwar viel zu tun, doch beim Wäsche waschen und aufräumen ist auch viel Zeit zum nachdenken. Du kannst die Zeit nutzen, um Dir Fragen zu stellen, für die Du schon lange keine Zeit mehr hattest:

  • Wie will ich leben?
  • Was will oder muss ich ändern?
  • Wie setze ich das um?

Du kannst die Elternzeit nutzen, um bewusste Entscheidungen zu treffen, die möglicherweise die Bahnen für Dein komplettes Leben legen. Du kannst hier endlich Neues ausprobieren, entdecken, erleben, staunen, schnuppern. Natürlich mit Kind, das ist fester Teil Deines neuen Lebens, warum sollte es in Deinen Lebensplanungsprozessen nicht auch physisch dabei sein?

Elternzeit ist nicht nur eine gute Zeit für die Familie und den Neuankömmling. Sie ist auch eine Zeit großer Veränderungen, in der sich die Eltern persönlich und/ oder beruflich reflektieren und weiter entwickeln können. Diese Chance verpufft nur allzu oft mangels Angeboten, die die Eltern in den Alltag mit Kind integrieren können, ohne dass sich Eltern oder Kind „verbiegen“ müssen. Im elterngarten bieten wir Formate an, bei denen das Kind einfach dazu gehört.

Wenn ich nachhaltig gesund und “in Balance” bleiben möchte, dann möchte ich nicht die Zeit, wo wir mal als Familie komplett sein könnten – z.B. Wochenende oder der Abend – mit Seminaren zuplanen. Auch Fernkurse sind nicht ideal, das geht meist auf Kosten von Schlaf. Die Idee ist, auch mal den Alltag mit Kind für mich zu nutzen. Das ist ein neues Erlebnis. Das Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie entlädt sich mit neuer schöpferischer Kraft, anstatt in mentaler und körperlicher Erschöpfung zu enden.

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Mutter in Teilzeit – kann nichts anspruchsvolles sein??

Wie oft habe ich z.B. schon gehört, dass die Mama, die jetzt nur noch in Teilzeit arbeitet, viel weniger anspruchsvolle Tätigkeiten beim Arbeitgeber zu verantworten hat. Und die Mama auch damit einverstanden ist, sie ist ja nur ein Teilzeit da, was kann sie schon erwarten? Man bekommt halt nicht mehr so viel mit. Aber muss das sein?

Was ich gerade beim Aufbau des elterngartens erlebe ist was ganz anderes. Erst mal brenne ich für die Idee, der Aufbau macht mir riesigen Spaß. Etwas aufzubauen, was später Dutzenden anderen Müttern oder Vätern das Leben erleichtert oder verschönert, ist für mich auch eine sinnvolle Aufgabe. Wenn Benjamin mittags schläft, dann freue ich mich auf die Stunde, die ich am elterngarten weiter arbeiten kann. Das komplette Konzept habe ich mit Benjamin zusammen entwickelt. Im Alltag mit ihm kamen immer wieder Ideen, die ich schnell in mein Smartphone geklimpert habe, damit sie auf dem Weg nicht verloren gehen. Klar, das ist jetzt auch relativ einfach, ich kann mich voll mit der Idee identifizieren und ich bin mitten in der Situation, in der sich die befinden, die ich mit dem elterngarten adressiere…

Hatte ich dann mal wieder eine Stunde oder mehr am Stück Zeit, konnte ich die Ideen verbinden in einem Text oder einer Mail und sie aufschreiben. Die Ideen sprudeln, ohne dass es zu anstrengend oder erschöpfend wird. Im Gegenteil, das Projekt trägt mich durch den Alltag, es beflügelt mich. Der elterngarten soll andere Mütter (und gerne auch Väter) inspirieren, ebenso “ihre” Aufgaben zu finden, die sie beflügeln und durch den Alltag tragen. Es gibt genug “sinnvolle” Aufgaben zu tun auf dieser Welt. Man muss eben nur mal Raum und Zeit und ein paar gute Methoden haben diese um herauszufinden, was am besten passt.

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Gibt’s nicht? Dann mach’ ich das jetzt

Ich bin Tanja und zurzeit in meiner 2. Elternzeit mit Sohn Benjamin, der jetzt 21 Monate alt ist. Benjamin ist seit eineinhalb Monaten teilweise vormittags in der Krippe und ich nutze die Übergangszeit zu meinem Job als Unternehmensberaterin für die Realisierung der Idee, die sich in mir während des Lebens zu Hause mit Benjamin entwickelt hat.

Ich habe festgestellt, dass die Elternzeit in vielen Situationen zu sehr abgewertet wird. Klar, auf der Oberfläche haben die Arbeitgeber nichts von der Elternzeit, nur den Verlust eines guten Mitarbeiters/ einer Mitarbeiterin für schlimmstenfalls über ein oder mehrere Jahre. Und auch viele Eltern klagen darüber, dass sie im Alltagstrott gefangen sind und Opfer der Wäscheberge, Krankheitswellen und nicht durch-geschlafenen Nächten in der Familie sind. Dabei wird das Hirn zu wenig angestrengt und anspruchsvolle intellektuelle Tätigkeiten haben keinen Raum mehr.

Dabei hat die Elternzeit neben der innigen Zeit mit dem Kind auch noch so viel positives für den Elternteil, der zu Hause bleibt. Ich habe gerade in meinen Elternzeiten so viel gelernt und erlebt. Und zwar nicht nur, wie ich möglichst effizient und effektiv den Haushalt organisiere und dabei noch eine liebevolle Basis für die Entwicklung meiner Kinder gestalte. Mir hat auch der zeitliche und räumliche Abstand zu meinem bisherigen arbeitsintensiven Leben sehr gut getan. Elternzeit habe ich als eine geschenkte Auszeit erlebt, in der ich meine Werte reflektiere und mir intensiv darüber Gedanken mache, wie ich mich persönlich und beruflich weiter entwickeln möchte.

Dann habe ich nach etwas gesucht, das mich in meiner beruflichen und persönlichen Lebensplanung und Weiterentwicklung unterstützt. Wochenendkurse, Abendkurse, Fernkurse… das alles geht nur ohne Kind oder dann, wenn das Kind schläft und ich viele andere Aufgaben zu erledigen habe. Richtig Elternzeit-alltagstauglich ist nichts davon. Dann habe ich mit einem Freund einen Coachingprozess durchgemacht. Doch ich musste für jede Session selbst eine Babysitterin organisieren und ein Coaching ist auch nicht günstig. Ich kenne viele Eltern in Elternzeit, die ebenfalls ihr Leben reflektieren und überlegen, wie sie sich, ihr Familien- und Berufsleben organisieren und wie sie sich weiterentwickeln können.

So habe ich beschlossen, eine Plattform aufzubauen für all die Eltern, denen es auch so geht, inklusive mir. Wir können hier entdecken, ausprobieren, planen, weiter entwickeln… Und wir können uns in diesen Prozessen die Kosten teilen, die Kinderbetreuung und Trainer/ Coaches gemeinsam organisieren.

Ich habe keine Ahnung, wie sich der elterngarten nun weiter entwickelt. Aber die Idee will entstehen und die Arbeit daran ist beflügelnd und macht Spaß. Sicher werde ich damit nicht reich im finanziellen Sinne. Aber wenn der elterngarten einigen oder gerne auch vielen Eltern neue Impulse für ein gesundes, ausgeglichenes und nachhaltiges Leben und eine gut ausgesuchte Weiterentwicklung bietet, dann wäre ich mächtig stolz auf dieses Projekt…!

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Eltern-Kind-Gruppen und was ich da gelernt habe…

Was denke ich mir? Können sich Eltern über “ihre” Themen austauschen, wenn die Kinder im gleichen Raum sind?

Meine Erfahrung ist, dass man mitten im Alltag durchaus ein paar auch gerne bahnbrechende Impulse erhält, wenn man mal aus dem Funktionier-modus herauskommt und den jeweiligen Situationen ihre Qualität anerkennt.

Ich möchte heute vor allem über Hilla schreiben und was ich bei ihr gelernt habe. Wir haben uns vor vier Jahren kennengelernt, als ich für meinen ersten Sohn Leonard eine Eltern-Kind-Gruppe in Baierbrunn suchte, wo wir bald darauf hingezogen sind. Ich fand Hilla im Internet als Leiterin von Eltern-Kind-Gruppen unter dem Dach des Waldorf-Kindergartens in Baierbrunn. Ich war mit Leonard über ein Jahr regelmäßig jeden Freitag Vormittag dort. In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt. Hilla hat ein unglaubliches Repertoire und vor allem eine unfassbare Klarheit, was die Bedürfnisse der Kleinen und auch der Großen (der Eltern) angeht. Sie kann die zwischenmenschlichen Dynamiken (unter Kindern, unter Eltern, zwischen Eltern und Kindern) so klar auffassen: machen lassen oder intervenieren und entscheiden, wann was sinnvoll ist.

Mit Benjamin war ich dann ebenfalls in der Eltern-Kind-Gruppe bei ihr und letztendlich haben mir die Erfahrungen in den Gruppen den Impuls für die Gründung des elterngartens gegeben. Es ging immer wieder ans Eingemachte, das gefiel mir besonders gut. Hilla machte auf lehrreiche Situationen aufmerksam und brachte uns ins Reflektieren. Die Impulse halfen uns unseren Alltag bei Bedarf zu ändern, unser Miteinander mit dem Kind, unser Leben als Paar mit dem Partner, unsere Rollen, manchmal sogar unser ganzes bisheriges Leben zu reflektieren und zu überlegen, wie es weitergehen soll nach der Elternzeit. Als (systemisch) ausgebildete Einzel-, Paar- und Familienberaterin und selbst 4-fache Mutter und verheiratete Ehefrau hat sie einfach einen super Hintergrund, aus dem sie schöpfen kann. Es ist schwer in Worte zu fassen, das muss man einfach erlebt haben. Und wenn das vielleicht butterweich klingen mag, ist das vielleicht die grundlegendste und beste Basis für ein glückliches und gesundes Familienleben ohne unter- oder überirdische Spannungen. Und eine glückliche Familie hat meistens auch glückliche Kinder und Eltern. Was wiederum die Basis für alles ist.

Dementsprechend fühlte ich mich total geehrt, als Hilla mir anbot mich bei der Konzipierung des elterngartens zu unterstützen. Am Anfang bat ich sie immer wieder um Hilfe und Ideen, letztendlich stieg sie voll ein und hat bei uns im elterngarten den Hut auf für das Wohl der Eltern, Kinder und die Organisation der Kinderbetreuung. Unsere Basis sind unsere Erfahrungen in den Eltern-Kind-Gruppen. Ja, es ist möglich, dass die Eltern zu ihren Themen kommen. Das Format muss nur stimmen, das Angebot für die Kinder, die zeitlichen und räumlichen Rahmenbedingungen, und die Ausrichtung der Eltern. Ich freue mich nun darauf, die “Hilla-Erfahrungen” im elterngarten auf bestimmte Themen auszuweiten und den Eltern neue Möglichkeiten zu geben für ihre berufliche und persönliche Lebensplanung und Weiterentwicklung.

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elterngarten: Der Name und das Logo

Der Name “elterngarten”

… ist tatsächlich ursprünglich nicht aus dem Namen “Kindergarten” abgeleitet worden – auch wenn das nahe liegt. Wir suchten nach einem Namen, mit dem Wachstum und Entfaltung leicht assoziiert werden kann. Forum, Institut, Plattform, Haus, Werkstatt, Akademie… das alles hat es für uns nicht so gut auf den Punkt gebracht wie “Garten”. Wir möchten etwas angenehmes und nicht anstrengendes vermitteln. Der Name “elterngarten” ist einfach, prägt sich ein und verzichtet auf englische oder denglische Spielerei. Mit dem Zusatz „Impulse für Mütter und Väter in Elternzeit“ passt der Name gut zum Kern des Projektes. „Garten“ lässt viele gut passende Assoziationen zu: Die Elternzeit ist eine gute Phase, um im Leben gut Bewährtes wachsen zu lassen und zu pflegen, „Unkraut“ zu jäten, Neues zu sähen, etc. Insgesamt geht es im Garten um Wachstum und Potenzialentfaltung mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Assoziation zum „Kindergarten“ polarisiert und bringt elterngarten ins Gespräch. Unser Standpunkt ist klar: So wie der Kindergarten (im idealen Fall) eine Plattform für die bestmögliche Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung des Kindes im entsprechenden Alter darstellt, stellt elterngarten ebenfalls eine Plattform dar, die die Entwicklung der Eltern bestmöglich begleitet. Mit der Polarisierung spielen wir gerne und auf jeden Fall sorgt sie dafür, dass sich jeder den Namen gut behalten kann. Bei allem haben wir uns dafür entschieden, “elterngarten” klein zu schreiben und damit klar zu machen, dass es ein Kunstbegriff ist. Und wer weiß, Kindergarten ist so ein mächtiger Begriff, dass er auch ins englische übertragen wurde. Diese Türen stehen uns nun zumindest auch offen…

Das Logo

war ursprünglich um 270 Grad gedreht, es saß ein kleiner Mensch auf dem Schoß von einem großen Menschen. Dann haben wir es weiterentwickelt. Die Bedeutung ist abstrakter geworden. Die runden Formen der Zeichen betonen das Lebendige, die Lebendigkeit, das Menschliche. Auf dem ersten Blick sieht man vielleicht Pfeile, die in die Zukunft zeigen. Die runden Formen zeigen: das Lebendige entwickelt sich, transformiert sich in die Zukunft.

Das Logo lässt bewusst einen Interpretationsspielraum: Es könnten zwei Libellen sein, die gemeinsam in die Zukunft fliegen. Das ist zumindest so für mich als Gründerin. Die Idee “elterngarten” und auch die Logoentwicklung habe ich im Sommer 2015 aufgebaut und entwickelt. Dabei hat viel im und am See im Münchner Süden statt gefunden. Ich war mehrmals in der Woche am See. Als ich gerade im Logoentwicklungsprozess gemeinsam mit meiner Nachbarin Christine steckte und ich mich nicht so recht entscheiden konnte, in welchem Winkel die “Männchen” sein sollten (“sitzend oder fliegend”) schwamm ich im See und mir kam eine Frau schwimmend entgegen, die ganz angetan war vom flirtenden Libellenpaar, das mich in meiner Ahnungslosigkeit über den See begleitete. Die Frau machte mich darauf aufmerksam und die Entscheidung für das Logo war gefallen… Es könnte aber auch ein ein Kind mit Mutter/ Vater sein, oder zwei 3-köpfige Familien, oder ein Mensch der den anderen von hinten umarmt, oder Fußstapfen, etc. Das sahen bisher andere darin. Jedenfalls geht es immer nach vorne, in aller lebendigen Klarheit und Schönheit, gemeinsam in die Zukunft.

Das Wort ist bewusst durch die Schrift zweigeteilt: So können die beiden Teile auf dem ersten Blick besser gelesen werden. Eltern. Garten. Das fett Gedruckte wird übrigens bei einem Wort nicht zuerst gelesen, oder ist wichtiger. Hier hat das Design entschieden. So wie die Handschrift bei einem Wort am Anfang immer dünner ist und dann dicker wird, so ist auch elterngarten geschrieben. Das Lebendige soll sowohl in den Symbolen, als auch in der Schrift wirken.