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Das Elternzeit Basecamp geht in die erste Runde!

Die Sessions 1 bis 5 sind alle in diesem Beitrag zusammen gefasst und chronologisch von oben geschrieben. Für die Session 4 vom 03.05. bitte runterscrollen!

12.04.2016 Basecamp Session 1

Session 1 12.04.2016
Session 1 12.04.2016

Ein ganz besonderer Tag bei elterngarten! Das erste Basecamp startete heute Vormittag am Kapuzinerplatz mit einer vollen Runde: 6 Teilnehmerinnen treten mit uns die 5-wöchige Reise an und bauen in einem begleiteten Prozess in Form eines Gruppencoachings durch Christine Winnacker und Tanja Misiak an ihrem jeweils eigenen Modell für ein zufriedenes Leben mit Job und Familie.

Rein ins Arbeiten!

Die Kids waren zum größten Teil mit dabei und sind zwischen 7 Wochen und 14 Monaten alt. Die Teilnehmerinnen sind alle Mütter, in vier Fällen mittlerweile sogar zweifach. Womit wir schon mittendrin sind. Diese eine Rolle nimmt bei allen sehr viel Zeit in Anspruch – das hat die Elternzeit ja auch an sich. Jedoch, vielleicht braucht diese Rolle an der ein oder anderen Stelle auch gefühlt mal zu viel Zeit? Was sind wir denn alle sonst noch so?

Jetzt sind wir schon mittendrin im Arbeiten. Denn – da war jede Teilnehmerin vorgewarnt: wir haben die Tools, die Teilnehmerinnen sollen damit arbeiten. Deswegen hatte jeder schon im Vorfeld der ersten Session eine Hausaufgabe bekommen. Alle hatten sich bereits im Vorfeld über ihre aktuellen dominanten und auch “runtergefahrenen” Rollen Gedanken gemacht. Wir stellten uns gegenseitig unsere Rollen vor und lernten uns dabei auch ein bisschen besser kennen. Unsere BWLerin in der Runde hat sogar ein Excel-Sheet genutzt und ausgerechnet, dass sie aktuell bei ca. 170 % liegt, wenn sie ihre Rollen auf die zeitlichen Ansprüche verteilt… 🙂

Vielfalt der Gruppe

Erste Basecamp Session 12.04.16Super-bereichernd ist die Vielfalt unserer Gruppe, denn rein schon bezogen auf die  Ausbildungen bringen die Teilnehmerinnen bereits ein breites Spektrum an Hintergründen mit: zwei Unternehmensberaterinnen aus dem IT- und Finanzbereich, eine ehemalige Führungskraft mit Start-up in der Kunstbranche, eine selbstständige Graphikdesignerin, eine sportbegeisterte Lehrerin, eine Marketingangestellte und promovierte Biologin. Die Hobbys sind entsprechend bunt und vielfältig. Eine klare Gemeinsamkeit dieser Gruppe ist das Interesse an großen und kleinen und langen und kurzen Reisen.

Und natürlich: das Interesse an der bewussten Auseinandersetzung mit sich selbst in der neuen Rolle als ein- oder zweifache Mutter und dem Herausarbeiten an Möglichkeiten für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Und zwar so, dass es realistisch ist, dass man “nicht in ein Burn-Out rast wie einige meiner Kollegen”, dass “man der Mutterrolle gerecht wird” und auch den eigenen Ansprüchen an “Karriere und Beruf“. Es ist wirklich ein extrem anspruchsvoller Spagat, den wir da alle gehen. Den meisten/ allen mangelt es nicht an Ideen, sondern an Zeit und auch der körperlichen Verfassung den Ideen und Ansprüchen Raum zu geben. Hatte man vor der Geburt einen anspruchsvollen und auch irgendwie sehr erfüllenden Job (oder gleich vier…), nimmt jetzt eine Rolle so viel Zeit in Anspruch, dass eine Balance teilweise nicht erlebt werden kann. Diese teils schlummernden da nicht ausgelebten Energien analysierten wir gemeinsam und erschufen uns einen Überblick der ganzen Ressourcen im Raum, die teilweise ziemlich weit “runtergefahren” sind – aber (!) die trotzdem noch da sind und auch beizeiten reaktiviert werden können. „Synergien schaffen“ war heute vielleicht eine der schönsten Erkenntnisse.

Fazit der ersten Session

Vereinbarkeitscoach Christine Winnacker in ActionIch bin überwältigt im positiven Sinne von der Vielfalt und sicht- und unsichtbaren Power, die heute hier durch die Teilnehmerinnen repräsentiert war. Ich freue mich auf die nächsten gemeinsamen Schritte, bei denen sich nun jede Teilnehmerin um ihr eigenes Lebensmodell kümmert, Ansprüche formuliert, sortiert, priorisiert. Wir sind auf einem Weg in eine persönliche Klarheit, die im Basecamp entstehen soll – das ist unser Anspruch als Organisatoren! Wahrscheinlich werden nicht alle Ideen und Ansprüche ab sofort bedient, denn jeder Tag hat nur 24 Stunden, aber wir entscheiden für uns persönlich in Klarheit und ganz bewusst, was jetzt dran ist und was später.

Natürlich gab es wieder eine Hausaufgabe, die uns dann in die zweite Session überleitet. Wir treffen uns zwar jetzt nur dienstags vormittags, doch die Themen sollen auch zwischendrin unbewusst weiter arbeiten und bewusst bearbeitet werden. Ich bin gespannt auf die nächste Runde und freue mich schon darauf zu hören, wie bei uns jeweils die erste Session nachgehallt ist.

Ergänzt am 19.04.2016: Basecamp Session 2

Zweite Basecamp-Session! Heute Morgen kommen wir wieder zusammen, sehen uns zum ersten Mal zum zweiten Mal! Wir sind jeweils ganz interessiert, wie die erste Session nachklingt. Ich schreibe mit Respekt für jede Teilnehmerin, erzähle bewusst nicht zu viel – aber hoffentlich auch nicht zu wenig für interessierte LeserInnen!

Perspektivwechsel bereichert

Alle hatten ihre Hausaufgaben gemacht auf unterschiedlichste Art: direkt nach der letzten Session oder gestern Abend auf dem letzten Drücker. 🙂

Christine hat auch Spaß :-)
Christine hat auch Spaß 🙂

Wir widmen uns ganz dem Perspektivwechsel und ermutigten schon für die Hausaufgabe unsere Teilnehmerinnen dazu, mal andere als alltagsübliche Perspektiven einzunehmen. Dabei geht es immer noch um das Thema Stärken/ Ressourcen. Wir streckten nun die Fühler aus hin zu bekannten und unbekannten Größen von Heute und Früher, von nah und fern. Was sehen wir in ihnen, und noch spannender: was würden sie in uns sehen? Wir trauen uns uns darauf einzulassen. Das erfordert mal mehr oder weniger Überwindung. Uns besuchten im Raum (imaginär natürlich!) tolle Persönlichkeiten und inspirierten uns: Männer und Frauen, die Geschichte schreiben oder schrieben, genau so wie AlltagsheldInnen. Es gab Schnittmengen und Unterschiede. Alles zusammen häufte sich zu einem Schatz an Ressourcen an, aus denen sich dann gegen Ende der Session noch mal jede für sich persönlich ihre eigenen Erkenntnisse zum Thema “Meine Stärken” aufschreiben und sie auf eigene Erfahrungen herunter brechen konnte. 

Insgesamt war ich sehr beeindruckt von der Vielfalt und Fülle, die in dieser Gruppe zusammen kommt. Sorry, ich wiederhole mich, aber das passiert halt im Zustand der Beeindrucktheit! 

Stillarbeit - Reflektion am Ende der Session
Stillarbeit – Reflektion am Ende der Session

Diese Fülle kann niemand alleine erschaffen. Bei uns kommt oft die Frage an, ob Gruppen- oder Einzelcoaching besser wäre – es gibt ja beide Möglichkeiten. Es hat beides ganz eigene Vorteile, denen wir uns demnächst auch mal in einem eigenen Blogbeitrag widmen werden. Ein Vorteil des Gruppencoachings ist auf jeden Fall die Fülle und Vielfalt, die zusammen kommt. Daraus konnten heute alle Anwesenden schöpfen.

Sinn unserer Übung war den Blick zu erweitern. Was konnten sich die Teilnehmerinnen mit dem erweiterten Blick erarbeiten?

Überleitung zum Träumen

Ich hoffe, dass die Runde nun gut nachwirkt bei jeder Teilnehmerin. Es ist eine Überleitung zum nächsten Basecamp-Schritt, bei dem wir jetzt so langsam und begleitet mal den Boden verlassen und ins Träumen kommen. Keine Angst, die Teilnehmerinnen sind vorgewarnt. Alle werden wieder auf den Boden zurückgeholt, aber jetzt in der kommenden Hausaufgabe geht es ums Träumen. Wir haben empfohlen, sich schon ab sofort mit der Hausaufgabe zu beschäftigen: immer mal zwischendurch etwas ins Smartphone zu klimpern, Notizen zu machen, auch gerne mal dem Baby davon zu erzählen. So kann alles wirken und neue Strukturen annehmen. Wir locken ganz bewusst aus der Komfortzone heraus. Damit erzielen wir Ergebnisse oder Ideen und Erkenntnisse, die sonst nicht entstehen würden. Das kostet natürlich teilweise Überwindung, aber das macht nichts – gehört dazu! Wir freuen uns auf die nächste Session. Wir freuen uns träumen zu dürfen und sind gespannt, was dann passiert.

Die Kids

Die Kinder haben heute gut mitgemacht und wir finden es sehr nett, dass sie die Mamas auch mal um sich selbst drehen lassen. Diese 90 Minuten sind für alle voll okay. Und liebe Kids, die Mamas werden Euch sehr dankbar sein. Wer weiß, was bald anders/ besser (?) läuft als in Vor-Basecamp-Zeiten? Schauen wir mal, nicht zu viel vorwegnehmen, ich freue mich jetzt erst mal auf den nächsten Schritt unserer gemeinsamen Reise.

Ergänzt am 26.04.2016: Basecamp Session 3

Weiter geht’s mit unserer Reise und wir trauen uns nun so langsam vom Boden abzuheben. Über unsere Stärken wissen wir mittlerweile sehr gut Bescheid. Jetzt ging es um unsere Werte, die unsere zukünftigen kleinen und großen Entscheidungen beeinflussen. Sich deren bewusst zu werden macht so einige Entscheidungen klarer – was sich unter Umständen aufs ganze restliche Leben auswirken kann…

Wir arbeiten

Session 3 26.04.2016Mit einem einheitlichen Frageformat erarbeiteten sich die Teilnehmerinnen zwischen der letzten und der heutigen Session Aktivitäten in der Zukunft. Dabei ging es gar nicht unbedingt um die konkrete Aktivität und auch gar nicht um die konkrete Zukunft. Es ging mehr um die Bedürfnisse dahinter. Das, was uns wichtig ist und entlang dem wir zukünftig unsere Entscheidungen treffen möchten. Wir sammelten mit der ganzen Gruppe und profitierten wieder stark von der Vielfalt. Sehr viel kam zusammen, die komplette Wand war voll mit Karten. Alles Futter und Inspiration für das Wrap-up der Session: Mit einem Übungsblatt formulierten wir uns nun einen Auftrag an uns selbst und schöpften dabei aus der Fülle an Werten, Verben und Bereichen an der Wand.

Es machte heute riesigen Spaß ein bisschen in die Zukunft vorzufühlen. Am schönsten war der ein oder andere Blick, der dabei durch den Raum huschte: ganz verschmitzt und durchaus mal frech, oder sehr bestimmt, oder strahlend, hoffnungsfroh oder zuversichtlich, oder ganz tief ins eigene Innere schauend – alles Blicke jenseits des “normalen” Kind-Haushalt-Mama-Tunnelblicks. Wie schön :-). Ein “Darf ich das jetzt wirklich?”: klar, dafür gibt’s dieses Format. Um Pläne zu schmieden, die eine super Basis für ein zufriedenes Leben mit Beruf und Familie bilden. Das ist für Euch und Eure Kinder, Eure Familie und alle, die mit Euch arbeiten werden. Wenn Ihr zufrieden seid, dann ist das auch für Euer Umfeld eine gute Basis.

Gruppendynamik

So langsam kommen wir auch in der Gruppe an, wir haben uns schon ein wenig kennengelernt, es gibt die ersten Running Gags. Die Kinder schauen zu oder wuseln herum, auch sie scheinen schon Bescheid zu wissen. Wenn mal was quietscht, dann stört es nicht, das kennt man ja von zu Hause. Die Mütter arbeiten sehr konzentriert an ihren Themen. Das ist DIE Gelegenheit, wir nutzen die Zeit effektiv.

Wieder eine Hausaufgabe: eine Hinführung zu der Formulierung unserer Vision. Jetzt dürfen wir mal so richtig fliegen – bevor wir dann in der fünften Session auf den Boden zurück kommen und unsere Gärten ansäen. Wir freuen uns auf nächste Woche!

Ergänzt am 03.05.2016: Basecamp Session 4

Heute sind wir geflogen. Wir haben als Hausaufgabe Filme gedreht (keine Angst – nur die Regie geplant, keine Produktion), bei denen unsere früheren oder heutigen Traumberufe als Inspiration dienten. Dabei ging es mal wieder nicht um das, nach dem die Aufgabe auf dem ersten Blick klingt. 

Tanja in Session 4Christine konnte heute dank eines Magen-Darm-Virus bei ihrem Großen nicht dabei sein. Es hat sie unglaublich gefuchst, gerade bei den Filmen nicht dabei gewesen zu sein. Aber Sicherheit geht vor – und man sieht es zahlt sich für die Notfälle auch aus die Sessions zu zweit zu machen. Wir waren gut vorbereitet und hoffen auf Verständnis bei den Teilnehmerinnen, dass Tanja heute ausnahmsweise alleine durch die Session geführt hatte!

Notizen machen am Ende“Wenn Peter von Paul erzählt, verrät Peter mehr über sich als über Paul.” Der Vorteil einen Film zu drehen ist erst einmal, dass man nicht so direkt über sich redet und sich statt dessen denken kann: “es ist ja nur ein Film!”. Wir erzählten uns also heute einander lustige, spannende, ehrgeizige, verliebte, schöne oder soziale Geschichten und sammelten, was das wiederum mit uns zu tun hatte. Dabei sammelten wir unsere Lieblings-Zustände an der Wand und bauten einen großen Schatz auf, aus dem jede am Ende zwecks Zusammenfassung der eigenen Erkenntnisse schöpfen konnte. Dies alles war eine Hinführung zum Träumen. Denn die Hausaufgabe wird sicher die anspruchsvollste der bisherigen Hausaufgaben sein – aber auch die letzte! 🙂 Wir beschreiben unseren Alltag im Jahr 2020. Und zwar unter der Prämisse, das alles bis dahin einfach nur so “flutscht”. Dabei schöpfen wir von den heutigen Notizen und dem “Material”, das wir uns in den letzten vier Sessions erarbeitet haben. Unser nächstes Treffen findet dann im Mai 2020 statt. Zumindest mal für die nächste halbe Stunde, die wir uns sehen. Danach geht es zurück auf den Boden. Also Mädels, viel Spaß beim kreativ-sein!

Finale Session 5 (10.05.)

Die letzte Basecamp Session ist im neuen Blogbeitrag vom 10. Mai geschildert!

Nächstes Basecamp ist schon terminiert.

Und für die, die heute nicht dabei sein konnten. Das nächste Basecamp ist bereits terminiert ab dem 31.05. Wir bieten wieder einen Frühbucherrabatt, also schaut doch mal rein.

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Bude voll – Dominika’s Impuls-Session “Bloggen als Mama”

Erste Impuls-Session bei elterngarten

elterngarten Impuls-Sessions

Heute war die erste Impuls-Session. Nur ganz kurz, weil das ist neu: Impuls-Sessions sind für Eltern von Eltern in Elternzeit. Hier treffen wir uns als “Experten auf freiem Fuß” und tauschen uns interdisziplinär aus zu Themen, für die wir Experten sind bzw. über die wir mehr wissen wollen. Während die anderen alle im Büro sitzen und ihrem Alltagsalltag folgen, können wir unsere Elternzeit nutzen und über unseren bisherigen Tellerrand hinaus schauen. Und das alles mit Kind, denn das darf bei uns mitkommen. Mehr dazu gibt es in einem Blog-Beitrag vom März: Vielfalt und Kreativität in der Elternzeit.

Dominika startet in ihrer Elternzeit mit dem Bloggen

In der Elternzeit mit Bloggen angefangen

Heute drehte sich alles um das Thema bloggen. Dominika berichtete von ihrem Einstieg in die Bloggerwelt während ihren Elternzeiten. Sie erzählte vom Aufbau ihres polnischen Blogs (Polka w Monachium) in der ersten Elternzeit als reines Hobby und dann den Aufbau des zweiten Blogs (From Munich with Love) in der zweiten Elternzeit mit der Perspektive, sich damit auch konkrete berufliche und private Chancen aufzubauen.

Was wir heute lernen konnten

Dominika erzählte uns, was wir idealerweise brauchen für den Aufbau eines Blogs und welche Voraussetzungen ein erfolgreicher Blog erfüllen muss. Sie teilte mit uns ihre Erfahrungen mit dem Schreiben und der Wahl von guten Inhalten und was sie dabei alles gelernt hat (und das ist jede Menge!). Es ging um die Vereinbarkeit des Bloggens mit dem Familienalltag und Erfahrungen mit Aufbau und Design, mit technischem Support (den man unter Umständen doch mal braucht), mit Netzwerken, Anerkennung und Expertenstatus, Verlinkungen in Social Media, Besucherzahlen, Fans, Umgang mit Kooperationen und -oh- die spannende Frage: “Wie kann ich damit Geld verdienen?”.

Eine Feststellung stand klar im Raum: das geht alles nicht von allein, es ist “harte Arbeit”, Professionalität ist gefragt. Man muss sich Zeit einplanen und darf auch die vielen Aufgaben neben dem reinen Schreiben und Artikel online stellen nicht unterschätzen.

Resümee

Die Bude war voll: Dominika und Tanja plus 10 Gäste (inklusive der erste Mann bei elterngarten 🙂 und erste elterngarten-Wiederholungstäter) plus 5 Kids (die mal wieder ziemlich entspannt waren mit dem Wissen, dass die Mama jetzt mal was anderes tut als normalerweise dienstags vormittags…). Viele Fragen wurden gestellt, einiges diskutiert, Erfahrungen wurden geteilt und das Wichtigste: Impulse gab es so einige. Vielleicht entsteht ja nun der ein oder andere neue Blog oder neue Rubriken und Aktivitäten in schon aufgebauten Blogs oder sonstige Business-Ideen im Online-Bereich.

Ich als Tanja von elterngarten bin glücklich: Impulse geben und schauen was daraus entsteht, das ist ein wundervoller Job und so kann es weiter gehen. Die nächsten Impuls-Sessions sind schon in der Pipe und werden in den nächsten Tage online gestellt. Es wird um Wiedereinstieg gehen, Gesundheit und Ernährung, die Produktion von guten Videos. Weitere Ideen sind gerade am brodeln. Und dies ist auch ein Aufruf an die Eltern in Elternzeit dort draußen, die gerne auch mal eine Impuls-Session anbieten möchten. Meldet Euch gerne bei elterngarten. Ich freue mich von Euch zu hören!

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Neue Impuls-Serie bei elterngarten

Gesagt – getan! Anlehnend an unseren Artikel über Vielfalt und Kreativität in der Elternzeit, der unter anderem auch im Lob-Magazin veröffentlicht wurde, setzen wir unsere Ideen nun um. Einmal startet unsere Impuls-Session Serie am nächsten Dienstag am Kapuzinerplatz mit einer Session mit Dominika Rotthaler “Bloggen als Mama”, in der sie darüber erzählt, wie sie in ihrer Elternzeit angefangen hat zu bloggen.

Dann gibt es auch Impulse online: In unserer neuen Impuls-Serie stellen wir ab sofort in regelmäßigen Abständen Mütter und Väter vor, für die die Elternzeit prägend war in Bezug auf die persönliche und/ oder berufliche Weiterentwicklung. Sie erzählen im Gespräch mit elterngarten über ihre Elternzeit und vor allem das, was sie neben Pekip und Babyschwimmen noch so für sich gemacht haben. Nicht selten sind hier Unternehmensgründungen entstanden, oder es sind einfach tolle Ideen ins Leben gerufen worden oder besondere Erlebnisse mit Menschen oder in Coachings haben das Leben umgekrempelt. Auch Geschichten über die Erfahrungen mit dem Arbeitgeber werden geteilt. Die Eltern reden über ihre persönlichen Impulserlebnisse während der Elternzeit und teilen mit Euch anderen Müttern und Vätern, die gerade in Elternzeit sind, ihre Tipps und Ideen.

Viel Spaß also nun beim dabei-sein! elterngarten brummt jetzt und zukünftig immer mehr mit tollen inspirierenden Online- und Offline-Geschichten aus der Elternzeit! 🙂

 


Vielfalt und Kreativität in der Elternzeit

Elternzeit ist möglicherweise die kreativste Zeit unseres Lebens… Elternzeit ist nicht nur aus der Baby-Mama-Papa-Perspektive ein Geschenk. In der Elternzeit werden mir drei wertvolle Rahmenbedingungen geschenkt (!), die ich in dieser Kombination nie sonst antreffen werde. Und wenn Ihr Euch darüber bewusst werdet, was passiert dann? Ein Feuerwerk an Möglichkeiten eröffnet sich auf einmal vor Euch. Und dem geben wir jetzt einen Rahmen und freuen uns schon sehr darauf, was nun passiert…

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 1: Abstand vom Job

Die erste ganz besondere Rahmenbedingung ist der Abstand von meinem Job. Räumlich und zeitlich, für meist mehrere Monate, teilweise sogar Jahre. Der Job mag noch so toll gewesen sein. Mit dem Job sind immer Routinen verbunden, die ich einfach schon total gut kenne. Und wie cool ist das denn, einfach mal raus zu dürfen aus diesen Routinen, meiner Expertise, meinem Kollegenkreis, meiner Welt… und Abstand zu gewinnen von dem, in dem ich gut bin, was ich sonst jeden Tag gemacht habe.

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 2: Im neuen Leben ankommen

Die zweite Rahmenbedingungen ist die Geburt des Kindes, natürlich! Aber jetzt mal aus einer anderen Perspektive. Zuerst einmal ist man absolut überwältigt – vor allem beim ersten Kind. Meist wird man ja komplett vereinnahmt von den ganzen neuen Eindrücken in der noch nie da gewesenen Situation. Ich komme immer wieder an die eigenen Grenzen – psychisch und physisch – und die ganzen Probleme „vom Leben davor“ relativieren sich plötzlich zu kleinen bedeutungslosen Fähnchen.

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 3: Die neue Vielfalt

Bei der dritten Rahmenbedingung der Elternzeit wird es jetzt richtig richtig spannend. Sie wurde bisher irgendwie unterschätzt oder ignoriert, ist aber so besonders! Man ist schon etwas eingelebter in der neuen Mama-Rolle und das Leben von vor der Geburt rückt tendenziell immer weiter weg. Und jetzt geht‘s los! Wir begegnen Menschen, denen wir sonst nie begegnet wären. Auf einmal sitze ich mit einer Ärztin im Sandkasten, einer Sozialarbeiterin, einem Filmregisseur, einer Graphikdesignerin, einem Unternehmensberater, einer Künstlerin oder einem Architekten, oder oder oder…

Diversity vom feinsten – vor Deiner Nase!

Hier setzt nun das an, was ich gerne „aufblasen“ möchte, wie es Matthew Mockridge sagen würde. Liebe Mütter (und Väter!), lasst uns im Sandkasten doch mal nicht nur über Mama-Baby-Themen sprechen. Ob klein-Luca letzte Nacht 3-mal wach war oder die Mia gestern zum ersten Mal alleine auf ihren Hochstuhl geklettert ist… das ändert ja eh nichts daran, ob mein Kleiner und ich heute ein gutes Team sind oder nicht. Lasst uns doch mal einen kleinen festen Zeit-Slot in der Woche über uns sprechen. Was kann ich von Dir lernen, liebe Ärztin, liebe Designerin, liebe Weltenbummlerin, was Du von mir? Wann werden wir sonst wieder so viel Zeit und Gelegenheiten haben uns zu treffen, vormittags, mitten in der Woche, während die anderen alle arbeiten?

Zu Zeiten, in denen wir normalerweise im Büro sitzen würden…

Lasst uns treffen, Mütter (und Väter) in Elternzeit: Wir haben tolle Geschichten mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Wir treffen uns vormittags, unter der Woche, mit Kind! Zu Zeiten, in denen wir normalerweise im Büro sitzen würden, oder im Flieger oder irgendwo sonst mitten in unserer Berufstätigen-Welt vor der Geburt unseres Kindes. Wir sind jetzt frei von unseren ehemals festen Zeiten, unseren Routinen, unseren Chefs und beruflichen Verpflichtungen. Wir sind nun Experten auf freiem Fuß. Lasst uns treffen und uns gegenseitig inspirieren. Lasst uns voneinander lernen. Lasst uns gegenseitig erinnern, was wir sonst noch so sind außer Mama/ Papa. Lass uns gemeinsam kreativ sein und vielleicht sogar das ein oder andere gemeinsame Projekt starten. Hier ist ein interdisziplinärer Treff vom feinsten mit Impulsen aus den unterschiedlichsten Richtungen, Frauen/ Männer zu Hause sind eben nicht nur Mama/ Papa. Lasst es uns nutzen, dass wir uns begegnen können, wären wir uns doch sonst ohne Elternzeit niemals begegnet. Packt aus, wer Ihr sonst noch so seid. Teilt Euer Wissen und Eure Geschichten mit den anderen Müttern/ Vätern, lasst Euch inspirieren und macht aus Eurer Elternzeit die schönste und kreativste Zeit mit den vielleicht besten und tiefsten und bewegendsten Begegnungen Eures Lebens. Tankt Impulse auf, die alles verändern werden. Ihr werdet total bereichert aus Eurer Elternzeit kommen. Ihr teilt das, was Ihr zu geben habt und werdet tausendfach beschenkt. Willkommen in der schönsten Zeit Eures Lebens! Wer weiß, was diese Zeit noch alles aus Eurem zukünftigen Leben macht.

74% der Eltern möchten sich laut einer Studie des Bundesfamilienministeriums während ihrer Elternzeit gerne weiterbilden, tatsächlich tun es nur 33%. Vielleicht haben bisher einfach die passenden Formate gefehlt. Fernkurse heißt in der Elternzeit meist: nachts lernen. Wochenend- und Abendkurse sind immer schwer zu organisieren. Aber was heißt denn Weiterbildung heutzutage? Vielleicht nicht unbedingt die Aneignung von Wissen alleine und die Erlangung von Zertifikaten. Vielleicht ist in der Elternzeit eine andere Art von Weiterbildung dran. Eine, die auf Vielfältigkeit und neuen Perspektiven baut.

Ungeahnte Möglichkeiten

Wir sind neugierig auf die anderen und möchten wissen, wer noch so hinter der Mama/ dem Papa steckt. Meistens sind das richtig inspirierende Geschichten, die bei uns jeweils neue Prozesse in Gang setzen. Wer Lust hat auf diese „Bewegung“ in der Elternzeit, eine neue Lebendigkeit, der ist herzlich eingeladen zuzuhören, mitzureden, mitzudenken, mit zu schöpfen, Wissen und Erfahrungen zu teilen. Wir freuen uns auf die Elternzeit 2.0 – Ich bin eben jetzt Mama UND möchte die einzigartigen Rahmenbedingungen der Elternzeit gerne über diese eine intensive Rolle hinaus nutzen. Wir können säen, was noch nie in unseren eigenen Gärten gesät wurde und mit Spannung, Freude und voller Überraschung zusehen, was hier auf einmal alles wachsen kann. Dank der Elternzeit!

Die neue Elternzeit-Bewegung!

Wer macht mit? Was könnt Ihr mit anderen Eltern teilen? Wer möchte einen kurzen Impuls-Vortrag vorbereiten und seine eigenen Geschichten, sein Wissen, seine Erfahrungen mit anderen Eltern teilen? Die Inhalte müssen nicht zwingend direkt mit Eurem Beruf zu tun haben, es könnte auch ein interessantes Hobby oder etwas aus Eurem Ehrenamt sein: Fotografie, Bloggen, Flüchtlingshilfe, etc. Überlegt Euch, was andere Eltern aus anderen Disziplinen interessieren könnte. Wir planen wie bei unseren Seminaren 90 Minuten für eine Session ein. Plant ca. 30 Minuten für Euren Impuls-Vortrag ein, der Rest der Zeit sollte für Fragen zur Verfügung stehen und natürlich auch fürs Netzwerken.

Meldet Euch bei uns oder tragt Euch direkt auf unserer Facebook-Seite ein. Nutzt die Gelegenheit Eure Rolle mal wieder zu wechseln und eine kurze Auszeit von der intensiven Mama-/ Papa-Rolle zu genießen. Erinnert Euch daran, was Ihr könnt und was Ihr noch so seid. Teilt Euer Wissen, Eure Erfahrungen und Geschichten und schenkt anderen Eltern neue Perspektiven und tolle Impulse. Lasst Euch im Gegenzug von den anderen inspirieren. Natürlich, die ersten sind die Mutigsten! Wir stellen Euch einen Raum zur Verfügung und kommunizieren Euren Impuls-Vortrag auf unserer Website. Kostenlos natürlich. Wir freuen uns auf Euch und diese neue „Elternzeit-Bewegung“!


Geschafft! :-) Schnupperseminar am Kapuzinerplatz

25.02.2016 Schnuppern am Kapuzinerplatz
25.02.2016 Schnuppern am Kapuzinerplatz

Hallo München!

Jetzt komme ich gerade von unserem ersten Schnupperseminar am Kapuzinerplatz. Unser zweiter Standort, an dem wir nun präsent sind.

Ich fühle mich zufrieden, aufgeräumt und voller Zuversicht, dass es den anderen heute Anwesenden ähnlich ergeht. Wir waren ursprünglich eine volle Gruppe mit 8 Teilnehmerinnen (wir warten immer noch auf den ersten Vater als Teilnehmer…), wobei eine Mutter wegen krankem Kind kurzfristig absagen musste.

Nach einer kurzen und mal wieder sehr dynamischen Vorstellungsrunde übernimmt unsere erfahrene Vorzeige-Vereinbarkeitscoach Christine den Staffelstab und lässt uns gemeinsam unsere Lebensbereiche erarbeiten, die wir gerne mal etwas und anders unter die Lupe nehmen möchten.

Heute sind es acht, und zwar diese hier: Beruf, Partnerschaft, Mama/ Erziehung, Freizeit/ Hobbys, Ehrenamt/ Soziales Engagement, Gesundheit/ Ernährung, Finanzen/ finanzielle Unabhängigkeit, Persönliche Weiterentwicklung.

Uns wird Zeit gegeben, in uns zu gehen, inne zu halten, und uns in unsere verschiedenen Rollen und Lebensbereiche einzufinden. Mit dem “Tool” aus Christine’s Coaching-Koffer visualisierten wir unseren Ist-Zustand: wo sind wir zufrieden, wo nicht so ganz, wo wollen wir unbedingt etwas tun? Wo dulden wir die “Unperfektheit”?

Durch die Visualisierung überraschten wir uns teilweise selbst. War man am Anfang doch sicher: “weiß ich schon alles, ist doch klar…” sehen wir doch ein oder ein paar Aspekte, die für uns in der Visualisierung dann doch etwas anders aussehen. Wir wundern aus, lassen die Visualisierung wirken, schauen auf die Blätter der anderen Mütter.

Wir teilen unsere Erkenntnisse miteinander. Auf der einen Seite sehen wir doch so einige Parallelen zum Leben der anderen Mütter. Auf der anderen Seite hat heute wieder jede von uns ganz eigene Aspekte mitgebracht. Wie sieht es mit meinen eigenen Ideen aus? Was kann ich tun, um in einem zu kurz gekommenen Lebensbereich (persönliche Weiterentwicklung?!) trotz Kind oder gerade wegen Kind doch etwas mehr zu tun, wenn es mir so wichtig ist? Wie machen das die anderen? Was könnte ich denn mal in meinem Alltag ausprobieren?

Das Seminar war viel zu schnell zu Ende. Wir konnten uns heute ein Bild davon machen, wie bei elterngarten gearbeitet wird. Wir können unsere Visualisierung mitnehmen und sie weiter auf uns wirken lassen: “Jetzt erst mal sacken lassen.” Wir nehmen uns die neuen Impulse mit: wie wir uns vielleicht selbst überrascht haben und was ich als Inspiration von den anderen Teilnehmerinnen mitnehmen kann.

Einige äußerten den Wunsch, dass wir nun in dieser Gruppe weiter arbeiten. So einiges konnte nur angerissen werden und die nächsten Themen liegen auf dem Tisch. Vor allem in Richtung berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Passende Coaching-Werkzeuge haben wir reichlich. Daher freuen wir uns nun auf das Follow-up mit einer Gruppencoaching-Serie für alle diejenigen, die bei den Schnupperseminaren dabei waren und weiter machen möchten. Mehr dazu in Kürze hier auf der Website.

Achja, und mal wieder ein großes Lob an die Kinder, die dabei waren: heute waren es zwei große (inklusive Christine’s Helena!), 2,5 Jahre alt, und zwei Kleine, 0,5 Jahre alt. Sie dulden es ziemlich entspannt, dass auch mal die Mama mit eigenen Themen dran ist. Wir fühlen uns bekräftigt mit unserer Start-up Idee: Lass mal die Mamas über Babythemen hinaus blicken, es wird allen gut tun: der zufriedenen Mama, aber auch dem Kind und dem Umfeld.

Gerne können die anderen Teilnehmerinnen hier oder auf Facebook kommentieren!

 


From Munich With Love

Heute ist ein zusätzlicher Tag im Jahr und wir sind ziemlich aktiv.

Zu erst mal hat ein Wiederholungstermin statt gefunden in Pullach mit neuen Teilnehmerinnen. Die Kinder haben gut mitgemacht und die Erwachsenen durften ihre Vorsätze und Entscheidungen unter die Lupe nehmen. Den Ablauf des Seminars haben wir wie das Schnupperseminar am 02. Februar gestaltet. Das könnt Ihr hier nachlesen.

Schnupperseminar in Pullach am 29.02.2016
Schnupperseminar in Pullach am 29.02.2016

Und Dominika von From Munich with Love hat in ihrer Mama Start-up Serie ein Interview mit Tanja veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen…


Geschafft! :-) Schnupperseminar in Pullach

Schnupperseminar Pullach 02.02.2016
Schnupperseminar Pullach 02.02.2016

Heute ist der 02.02., Mittagszeit, und ich komme gerade vom elterngarten-Auftaktseminar in Pullach. Und, wie war’s? Toll? Interessant? Wie ging es den Babys, die dabei waren?

Ich fange mal vorne an.

Der Start war sehr dynamisch. Die klassische Vorstellungsrunde haben wir übersprungen. Statt dessen stellten wir uns nach bestimmten Vorgaben auf, z.B. zum Anfangsbuchstaben unseres Namens oder der derzeitigen Einbindung in dem Job, in dem wir Elternzeit machen. Dabei gab es so einige Gründe zum lachen und interessante Erkenntnisse zu meiner eigenen Position und der von anderen im Raum. Die Babys hatten was zu zuschauen, Action finde die ja immer gut.

Auf jeden Fall aufgelockert und nicht mehr müde ging es dann ran ans Eingemachte, bzw. an unser Unbewusstes. Was das bedeutet und wie das geht, das konnten alle Teilnehmer mit einer von Etta mitgebrachten Methode aus der Coaching-Praxis erleben. Etta stellte die Methode “Competing Commitments” von Robert Kegan und Lisa Lahey ganz kurz vor und dann durften wir uns einen Vorsatz oder eine Entscheidung aus unserem Leben herausgreifen, den oder die wir nicht so ganz (oder bisher gar nicht) umsetzen. In zwei Durchläufen in 2er-Teams wurden wir durch einen Prozess geführt, der uns an die (bisher unbewussten) Gründe heran lässt, die uns an der Umsetzung unserer bewussten Vorsätze und Entscheidungen hindern. Dabei habe ich persönlich mal wieder einen “Aha-Effekt” erlebt und anderen ging es offensichtlich ebenfalls so. Vorsätze und Entscheidungen wurden geändert, ergänzt, bekräftigt oder ersetzt. Je nach persönlicher Erkenntnis. Danke Etta für diese spannende Schnupper-Session!!

Nach einer spannenden Feedbackrunde zur Session blieben alle noch dort, obwohl die Zeit des Seminars eigentlich schon abgelaufen war. Wir redeten über elterngarten, die Idee und die Umsetzung. Alle waren sich einig: die Idee ist super, wir müssen nur bekannt werden und am besten gute Kooperationspartner finden. Und wo sind die Arbeitgeber?! Das Feedback einer Teilnehmerin “Ihr startet in 2016 durch!” wirkt sehr bekräftigend nach. Wir redeten darüber wie elterngarten bekannter werden kann. Mehr Flyer, mehr Artikel über uns, mehr Social Media, Gutscheine von Arbeitgebern für Arbeitnehmer, Geburtsgeschenke: ein elterngarten-Seminar statt den großen Blumenstrauß. Auch interessant: Nicht nur Eltern in Elternzeit finden unser Angebot gut. Neben einer Teilnehmerin, die zwar noch in Elternzeit ist, aber ihr Kind bereits betreut hat und ohne Kind kam, war auch eine Teilnehmerin dabei, die Kinder im Schulalter hat. Unser Angebot spricht eben alle diejenigen an, die neue Impulse für ihr Leben wert schätzen.

Schritt für Schritt. Wir haben noch viel vor uns. Jetzt leben wir vor allem von Empfehlungen. Das geht vor allem an die, die jetzt ein Seminar mitgemacht haben: Erzählt von uns, verschickt die Links, empfiehlt uns weiter… Danke!! So gehen wir jetzt in den Frühling und schauen, wie alles so langsam wächst, was wir über den Winter gesät haben…

Danke an alle, die da waren, vor allem danke an Etta, aber auch an Christine und Hilla für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Umsetzung des Seminars. Und großes Lob an die Babys: die anwesenden drei haben super mitgemacht und waren total relaxed. Meine Erklärung dafür: die merken, wenn es den Müttern gut geht!

In diesem Sinne, wir freuen uns auf die nächste Runde!


Das Jahr startet mit elterngarten!

Ein frohes Neues Jahr wünschen wir allen elterngarten-BesucherInnen und Besuchern! Die kommenden Wochen und Monate werden spannend! Das kleine Start-up elterngarten wächst jetzt von der Idee in die Realität herein und gestaltet sich nun vor allem mit Euren Ideen und Rückmeldungen. Ein erstes Schnupperseminar haben wir im Dezember veranstaltet und das Feedback unserer allerersten Besucherin war: “Ich hätte ja nicht gedacht, dass wir direkt so arbeiten. Da kann ich jetzt schon einige Impulse mit nach Hause nehmen. Nächstes Jahr komme ich wieder.”

So starteten wir gut und freuen uns schon auf das nächste Schnupperseminar zum kennenlernen. Es findet am 02.02.in Pullach statt, bitte meldet Euch über die Website an, die Teilnehmerzahl begrenzen wir auf 8. Für den 25.02. werden wir auch ein Schnupperseminar am Kapuzinerplatz anbieten, weitere Infos folgen.

Wir fangen jetzt mit der richtigen Werbung an. Die Flyer gehen diese Woche in den Druck und ab nächster Woche werdet Ihr unsere Flyer an den verdächtigen Anlaufstellen für Eltern in Elternzeit finden. Wenn nicht, dann sagt uns noch mal Bescheid! Wir werden auch unsere Standorte stetig ausweiten, so kündigen wir in den nächsten Wochen Seminare am Kapuzinerplatz und in Eichenau an.

Des weiteren werden wir auch mit den ersten Arbeitgebern sprechen. Unsere Seminare sind prädestiniert dafür, dass sie von Euren Arbeitgebern zumindest teilweise gesponsert werden. So haben die Arbeitgeber die Möglichkeiten, etwas für die Eltern in Elternzeit zu tun, ohne in den Familien-Schutzraum eindringen zu müssen. Das ist doch ein gutes Gefühl für Arbeitnehmer und Arbeitgeber!

Also, große Pläne und viel positive Grund-spannung begleiten uns für den Start des Neuen Jahres. Über Feedback, Tipps und gute Wünsche freuen wir uns immer sehr.

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Hier ist unser Flyer in digitaler Form: elterngarten Flyer Januar 2016


Tu’ auch mal was für Dich…

Unsere Message ist vielleicht sogar ein “Tabu” für “gute” Eltern: Besuche ruhig eine Spielgruppe weniger und tu statt dessen auch mal was für Dich!

Die elterngarten-Seminare helfen, Dich stimmig mit Deiner neuen Lebenssituation für die Zukunft mit Familie und Beruf auszurichten. Wir sind da präventiv unterwegs. Du kannst lernen, wie Du aus dem Funktioniermodus heraus kommst oder gar nicht erst reinrutschst, Dein/ Euer Leben bewusst und aktiv gestaltest und Du Dich darin persönlich und beruflich weiter entwickeln kannst. Verfolge Deine Träume und tu nicht irgendwas, weil es “nur funktioniert”. Wenn Du für Dich ein glückliches Leben gestaltest, ist das die beste Basis für Deine Kinder. Sie profitieren davon, wenn es Dir gut geht und Du zufrieden mit Deinem Leben bist. elterngarten-Zeit ist daher nur auf dem ersten Blick “nur für Dich”.

Noch was:

Wenn Du Glück hast, fördert Dein Arbeitgeber die Teilnahme an den Seminaren als ein Elternzeit-Geschenk. Es sollte auch in seinem Interesse sein, dass Du in Deiner Elternzeit präventiv unterwegs bist, Du Dir ein nachhaltiges Leben gestaltest, Du Dich nicht nur mit Baby- und Haushaltssachen beschäftigst, sondern Du Dich auch mit Deinen Ressourcen und Talenten auseinander setzt, Dein “Hirn anstrengst”, Dir eine innere Klarheit organisierst und Dich persönlich weiter entwickelst.

Wir freuen uns daher auf die gemeinsame Reise, sei von Anfang an dabei und gestalte den Auf- und Ausbau von elterngarten mit! In einem von Dir selbst bestimmten Rahmen.

Mehr Infos gibt es auch noch hier.

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Zeitlicher und räumlicher Abstand…

Elternzeit bietet zeitlichen und räumlichen Abstand zu Deinem bisherigen Leben, vor allem Deinen Joballtag. Du bist mit dem Kind zu Hause und hast zwar viel zu tun, doch beim Wäsche waschen und aufräumen ist auch viel Zeit zum nachdenken. Du kannst die Zeit nutzen, um Dir Fragen zu stellen, für die Du schon lange keine Zeit mehr hattest:

  • Wie will ich leben?
  • Was will oder muss ich ändern?
  • Wie setze ich das um?

Du kannst die Elternzeit nutzen, um bewusste Entscheidungen zu treffen, die möglicherweise die Bahnen für Dein komplettes Leben legen. Du kannst hier endlich Neues ausprobieren, entdecken, erleben, staunen, schnuppern. Natürlich mit Kind, das ist fester Teil Deines neuen Lebens, warum sollte es in Deinen Lebensplanungsprozessen nicht auch physisch dabei sein?

Elternzeit ist nicht nur eine gute Zeit für die Familie und den Neuankömmling. Sie ist auch eine Zeit großer Veränderungen, in der sich die Eltern persönlich und/ oder beruflich reflektieren und weiter entwickeln können. Diese Chance verpufft nur allzu oft mangels Angeboten, die die Eltern in den Alltag mit Kind integrieren können, ohne dass sich Eltern oder Kind „verbiegen“ müssen. Im elterngarten bieten wir Formate an, bei denen das Kind einfach dazu gehört.

Wenn ich nachhaltig gesund und “in Balance” bleiben möchte, dann möchte ich nicht die Zeit, wo wir mal als Familie komplett sein könnten – z.B. Wochenende oder der Abend – mit Seminaren zuplanen. Auch Fernkurse sind nicht ideal, das geht meist auf Kosten von Schlaf. Die Idee ist, auch mal den Alltag mit Kind für mich zu nutzen. Das ist ein neues Erlebnis. Das Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie entlädt sich mit neuer schöpferischer Kraft, anstatt in mentaler und körperlicher Erschöpfung zu enden.

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Mutter in Teilzeit – kann nichts anspruchsvolles sein??

Wie oft habe ich z.B. schon gehört, dass die Mama, die jetzt nur noch in Teilzeit arbeitet, viel weniger anspruchsvolle Tätigkeiten beim Arbeitgeber zu verantworten hat. Und die Mama auch damit einverstanden ist, sie ist ja nur ein Teilzeit da, was kann sie schon erwarten? Man bekommt halt nicht mehr so viel mit. Aber muss das sein?

Was ich gerade beim Aufbau des elterngartens erlebe ist was ganz anderes. Erst mal brenne ich für die Idee, der Aufbau macht mir riesigen Spaß. Etwas aufzubauen, was später Dutzenden anderen Müttern oder Vätern das Leben erleichtert oder verschönert, ist für mich auch eine sinnvolle Aufgabe. Wenn Benjamin mittags schläft, dann freue ich mich auf die Stunde, die ich am elterngarten weiter arbeiten kann. Das komplette Konzept habe ich mit Benjamin zusammen entwickelt. Im Alltag mit ihm kamen immer wieder Ideen, die ich schnell in mein Smartphone geklimpert habe, damit sie auf dem Weg nicht verloren gehen. Klar, das ist jetzt auch relativ einfach, ich kann mich voll mit der Idee identifizieren und ich bin mitten in der Situation, in der sich die befinden, die ich mit dem elterngarten adressiere…

Hatte ich dann mal wieder eine Stunde oder mehr am Stück Zeit, konnte ich die Ideen verbinden in einem Text oder einer Mail und sie aufschreiben. Die Ideen sprudeln, ohne dass es zu anstrengend oder erschöpfend wird. Im Gegenteil, das Projekt trägt mich durch den Alltag, es beflügelt mich. Der elterngarten soll andere Mütter (und gerne auch Väter) inspirieren, ebenso “ihre” Aufgaben zu finden, die sie beflügeln und durch den Alltag tragen. Es gibt genug “sinnvolle” Aufgaben zu tun auf dieser Welt. Man muss eben nur mal Raum und Zeit und ein paar gute Methoden haben diese um herauszufinden, was am besten passt.

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Gibt’s nicht? Dann mach’ ich das jetzt

Ich bin Tanja und zurzeit in meiner 2. Elternzeit mit Sohn Benjamin, der jetzt 21 Monate alt ist. Benjamin ist seit eineinhalb Monaten teilweise vormittags in der Krippe und ich nutze die Übergangszeit zu meinem Job als Unternehmensberaterin für die Realisierung der Idee, die sich in mir während des Lebens zu Hause mit Benjamin entwickelt hat.

Ich habe festgestellt, dass die Elternzeit in vielen Situationen zu sehr abgewertet wird. Klar, auf der Oberfläche haben die Arbeitgeber nichts von der Elternzeit, nur den Verlust eines guten Mitarbeiters/ einer Mitarbeiterin für schlimmstenfalls über ein oder mehrere Jahre. Und auch viele Eltern klagen darüber, dass sie im Alltagstrott gefangen sind und Opfer der Wäscheberge, Krankheitswellen und nicht durch-geschlafenen Nächten in der Familie sind. Dabei wird das Hirn zu wenig angestrengt und anspruchsvolle intellektuelle Tätigkeiten haben keinen Raum mehr.

Dabei hat die Elternzeit neben der innigen Zeit mit dem Kind auch noch so viel positives für den Elternteil, der zu Hause bleibt. Ich habe gerade in meinen Elternzeiten so viel gelernt und erlebt. Und zwar nicht nur, wie ich möglichst effizient und effektiv den Haushalt organisiere und dabei noch eine liebevolle Basis für die Entwicklung meiner Kinder gestalte. Mir hat auch der zeitliche und räumliche Abstand zu meinem bisherigen arbeitsintensiven Leben sehr gut getan. Elternzeit habe ich als eine geschenkte Auszeit erlebt, in der ich meine Werte reflektiere und mir intensiv darüber Gedanken mache, wie ich mich persönlich und beruflich weiter entwickeln möchte.

Dann habe ich nach etwas gesucht, das mich in meiner beruflichen und persönlichen Lebensplanung und Weiterentwicklung unterstützt. Wochenendkurse, Abendkurse, Fernkurse… das alles geht nur ohne Kind oder dann, wenn das Kind schläft und ich viele andere Aufgaben zu erledigen habe. Richtig Elternzeit-alltagstauglich ist nichts davon. Dann habe ich mit einem Freund einen Coachingprozess durchgemacht. Doch ich musste für jede Session selbst eine Babysitterin organisieren und ein Coaching ist auch nicht günstig. Ich kenne viele Eltern in Elternzeit, die ebenfalls ihr Leben reflektieren und überlegen, wie sie sich, ihr Familien- und Berufsleben organisieren und wie sie sich weiterentwickeln können.

So habe ich beschlossen, eine Plattform aufzubauen für all die Eltern, denen es auch so geht, inklusive mir. Wir können hier entdecken, ausprobieren, planen, weiter entwickeln… Und wir können uns in diesen Prozessen die Kosten teilen, die Kinderbetreuung und Trainer/ Coaches gemeinsam organisieren.

Ich habe keine Ahnung, wie sich der elterngarten nun weiter entwickelt. Aber die Idee will entstehen und die Arbeit daran ist beflügelnd und macht Spaß. Sicher werde ich damit nicht reich im finanziellen Sinne. Aber wenn der elterngarten einigen oder gerne auch vielen Eltern neue Impulse für ein gesundes, ausgeglichenes und nachhaltiges Leben und eine gut ausgesuchte Weiterentwicklung bietet, dann wäre ich mächtig stolz auf dieses Projekt…!

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Eltern-Kind-Gruppen und was ich da gelernt habe…

Was denke ich mir? Können sich Eltern über “ihre” Themen austauschen, wenn die Kinder im gleichen Raum sind?

Meine Erfahrung ist, dass man mitten im Alltag durchaus ein paar auch gerne bahnbrechende Impulse erhält, wenn man mal aus dem Funktionier-modus herauskommt und den jeweiligen Situationen ihre Qualität anerkennt.

Ich möchte heute vor allem über Hilla schreiben und was ich bei ihr gelernt habe. Wir haben uns vor vier Jahren kennengelernt, als ich für meinen ersten Sohn Leonard eine Eltern-Kind-Gruppe in Baierbrunn suchte, wo wir bald darauf hingezogen sind. Ich fand Hilla im Internet als Leiterin von Eltern-Kind-Gruppen unter dem Dach des Waldorf-Kindergartens in Baierbrunn. Ich war mit Leonard über ein Jahr regelmäßig jeden Freitag Vormittag dort. In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt. Hilla hat ein unglaubliches Repertoire und vor allem eine unfassbare Klarheit, was die Bedürfnisse der Kleinen und auch der Großen (der Eltern) angeht. Sie kann die zwischenmenschlichen Dynamiken (unter Kindern, unter Eltern, zwischen Eltern und Kindern) so klar auffassen: machen lassen oder intervenieren und entscheiden, wann was sinnvoll ist.

Mit Benjamin war ich dann ebenfalls in der Eltern-Kind-Gruppe bei ihr und letztendlich haben mir die Erfahrungen in den Gruppen den Impuls für die Gründung des elterngartens gegeben. Es ging immer wieder ans Eingemachte, das gefiel mir besonders gut. Hilla machte auf lehrreiche Situationen aufmerksam und brachte uns ins Reflektieren. Die Impulse halfen uns unseren Alltag bei Bedarf zu ändern, unser Miteinander mit dem Kind, unser Leben als Paar mit dem Partner, unsere Rollen, manchmal sogar unser ganzes bisheriges Leben zu reflektieren und zu überlegen, wie es weitergehen soll nach der Elternzeit. Als (systemisch) ausgebildete Einzel-, Paar- und Familienberaterin und selbst 4-fache Mutter und verheiratete Ehefrau hat sie einfach einen super Hintergrund, aus dem sie schöpfen kann. Es ist schwer in Worte zu fassen, das muss man einfach erlebt haben. Und wenn das vielleicht butterweich klingen mag, ist das vielleicht die grundlegendste und beste Basis für ein glückliches und gesundes Familienleben ohne unter- oder überirdische Spannungen. Und eine glückliche Familie hat meistens auch glückliche Kinder und Eltern. Was wiederum die Basis für alles ist.

Dementsprechend fühlte ich mich total geehrt, als Hilla mir anbot mich bei der Konzipierung des elterngartens zu unterstützen. Am Anfang bat ich sie immer wieder um Hilfe und Ideen, letztendlich stieg sie voll ein und hat bei uns im elterngarten den Hut auf für das Wohl der Eltern, Kinder und die Organisation der Kinderbetreuung. Unsere Basis sind unsere Erfahrungen in den Eltern-Kind-Gruppen. Ja, es ist möglich, dass die Eltern zu ihren Themen kommen. Das Format muss nur stimmen, das Angebot für die Kinder, die zeitlichen und räumlichen Rahmenbedingungen, und die Ausrichtung der Eltern. Ich freue mich nun darauf, die “Hilla-Erfahrungen” im elterngarten auf bestimmte Themen auszuweiten und den Eltern neue Möglichkeiten zu geben für ihre berufliche und persönliche Lebensplanung und Weiterentwicklung.

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elterngarten: Der Name und das Logo

Der Name “elterngarten”

… ist tatsächlich ursprünglich nicht aus dem Namen “Kindergarten” abgeleitet worden – auch wenn das nahe liegt. Wir suchten nach einem Namen, mit dem Wachstum und Entfaltung leicht assoziiert werden kann. Forum, Institut, Plattform, Haus, Werkstatt, Akademie… das alles hat es für uns nicht so gut auf den Punkt gebracht wie “Garten”. Wir möchten etwas angenehmes und nicht anstrengendes vermitteln. Der Name “elterngarten” ist einfach, prägt sich ein und verzichtet auf englische oder denglische Spielerei. Mit dem Zusatz „Impulse für Mütter und Väter in Elternzeit“ passt der Name gut zum Kern des Projektes. „Garten“ lässt viele gut passende Assoziationen zu: Die Elternzeit ist eine gute Phase, um im Leben gut Bewährtes wachsen zu lassen und zu pflegen, „Unkraut“ zu jäten, Neues zu sähen, etc. Insgesamt geht es im Garten um Wachstum und Potenzialentfaltung mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Assoziation zum „Kindergarten“ polarisiert und bringt elterngarten ins Gespräch. Unser Standpunkt ist klar: So wie der Kindergarten (im idealen Fall) eine Plattform für die bestmögliche Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung des Kindes im entsprechenden Alter darstellt, stellt elterngarten ebenfalls eine Plattform dar, die die Entwicklung der Eltern bestmöglich begleitet. Mit der Polarisierung spielen wir gerne und auf jeden Fall sorgt sie dafür, dass sich jeder den Namen gut behalten kann. Bei allem haben wir uns dafür entschieden, “elterngarten” klein zu schreiben und damit klar zu machen, dass es ein Kunstbegriff ist. Und wer weiß, Kindergarten ist so ein mächtiger Begriff, dass er auch ins englische übertragen wurde. Diese Türen stehen uns nun zumindest auch offen…

Das Logo

war ursprünglich um 270 Grad gedreht, es saß ein kleiner Mensch auf dem Schoß von einem großen Menschen. Dann haben wir es weiterentwickelt. Die Bedeutung ist abstrakter geworden. Die runden Formen der Zeichen betonen das Lebendige, die Lebendigkeit, das Menschliche. Auf dem ersten Blick sieht man vielleicht Pfeile, die in die Zukunft zeigen. Die runden Formen zeigen: das Lebendige entwickelt sich, transformiert sich in die Zukunft.

Das Logo lässt bewusst einen Interpretationsspielraum: Es könnten zwei Libellen sein, die gemeinsam in die Zukunft fliegen. Das ist zumindest so für mich als Gründerin. Die Idee “elterngarten” und auch die Logoentwicklung habe ich im Sommer 2015 aufgebaut und entwickelt. Dabei hat viel im und am See im Münchner Süden statt gefunden. Ich war mehrmals in der Woche am See. Als ich gerade im Logoentwicklungsprozess gemeinsam mit meiner Nachbarin Christine steckte und ich mich nicht so recht entscheiden konnte, in welchem Winkel die “Männchen” sein sollten (“sitzend oder fliegend”) schwamm ich im See und mir kam eine Frau schwimmend entgegen, die ganz angetan war vom flirtenden Libellenpaar, das mich in meiner Ahnungslosigkeit über den See begleitete. Die Frau machte mich darauf aufmerksam und die Entscheidung für das Logo war gefallen… Es könnte aber auch ein ein Kind mit Mutter/ Vater sein, oder zwei 3-köpfige Familien, oder ein Mensch der den anderen von hinten umarmt, oder Fußstapfen, etc. Das sahen bisher andere darin. Jedenfalls geht es immer nach vorne, in aller lebendigen Klarheit und Schönheit, gemeinsam in die Zukunft.

Das Wort ist bewusst durch die Schrift zweigeteilt: So können die beiden Teile auf dem ersten Blick besser gelesen werden. Eltern. Garten. Das fett Gedruckte wird übrigens bei einem Wort nicht zuerst gelesen, oder ist wichtiger. Hier hat das Design entschieden. So wie die Handschrift bei einem Wort am Anfang immer dünner ist und dann dicker wird, so ist auch elterngarten geschrieben. Das Lebendige soll sowohl in den Symbolen, als auch in der Schrift wirken.