Impulsserie Elternzeit – Nina Gradinger

Zu Beginn der Elternzeit war ich noch ständig mit meinem Handy in der Hand unterwegs und wartete auf „wichtige“ Anrufe, von Führungskräften mit Fragen und Problemen, die gelöst werden müssen. Naja aber da kam plötzlich nichts mehr, keiner rief an und wollte etwas von mir, und so wurde ich von jetzt auf morgen entschleunigt. Es dauerte einige Zeit, bis ich loslassen und die Elternzeit genießen konnte und in der Mutterrolle ankam; umso schöner war es dann, mich ganz meinem Sohn zu widmen und die Familienzeit zu genießen. Und so konnte ich dann auch die vergangenen Jahre reflektieren und überlegen, wie es für mich weitergehen könne. Ich wollte auch nach der Elternzeit für meinen Sohn da sein und nicht mehr rund um die Uhr arbeiten, aber dennoch war es mir wichtig, etwas zu bewegen und Menschen in ihrer Entwicklung weiterzubringen.

Hier geht’s zum Gespräch mit Nina Gradinger.