Nora Hodeige

Nora Hodeige

Impulszeit Elternzeit – Im Gespräch mit Nora Hodeige

Erzähle uns kurz, wer Du (heute) bist.

Hi, ich bin Mama von einem zuckersüßen 18 Monate alten Räuber, der sich genau in der richtigen Zeit in unser Leben geschlichen hat. Zusammen mit seinem Papa leben wir in Berlin, unserer Wahlheimat. Ich bin GanzheitlichGesundCoach und unterstütze Menschen dabei, aus ihren Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten Mut zu schöpfen, ihr Leben zu verändern und in die eigene Kraft zu kommen. Mehr zu meinem Angebot könnt ihr auf www.leben-mit-ohne.de lesen.

Die Elternzeit war für Dich eine prägende Zeit. Erzähl mal davon, warum war das so?

Vor meiner Elternzeit war ich angestellt, ich kam direkt aus dem Studium und hatte Probleme mit meinen breitgefächerten Interessen und Studieninhalten (Islamwissenschaften, Kulturmanagement, Kommunikationswissenschaften, Leadership & Medienmanagement) eine für mich passende Stelle zu finden. Dazu kommt noch, dass ich neben meinen Studien eine Coaching Ausbildung sowie einen Trainer für ganzheitliche Gesundheit gemacht habe – für diese beiden „heimlichen“ Leidenschaften war in meinem Leben überhaupt kein Platz. Als ich dann, etwas überraschend, schwanger geworden bin habe ich das als ein Zeichen empfunden: 1 Jahr Pause von dem ganzen „müssen“ und ein Jahr, um mir wirklich darüber im Klaren zu werden, was genau ich eigentlich jetzt machen möchte. Neben meinem Sohn, der mir das größte Glück überhaupt ist, war auch dieses Jahr „ohne“ für mich ein wunderbares Geschenk.

Hattest Du ein „Impulserlebnis“? Was hat Dich dazu geführt, das zu tun, was Du in der Elternzeit und danach getan hast? Was möchtest Du Müttern und gerne auch Vätern mitgeben, die jetzt gerade in Elternzeit sind? 

Schwanger zu werden war mein Impulserlebnis – ich habe plötzlich für mich die große Chance zum Umbruch und Neuanfang gesehen. Und ich habe sie genutzt. Es hat mich viel Zeit und Kreativität und Umorientierung gekostet, genau heraus zu finden, was ich eigentlich möchte. „Nicht mehr angestellt sein“ kristallisierte sich dabei sehr schnell als eines meiner größten Ziele. Und: Endlich alle meine Interessen ausleben zu können, weil ich eben nur noch für mich und für meine ganz speziellen Wunschkunden arbeite und nicht mehr für die Wünsche und Ansichten eines Arbeitgebers (es gibt bestimmt super Ausnahmen und ganz tolle Jobs, die die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung mitliefern – nur diese Erfahrung konnte ich bisher noch nicht machen). Schnell war klar, dass es in Richtung Coaching gehen sollte, ich konnte mir da viel vorstellen: Potentialentfaltung, Berufswunschcoaching, Familienstellen, Gesundheitscoaching – alles Richtungen, in die ich Aus- oder Weiterbildungen gemacht habe. Letztendlich habe ich mich für die Intoleranzen entschieden und gehe in meinen Coachings der Frage nach: Warum werden wir eigentlich krank? Warum entwickeln einige Menschen Allergien/ Intoleranzen und andere nicht?

Neben den 1-zu-1 Coachings kann ich meine Schreibleidenschaft auf meinem Blog und beim Verfassen von kurzen und langen Ebooks nachgehen, kann von zu Hause und super flexibel arbeiten und mir nach und nach mit allen Höhen und Tiefen meinen eigenen Kundenstamm aufbauen.

Mein wichtigstes Learning: Wer bin ich eigentlich wirklich und, was genau will ich? Und, als ich das herausgefunden hatte (was schwer genug war), ging es daran, dieses gegen meine Umwelt zu verteidigen und auf manchen Ebenen sehr schwer dafür zu kämpfen, dass ich machen kann, was ich wirklich will. So sehr auch auf einer Seite gekämpft wird, so viel Unterstützung erfahre ich zum Glück von einer anderen Seite – und kann mich so ganz auf den Aufbau meines Business konzentrieren.

Übrigens kommt Anfang Mai mein erstes Ebook heraus über die funktionalen und körperlichen Zusammenhänge von Histamin & Histaminintoleranz geschrieben – ich bin der Meinung, dass Wissen und Verstehen die Grundlagen eines gesunden und bewussten Lebens bilden.

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