Ein Blick hinter die Kulissen: erste Elternzeit bei elterngarten

Und was ist mit elterngarten? Diese Frage wurde mir in den letzten Monaten öfters gestellt. Der Unterton war dabei in meiner Wahrnehmung immer der gleiche: Geht das denn weiter nach der Geburt Deines dritten Kindes? Wie soll das gehen?

Jetzt ist sie da, unsere kleine Tochter, letzte Woche gesund und proper geboren. Während ich das hier schreibe, liegt sie auf und neben mir, schläft oder trinkt und schaut einfach nur zuckersüß aus.

Ich genieße unsere Startzeit ins neue Leben, ihr neues Leben als Mensch, mein neues Leben als dreifache Mutter, unser neues Leben als „Großfamilie“.

Und was ist mit elterngarten?

Na spannender kann es ja gar nicht werden. Wir sind diejenigen, die mittlerweile deutschlandweit Möglichkeiten bieten die Elternzeit mit persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung zu verbinden. Wir vertreten die Meinung, dass Weiterentwicklung und Elternzeit keine Widersprüche sind – im Gegenteil. Wir stehen für gute Ideen während dieser besonderen Zeit, statt „entweder oder“ integrieren wir die Kinder in unser Leben und das was uns als Menschen ausmacht – nicht nur als Eltern. Wir laden gerne kreative und professionelle Gedanken ein, während wir gleichzeitig ein Baby stillen, spazieren gehen oder Brei zubereiten. Dafür müssen wir nicht bis zum Ende der Elternzeit warten. Meine beiden vorangegangenen Elternzeiten waren für mich jeweils immer inspirierend und besonders. Aus der zweiten Elternzeit ist elterngarten entstanden. In der dritten Elternzeit wird sich elterngarten sicher noch weiterentwickeln und wer weiß, vielleicht wird ja noch das ein oder andere ganz neue Projekt geboren. Prämisse für mich ist immer, dass es mit meiner Familie vereinbar ist, dass es uns allen gut geht, wir gesund und ungestresst bleiben. Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse aus den letzten Elternzeiten ist vor allem: sich wenig vornehmen und dann dabei bleiben, das Richtige irgendwie tun, nicht irgendwas richtig tun.

Das Baby ist immer dabei und gehört zu allem dazu, es bestimmt meine Rahmenbedingungen, auch wenn es im Alltag oft nicht einfach ist. Ich erlebe, dass ein bisschen Ausgleich, ein paar kleine Projekte, gute Ideen oder mal ein berufliches Telefonat den Babyalltag durchaus bereichern können. Denn wir werden daran erinnert, wer wir sonst noch sind – neben Mutter oder Vater. Und damit will ich keine Wertung implizieren. (Darüber, was der Elternteil zu Hause „wert“ ist, hatte ich in unserem letzten Blogbeitrag geschrieben.) Alles in Maßen natürlich. Prioritäten sind klar. Doch wer vor der Geburt einen guten Job hatte, der möchte oft gar nicht komplett darauf verzichten: professioneller Austausch, denken, analysieren, Ideen generieren, umsetzen, netzwerken. Ich weiß, dass ich hier für viele Eltern in Elternzeit spreche und damit auch an die Arbeitgeber appelliere: Eltern sollten die Möglichkeit bekommen, kleinere Projekte auch während der Elternzeit fortführen oder neu starten zu dürfen – wenn es passt, gut vereinbar ist mit den familiären Rahmenbedingungen und inhaltlich reizvoll genug.

Walk the talk.

Wo, wenn nicht direkt bei elterngarten, kann die Elternzeit auch entsprechend gelebt werden? Ich bin ja auch nur eine, dieses Jahr folgen immerhin noch zwei weitere Babys intern bei elterngarten!

Jetzt liege ich hier im Wochenbett mit dem Tablet in der Hand und schreibe meinen ersten Blogartikel in meinem neuen Leben. Und ich kann nur sagen, und dabei natürlich auch nur von mir persönlich sprechen: es ist wunderschön im Wochenbett zu sein, das kleine Wunder dabei, und gleichzeitig die Fühler nach draußen auszustrecken, in wohldosiertem Maß, das ich selbst bestimme und das täglich variieren kann. Ich möchte mir nichts vornehmen, aber ich möchte doch gerne die Möglichkeit haben schreiben und veröffentlichen zu dürfen, wenn eine gute Idee da ist. Und damit vielleicht die ein oder andere Mutter (und gerne auch Väter) zu inspirieren, es ebenfalls auszuprobieren. Elternzeit ist natürlich die Zeit des neuen Erdenbürgers, aber es ist auch die Zeit für Dich. Die perfekte Zeit zum reflektieren, zum innehalten, Ideen zu bekommen und diese auszuprobieren.

Und elterngarten läuft natürlich weiter!

Das Timing für meine Elternzeit ist perfekt, denn die Basis von elterngarten steht. Wir sind ein tolles deutschlandweites Team aus kreativen, engagierten und selbstbestimmt arbeitenden Coaches und Trainern.

Interne Antwortzeiten verlängern sich eventuell hier und da, im Team nehmen wir schon immer viel Rücksicht auf unsere jeweiligen Familiensituationen. Dabei spielt vor allem das Vertrauen eine große Rolle. Hier und da übernimmt halt auch mal jemand etwas, was eigentlich nicht im eigenen Aufgabenbereich liegt. Dabei zieht vor allem die Kraft der elterngarten-Idee: wir haben einfach Lust die Idee nach vorne zu bringen. Wir stehen im Dienst der Idee und da unterstützt uns die flexible Arbeitsweise in unseren internen Reihen.

Selbstbestimmtes Arbeiten, Vertrauen, Rücksicht – das leben und erleben wir. Wir testen was geht und wie weit und laden alle Interessierten ein uns dabei zu begleiten!

 

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2 Kommentare zu “Ein Blick hinter die Kulissen: erste Elternzeit bei elterngarten”

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