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So war’s im dritten Münchner Elternzeit Basecamp!

Münchner Elternzeit Basecamp Oktober 2016
Münchner Elternzeit Basecamp Oktober 2016

Die letzte Session eines Elternzeit Basecamps ist immer sehr bewegend. Wir haben uns zwar „nur“ 5 mal 90 Minuten getroffen. Doch unsere Arbeit im Basecamp Prozess geht ans Eingemachte und wir lernen uns dadurch doch relativ intensiv kennen. Wir teilen mit uns unsere Stärken, unsere Bedürfnisse und Werte, unsere Vorstellungen von beruflicher Karriere und von einem schönen und stressfreien Familienleben. Durch das Setting im Gruppencoaching-Prozess gehen wir durch eine intensive Selbsterfahrung, die wir von den anderen Gruppenteilnehmerinnen widergespiegelt bekommen. Erkenntnisgewinn ist dabei eigentlich garantiert.

IMG_4178Jede Elternzeit-Basecamp Gruppe ist anders und legt selbst unterschiedliche Schwerpunkte. So kam in dieser Gruppe das „Aufräumen und Ausmisten“ von einigen Teilnehmerinnen: Ballast abwerfen und sich von dem trennen, was uns in unserer heutigen Lebenssituation mit Kind nur noch stört und Energie verschwendet. Ansonsten sind die Frauen heute mit sehr konkreten Schritten nach Hause gegangen, was sie persönlich und beruflich nun „in Angriff“ nehmen möchten. Bei einer Teilnehmerin steht jetzt ein Gespräch mit dem Arbeitgeber an mit einem „besseren“ Vorschlag, wie sie sich intern „trotz Teilzeit“ weiterentwickeln könnte. Der Arbeitgeber war da von sich aus eher unkreativ. IMG_4171Bei einer anderen Teilnehmerin steht die Planung eines Umzugs in eine neue Stadt an. Eine Teilnehmerin möchte sich einen neuen Job in einem bestimmten Bereich umschauen, der für sie während des Basecamps von wachsender Bedeutung war. Eine Teilnehmerin möchte sich neben ihrer beruflichen Planung für die Selbstständigkeit auf den Immobilienmarkt wagen. Auch das private Leben hatte in den Visionen und der Planung der nächsten Schritte einen großen Platz. Welche Betreuung stellt man sich vor, wie lang und ab wann? Die Absprachen mit dem Partner, das Übereinanderlegen der Vorstellungen bzw. IMG_4180das Planen von Überzeugungsstrategien für den Ehemann :-). In einem waren die Teilnehmerinnen einig: Es hat sich gelohnt, sich diese Gedanken in diesem strukturierten Basecamp-Prozess zu machen. Dafür sind wir ja auch da! Unsere Unterlagen und Übungen sind professionell aufbereitet und ermöglichen einen intensiven Prozess des Innehaltens, Reflektierens und Gestaltens.

Insgesamt haben wir wieder einen ganz tollen 5-wöchigen Prozess erlebt und wir bedanken uns bei den Teilnehmerinnen für Euer Vertrauen. Wir wünschen Euch nun alles Gute für Eure nächsten und auch langfristigen Schritte!

Und danke Helen für Dein Video Statement, wie Du und Dein Kleiner das Elternzeit Basecamp erlebt haben!

Die nächsten Elternzeit Basecamps findest Du hier.

Mehr Infos zum Basecamp gibt es hier.

Ein Erfahrungsbericht von einem Elternzeit Basecamp gibt es hier.

Auf dem Laufenden bleiben: der Newsletter von elterngarten.

Zweites Elternzeit Basecamp ist gestartet!

Heute erlebten wir einen neuen Auftakt eines weiteren Elternzeit Basecamps. Christine Winnacker und elterngarten-Gründerin Tanja Misiak sind gut vorbereitet und gleichzeitig voller Neugierde und Spannung. Wer wird denn dieses Mal zusammen kommen? Wer hat sich denn dieses Mal angemeldet, um mit uns einen Gruppencoaching Prozess über 5 Wochen zu durchlaufen? Außer den Namen und dem Alter der Kinder wissen wir vorher noch nichts über die Teilnehmerinnen.

Wir erarbeiten uns heute und in den kommenden Wochen unsere Basis für ein zufriedenes Leben mit Beruf und Familie, beantworten uns selbst wichtige Fragen zwischen Kind und Karriere und treffen bewusste Entscheidungen für unser nächsten kleinen und großen Schritte. Mehr über die Inhalte des Elternzeit Basecamps findet ihr hier.

Hintergrundinfos zum Elternzeit Basecamp

Das erste Elternzeit Basecamp hat im April/ Mai statt gefunden. Ausführliche Blog-Berichte inklusive eines Video-Beitrags einer Teilnehmerin am Ende des Prozesses findet Ihr hier. elterngarten bietet die Elternzeit Basecamps aktuell immer am Kapuzinerplatz an. Gemäß der elterngarten-Formate kommen zu uns Eltern in Elternzeit und bringen ihre Kinder mit. Die Kinder liegen oder sitzen direkt bei uns oder wuseln in unserer Mitte herum. Für 90 Minuten halten sie das in der Regel supergut durch. So haben wir ein Format erschaffen, mit dem persönliche und berufliche Weiterentwicklung und (Neu-)Orientierung in den Elternzeit-Alltag integrierbar ist. Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir die Basecamps nun laufend an. Ein erster Arbeitgeber ist jetzt auch mutig genug gewesen und hat einer Mitarbeiterin das Basecamp gesponsert. Dazu bald mehr. Auch bald mehr über die Elternzeit Basecamps jenseits von München. So wird es ab Juni eines in Bonn geben und ab September gibt es auch was in Berlin. Also freut Euch Eltern in Elternzeit, auch außerhalb von München!

Wer ist dieses Mal dabei?

Zweites Elternzeit Basecamp
Zweites Elternzeit Basecamp

Ein kleiner Überblick, wer denn dieses Mal zusammen gekommen ist: Mamas mit vielen Ideen und Plänen und zu wenig Zeit zum umsetzen. Denn der intensive Elternzeit-Alltag lässt wenig Raum für die Rollen jenseits der Rolle „Mama“. Zu diesem Elternzeit Basecamp haben sich wieder Mamas gefunden, die aktuell den Großteil ihrer Zeit für Haushalt und Kinder verbringen und gleichzeitig aber auch Ambitionen haben, über diese Elternzeit-alltagsübliche Beschäftigungen hinaus zu denken, zu wünschen und sich zu organisieren. Alle Mamas erzählten von ihrem Leben vor Kind 1 oder Kind 2: zwei Unternehmensberaterinnen sind unter den Teilnehmerinnen, eine Rundfunk- und Fernsehredakteurin, eine Marketing-Managerin und eine Familien- und Sozialberaterin und Coach (ja, auch Coaches lassen sich coachen!). Die Kinder, die dabei sind, sind zwischen 10 Wochen und 12 Monaten alt. Zwei Teilnehmerinnen möchten nicht auf Fotos zu sehen sein, was wir natürlich gerne akzeptieren! Um allen Interessierten einen ansatzweisen Eindruck zum Basecamp zu geben, gibt es ein Foto mit einem Bubble und den Verweis auf die Blog-Einträge zum letzten Basecamp.

Fazit zur ersten Session des zweiten Basecamps

Ich bin wieder begeistert über die vielfältigen beruflichen und privaten Hintergründe der Teilnehmerinnen. Das ermöglicht ein breites Spektrum an Perspektiven und die Frauen können sich gut gegenseitig inspirieren. Wir werden die kommenden Wochen wieder aus unseren Komfort-Zonen heraus gelockt. Wir laden uns gegenseitig ein, jenseits unserer Tellerränder hinaus zu denken und uns eine persönliche Vision zu formulieren. Die Vision gibt uns Energie, wird beflügelnd wirken und uns Klarheit für unsere Ausrichtung bei anstehenden Entscheidungen bringen. Naja, ein Mann ist schon wieder nicht dabei. Persönliche und berufliche Weiterentwicklung während der Elternzeit ist offensichtlich doch sehr ein Frauen-Thema. Jetzt freuen wir uns auf die kommenden vier Wochen und auf gut gestellte und anregende Fragen und Übungen!

Ergänzung zum 07.06.2016:
Tine und TanjaHeute hat die zweite Session des zweiten Elternzeit Basecamps statt gefunden. Wer konkreteres über den Ablauf der verschiedenen Sessions erfahren möchte, dem empfehlen wir den Erfahrungsbericht der ersten Runde. Über die heutige Session gibt es „nur“ einen Facebook-Post.

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, der sollte auch unseren Newsletter abonnieren. Hier werde aktuelle Veranstaltungen und schöne Tipps rund um die persönliche und berufliche Weiterentwicklung während der Elternzeit regelmäßig verteilt.

 

Na, wie war’s? Spannend: Fünfte und letzte Session Elternzeit Basecamp

10. Mai 2016, letzte Session! Und sicher die spannendste von allen, darauf haben wir jetzt fünf Wochen hingearbeitet! Die ersten vier Sessions haben wir übrigens hier beschrieben.

Tanja und Christine haben durch das Basecamp durchgeführt.
Tanja und Christine haben durch das Basecamp durchgeführt.

Wir haben uns direkt in der Zukunft getroffen, im Jahr 2020. Darauf hatte sich jede Teilnehmerin mit ihrer Hausaufgabe vorbereitet. Wie leben wir in vier Jahren? Viele strahlende Gesichter gab es heute. Inspiriert und voller Drive, genau das, was wir uns als Planer des Basecamps erhofft hatten! Die Teilnehmerinnen haben für heute alles, was sie sich während der letzten Sessions und dazwischen erarbeitet haben, in ihrer Vision zusammengebracht. Jetzt treffen wir uns tatsächlich im Jahr 2020 und erzählen wie wir jetzt wo leben, wie alt die Kids sind (und wie viele?), wie das Familienleben so läuft und was wir beruflich tun. 

Wir tun so, als wären wir in 2020 und erzählen in der Gegenwart. Wir reden von den letzten vier Jahren und wie wir unterwegs waren, „seit wir uns damals beim Basecamp getroffen haben“. Es gibt sogar neue Gründungsideen! Aber auch Ideen, wie wir beim „alten“ Arbeitgeber weiter machen möchten, sind dabei. Fast alle sind umgezogen, aber puh, alle leben noch in München. Ein paar Aus- und Weiterbildungen wurden absolviert, neue Hobbys angefangen und alte wieder ausgegraben. Teilzeitmodelle geändert, Vorstellungen klar formuliert, es wurde gereist, entdeckt, erkannt.

Wir gingen in uns und durften das Gefühl genießen, das entsteht, wenn man voller Dankbarkeit und Freude zurückblickt auf vier tolle Jahre, in denen „alles geflutscht“ ist. Kurz noch mal genossen, dann zurück ins Jahr 2016 zurück gegangen. 

Wir bewegten uns entsprechend im Raum. Jetzt ist die letzte Phase des Basecamps erreicht. Wir machen uns einen individuellen Zeitplan und bewegen uns „geerdet“ in Richtung Zukunft. Was sind die nächsten Schritte, heute, nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr,…?

Nach dem Basecamp - Wir haben es geschafft! :-)
Nach dem Basecamp – Wir haben es geschafft! 🙂

Klar, die Vision wird sich noch mal anpassen. Es flutscht ja oft dann doch nicht alles und geschieht, wie man es nicht vorhersehen kann. Aber das wichtigste ist unsere Ausrichtung und zu wissen, in welchen Bereichen wir welche Bedürfnisse haben. Darauf basierend können wir klare Entscheidungen treffen und gehen so Schritt für Schritt mit einem stimmigen Gefühl voran. Ich denke, so weit ist jetzt jede Teilnehmerin. Aber hey, Ihr dürft jetzt auch mal selbst kommentieren, liebe Teilnehmerinnen!

Danke, dass Ihr dabei ward! Ihr ward ja besonders mutig, immerhin war es jetzt die allererste Basecamp-Runde. Danke daher Euch 6 noch mal für Euer Vertrauen und das Sich-einlassen auf diesen Prozess! Und danke auch noch mal bei den Kids, Ihr habt toll mitgemacht und Euren Müttern einen impact-reichen Prozess ermöglicht, von dem Ihr sicher auch noch profitieren werdet.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und hoffen auch, dass Ihr untereinander ein wenig in Kontakt bleibt.

Liebe Grüße 

Tanja und Christine

Nächstes Basecamp ist schon terminiert.

Und für die, die heute nicht dabei sein konnten. Das nächste Basecamp ist bereits terminiert ab dem 31.05. Wir bieten wieder einen Frühbucherrabatt, also schaut doch mal rein.

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Impuls-Session in der Pinakothek der Moderne

Kunst mit Baby 3Unsere Impuls-Sessions werden von Eltern angeboten, die auf ihrem Gebiet „Experte“ sind. Das kann durch den beruflichen Hintergrund gegeben sein – oder durch ein großes Hobby. Ich freute mich schon riesig auf die heutige Impuls-Session in der Pinakothek der Moderne mit Daniela. Sie ist eine große Kunstliebhaberin und war schon öfters bei elterngarten zu sehen. Als Teilnehmerin im ersten Elternzeit Basecamp war sie dabei und beeindruckte mich schon dann mit ihrer tollen Mischung aus BWLerin, Social Media Begeisterte, zweifache Mutter, Gruppenleiterin im Mütter-Väter-Zentrum Neuhausen und nicht zuletzt als absolute Kunst-Liebhaberin inklusive eigenem Blog „uNTERWEGSiNsACHENkUNST„. Wenn sie von der Kunst und ihrer Wirkung auf sie spricht (und schreibt), dann fühle ich mich per se schon inspiriert. Ich lasse ihre Welt auf mich wirken und denke: das ist spannend, erzähl mehr, was macht das mit mir?

 IMG_1972Perfekt für unser kleines erstes gemeinsames Projekt: Kunstführung mit Kind in der Pinakothek der Moderne. Daniela hat dort eh ihre Jahreskarte und ist beeindruckend gut im Bilde zu den Hintergründen der Werke, die wir dort sehen. Ihren Tipp sich für einen Besuch nur wenige Werke vorzunehmen befolgten wir erfolgreich. Fünf Werke hat sie für uns ausgesucht und konnte uns die historischen und persönlichen Hintergründe der Künstler vermitteln. Dazu zeigte sie uns auf ihrem Tablet die Fotos der Künstler oder andere Kunstwerke im Zusammenhang und ermutigte uns dazu die Werke auf uns wirken zu lassen. Wir konnten eintauchen in die Welt der Künstler, ließen Farben, Gesamteindruck und Details auf uns wirken und wurden dabei automatisch verführt den Alltag mal zur Seite zu bitten. Die Wirkung muss heute jede Besucherin für sich selbst verarbeiten. 😉

Kunst mit BabyIch habe diesen Ausflug in die Pinakothek sehr genossen und fühle mich inspiriert durch die Stimmungen und die Atmosphäre der heutigen Werke. Kunst ist ein toller Weg ins Innenleben und jedes Werk eine Einladung das Innenleben des Künstlers und das eigene Innenleben zu reflektieren und zu spüren, was dann passiert. Jenseits von diesem Punkt der Resonanz geht es in diesem Blogbeitrag nicht. Statt dessen die Einladung für die nächste Führung mit Daniela.

Liebe Daniela, danke für Deine Führung. Du bist, was Du redest, teilst souverän und begeisternd Deine Sicht mit den Zuhörerinnen. Du hast Dich gut vorbereitet, aber wir bekamen auch einen guten Eindruck davon, was Du neben den Schwerpunkten von heute auch noch alles „auf dem Kasten hast“. Das macht Lust auf mehr. Wir freuen uns auf eine nächste Session mit Dir. Termin wird in Kürze bekannt gegeben. Über unseren Newsletter bleibt man über neue Veranstaltungen immer auf dem Laufenden!

 

Zweite Impuls-Session: Schaut Euch die Videos einfach an :-)!

Zweite Impuls-Session, Bude wieder voll, Impulse ohne Ende.

elterngarten Impuls-Session 29.04.2016(Frische) Eltern wollen einfach lernen, und eben nicht nur auf einmal nur alles rund ums Babys, sondern sich auch im eigenen Schwerpunkt weiterentwickeln bzw. über ihren eigenen Tellerrand hinaus schnuppern. Und wie bereichernd ist es einfach voneinander zu lernen?! Da gibt die Elternzeit einzigartige Rahmenbedingungen. Denn hier treffen sich Eltern mit den unterschiedlichsten fachlichen Hintergründen und wir geben hier nun die Plattform für einen interdisziplinären Austausch „trotz“ – nein „dank!“ Babys/ Kindern!

Ich persönlich als Unternehmensberaterin hatte bisher noch nie mit einer Regisseurin zu tun gehabt. Dank elterngarten heute schon. Und gelernt habe ich dabei wieder jede Menge!

Heute werde ich etwas weniger schreiben. Der Grund dafür sind die vielen Impulse, die ich heute dank Olivia’s Impuls-Session gewinnen konnte. Schaut Euch einfach die kleinen Statements einiger unserer heutigen Besucher an, siehe unten! Die vermitteln wahrscheinlich noch besser, was wir heute erlebt haben!

elterngarten Impuls-Session "Videos" mit OliviaUnsere zweite Impuls-Session war wieder gut besucht, 9 Teilnehmerinnen und dabei nur 3 Kids. Das liegt wahrscheinlich am Thema. Heute waren einige Eltern dabei, die bereits wieder-eingestiegen sind oder sich während der Elternzeit selbstständig gemacht haben. Sie suchten Inspiration rund um das Thema „Videos“ und wie sie das in ihrem Job oder auf dem eigenen Blog besser nutzen können. 

Schaut Euch einfach die kurzen Statements an und lasst Euch von den frisch inspirierten Eltern selbst motivieren rund um das Thema Video.

Olivia klärte uns aber nicht nur auf rund um die Video-Schnellschüsse (siehe unten). Es ging auch um Tipps und Tricks rund ums Schneiden, Hintergrundmusik und weitere Effekte. Da hat sich wahrscheinlich jede/ jeder noch mal neu gefreut über das eigene Smartphone, denn die vielfältigen Möglichkeiten werden ja oft gar nicht genutzt. Ein richtiges Video wird es demnächst auch noch geben hier, denn wir haben natürlich noch mehr gefilmt als nur die Statements am Ende. Das erfordert aber ein bisschen mehr Zeit und wird daher in den nächsten Tagen angekündigt!

Viel Spaß beim Video-schmökern!

Statement von Daniela:

Statement von Andreas:

Statement von Nadja:

Statement von Sabrina:

 

 

Das Elternzeit Basecamp geht in die erste Runde!

Die Sessions 1 bis 5 sind alle in diesem Beitrag zusammen gefasst und chronologisch von oben geschrieben. Für die Session 4 vom 03.05. bitte runterscrollen!

12.04.2016 Basecamp Session 1

Session 1 12.04.2016
Session 1 12.04.2016

Ein ganz besonderer Tag bei elterngarten! Das erste Basecamp startete heute Vormittag am Kapuzinerplatz mit einer vollen Runde: 6 Teilnehmerinnen treten mit uns die 5-wöchige Reise an und bauen in einem begleiteten Prozess in Form eines Gruppencoachings durch Christine Winnacker und Tanja Misiak an ihrem jeweils eigenen Modell für ein zufriedenes Leben mit Job und Familie.

Rein ins Arbeiten!

Die Kids waren zum größten Teil mit dabei und sind zwischen 7 Wochen und 14 Monaten alt. Die Teilnehmerinnen sind alle Mütter, in vier Fällen mittlerweile sogar zweifach. Womit wir schon mittendrin sind. Diese eine Rolle nimmt bei allen sehr viel Zeit in Anspruch – das hat die Elternzeit ja auch an sich. Jedoch, vielleicht braucht diese Rolle an der ein oder anderen Stelle auch gefühlt mal zu viel Zeit? Was sind wir denn alle sonst noch so?

Jetzt sind wir schon mittendrin im Arbeiten. Denn – da war jede Teilnehmerin vorgewarnt: wir haben die Tools, die Teilnehmerinnen sollen damit arbeiten. Deswegen hatte jeder schon im Vorfeld der ersten Session eine Hausaufgabe bekommen. Alle hatten sich bereits im Vorfeld über ihre aktuellen dominanten und auch „runtergefahrenen“ Rollen Gedanken gemacht. Wir stellten uns gegenseitig unsere Rollen vor und lernten uns dabei auch ein bisschen besser kennen. Unsere BWLerin in der Runde hat sogar ein Excel-Sheet genutzt und ausgerechnet, dass sie aktuell bei ca. 170 % liegt, wenn sie ihre Rollen auf die zeitlichen Ansprüche verteilt… 🙂

Vielfalt der Gruppe

Erste Basecamp Session 12.04.16Super-bereichernd ist die Vielfalt unserer Gruppe, denn rein schon bezogen auf die  Ausbildungen bringen die Teilnehmerinnen bereits ein breites Spektrum an Hintergründen mit: zwei Unternehmensberaterinnen aus dem IT- und Finanzbereich, eine ehemalige Führungskraft mit Start-up in der Kunstbranche, eine selbstständige Graphikdesignerin, eine sportbegeisterte Lehrerin, eine Marketingangestellte und promovierte Biologin. Die Hobbys sind entsprechend bunt und vielfältig. Eine klare Gemeinsamkeit dieser Gruppe ist das Interesse an großen und kleinen und langen und kurzen Reisen.

Und natürlich: das Interesse an der bewussten Auseinandersetzung mit sich selbst in der neuen Rolle als ein- oder zweifache Mutter und dem Herausarbeiten an Möglichkeiten für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Und zwar so, dass es realistisch ist, dass man „nicht in ein Burn-Out rast wie einige meiner Kollegen“, dass „man der Mutterrolle gerecht wird“ und auch den eigenen Ansprüchen an „Karriere und Beruf“. Es ist wirklich ein extrem anspruchsvoller Spagat, den wir da alle gehen. Den meisten/ allen mangelt es nicht an Ideen, sondern an Zeit und auch der körperlichen Verfassung den Ideen und Ansprüchen Raum zu geben. Hatte man vor der Geburt einen anspruchsvollen und auch irgendwie sehr erfüllenden Job (oder gleich vier…), nimmt jetzt eine Rolle so viel Zeit in Anspruch, dass eine Balance teilweise nicht erlebt werden kann. Diese teils schlummernden da nicht ausgelebten Energien analysierten wir gemeinsam und erschufen uns einen Überblick der ganzen Ressourcen im Raum, die teilweise ziemlich weit „runtergefahren“ sind – aber (!) die trotzdem noch da sind und auch beizeiten reaktiviert werden können. „Synergien schaffen“ war heute vielleicht eine der schönsten Erkenntnisse.

Fazit der ersten Session

Vereinbarkeitscoach Christine Winnacker in ActionIch bin überwältigt im positiven Sinne von der Vielfalt und sicht- und unsichtbaren Power, die heute hier durch die Teilnehmerinnen repräsentiert war. Ich freue mich auf die nächsten gemeinsamen Schritte, bei denen sich nun jede Teilnehmerin um ihr eigenes Lebensmodell kümmert, Ansprüche formuliert, sortiert, priorisiert. Wir sind auf einem Weg in eine persönliche Klarheit, die im Basecamp entstehen soll – das ist unser Anspruch als Organisatoren! Wahrscheinlich werden nicht alle Ideen und Ansprüche ab sofort bedient, denn jeder Tag hat nur 24 Stunden, aber wir entscheiden für uns persönlich in Klarheit und ganz bewusst, was jetzt dran ist und was später.

Natürlich gab es wieder eine Hausaufgabe, die uns dann in die zweite Session überleitet. Wir treffen uns zwar jetzt nur dienstags vormittags, doch die Themen sollen auch zwischendrin unbewusst weiter arbeiten und bewusst bearbeitet werden. Ich bin gespannt auf die nächste Runde und freue mich schon darauf zu hören, wie bei uns jeweils die erste Session nachgehallt ist.

Ergänzt am 19.04.2016: Basecamp Session 2

Zweite Basecamp-Session! Heute Morgen kommen wir wieder zusammen, sehen uns zum ersten Mal zum zweiten Mal! Wir sind jeweils ganz interessiert, wie die erste Session nachklingt. Ich schreibe mit Respekt für jede Teilnehmerin, erzähle bewusst nicht zu viel – aber hoffentlich auch nicht zu wenig für interessierte LeserInnen!

Perspektivwechsel bereichert

Alle hatten ihre Hausaufgaben gemacht auf unterschiedlichste Art: direkt nach der letzten Session oder gestern Abend auf dem letzten Drücker. 🙂

Christine hat auch Spaß :-)
Christine hat auch Spaß 🙂

Wir widmen uns ganz dem Perspektivwechsel und ermutigten schon für die Hausaufgabe unsere Teilnehmerinnen dazu, mal andere als alltagsübliche Perspektiven einzunehmen. Dabei geht es immer noch um das Thema Stärken/ Ressourcen. Wir streckten nun die Fühler aus hin zu bekannten und unbekannten Größen von Heute und Früher, von nah und fern. Was sehen wir in ihnen, und noch spannender: was würden sie in uns sehen? Wir trauen uns uns darauf einzulassen. Das erfordert mal mehr oder weniger Überwindung. Uns besuchten im Raum (imaginär natürlich!) tolle Persönlichkeiten und inspirierten uns: Männer und Frauen, die Geschichte schreiben oder schrieben, genau so wie AlltagsheldInnen. Es gab Schnittmengen und Unterschiede. Alles zusammen häufte sich zu einem Schatz an Ressourcen an, aus denen sich dann gegen Ende der Session noch mal jede für sich persönlich ihre eigenen Erkenntnisse zum Thema „Meine Stärken“ aufschreiben und sie auf eigene Erfahrungen herunter brechen konnte. 

Insgesamt war ich sehr beeindruckt von der Vielfalt und Fülle, die in dieser Gruppe zusammen kommt. Sorry, ich wiederhole mich, aber das passiert halt im Zustand der Beeindrucktheit! 

Stillarbeit - Reflektion am Ende der Session
Stillarbeit – Reflektion am Ende der Session

Diese Fülle kann niemand alleine erschaffen. Bei uns kommt oft die Frage an, ob Gruppen- oder Einzelcoaching besser wäre – es gibt ja beide Möglichkeiten. Es hat beides ganz eigene Vorteile, denen wir uns demnächst auch mal in einem eigenen Blogbeitrag widmen werden. Ein Vorteil des Gruppencoachings ist auf jeden Fall die Fülle und Vielfalt, die zusammen kommt. Daraus konnten heute alle Anwesenden schöpfen.

Sinn unserer Übung war den Blick zu erweitern. Was konnten sich die Teilnehmerinnen mit dem erweiterten Blick erarbeiten?

Überleitung zum Träumen

Ich hoffe, dass die Runde nun gut nachwirkt bei jeder Teilnehmerin. Es ist eine Überleitung zum nächsten Basecamp-Schritt, bei dem wir jetzt so langsam und begleitet mal den Boden verlassen und ins Träumen kommen. Keine Angst, die Teilnehmerinnen sind vorgewarnt. Alle werden wieder auf den Boden zurückgeholt, aber jetzt in der kommenden Hausaufgabe geht es ums Träumen. Wir haben empfohlen, sich schon ab sofort mit der Hausaufgabe zu beschäftigen: immer mal zwischendurch etwas ins Smartphone zu klimpern, Notizen zu machen, auch gerne mal dem Baby davon zu erzählen. So kann alles wirken und neue Strukturen annehmen. Wir locken ganz bewusst aus der Komfortzone heraus. Damit erzielen wir Ergebnisse oder Ideen und Erkenntnisse, die sonst nicht entstehen würden. Das kostet natürlich teilweise Überwindung, aber das macht nichts – gehört dazu! Wir freuen uns auf die nächste Session. Wir freuen uns träumen zu dürfen und sind gespannt, was dann passiert.

Die Kids

Die Kinder haben heute gut mitgemacht und wir finden es sehr nett, dass sie die Mamas auch mal um sich selbst drehen lassen. Diese 90 Minuten sind für alle voll okay. Und liebe Kids, die Mamas werden Euch sehr dankbar sein. Wer weiß, was bald anders/ besser (?) läuft als in Vor-Basecamp-Zeiten? Schauen wir mal, nicht zu viel vorwegnehmen, ich freue mich jetzt erst mal auf den nächsten Schritt unserer gemeinsamen Reise.

Ergänzt am 26.04.2016: Basecamp Session 3

Weiter geht’s mit unserer Reise und wir trauen uns nun so langsam vom Boden abzuheben. Über unsere Stärken wissen wir mittlerweile sehr gut Bescheid. Jetzt ging es um unsere Werte, die unsere zukünftigen kleinen und großen Entscheidungen beeinflussen. Sich deren bewusst zu werden macht so einige Entscheidungen klarer – was sich unter Umständen aufs ganze restliche Leben auswirken kann…

Wir arbeiten

Session 3 26.04.2016Mit einem einheitlichen Frageformat erarbeiteten sich die Teilnehmerinnen zwischen der letzten und der heutigen Session Aktivitäten in der Zukunft. Dabei ging es gar nicht unbedingt um die konkrete Aktivität und auch gar nicht um die konkrete Zukunft. Es ging mehr um die Bedürfnisse dahinter. Das, was uns wichtig ist und entlang dem wir zukünftig unsere Entscheidungen treffen möchten. Wir sammelten mit der ganzen Gruppe und profitierten wieder stark von der Vielfalt. Sehr viel kam zusammen, die komplette Wand war voll mit Karten. Alles Futter und Inspiration für das Wrap-up der Session: Mit einem Übungsblatt formulierten wir uns nun einen Auftrag an uns selbst und schöpften dabei aus der Fülle an Werten, Verben und Bereichen an der Wand.

Es machte heute riesigen Spaß ein bisschen in die Zukunft vorzufühlen. Am schönsten war der ein oder andere Blick, der dabei durch den Raum huschte: ganz verschmitzt und durchaus mal frech, oder sehr bestimmt, oder strahlend, hoffnungsfroh oder zuversichtlich, oder ganz tief ins eigene Innere schauend – alles Blicke jenseits des „normalen“ Kind-Haushalt-Mama-Tunnelblicks. Wie schön :-). Ein „Darf ich das jetzt wirklich?“: klar, dafür gibt’s dieses Format. Um Pläne zu schmieden, die eine super Basis für ein zufriedenes Leben mit Beruf und Familie bilden. Das ist für Euch und Eure Kinder, Eure Familie und alle, die mit Euch arbeiten werden. Wenn Ihr zufrieden seid, dann ist das auch für Euer Umfeld eine gute Basis.

Gruppendynamik

So langsam kommen wir auch in der Gruppe an, wir haben uns schon ein wenig kennengelernt, es gibt die ersten Running Gags. Die Kinder schauen zu oder wuseln herum, auch sie scheinen schon Bescheid zu wissen. Wenn mal was quietscht, dann stört es nicht, das kennt man ja von zu Hause. Die Mütter arbeiten sehr konzentriert an ihren Themen. Das ist DIE Gelegenheit, wir nutzen die Zeit effektiv.

Wieder eine Hausaufgabe: eine Hinführung zu der Formulierung unserer Vision. Jetzt dürfen wir mal so richtig fliegen – bevor wir dann in der fünften Session auf den Boden zurück kommen und unsere Gärten ansäen. Wir freuen uns auf nächste Woche!

Ergänzt am 03.05.2016: Basecamp Session 4

Heute sind wir geflogen. Wir haben als Hausaufgabe Filme gedreht (keine Angst – nur die Regie geplant, keine Produktion), bei denen unsere früheren oder heutigen Traumberufe als Inspiration dienten. Dabei ging es mal wieder nicht um das, nach dem die Aufgabe auf dem ersten Blick klingt. 

Tanja in Session 4Christine konnte heute dank eines Magen-Darm-Virus bei ihrem Großen nicht dabei sein. Es hat sie unglaublich gefuchst, gerade bei den Filmen nicht dabei gewesen zu sein. Aber Sicherheit geht vor – und man sieht es zahlt sich für die Notfälle auch aus die Sessions zu zweit zu machen. Wir waren gut vorbereitet und hoffen auf Verständnis bei den Teilnehmerinnen, dass Tanja heute ausnahmsweise alleine durch die Session geführt hatte!

Notizen machen am Ende„Wenn Peter von Paul erzählt, verrät Peter mehr über sich als über Paul.“ Der Vorteil einen Film zu drehen ist erst einmal, dass man nicht so direkt über sich redet und sich statt dessen denken kann: „es ist ja nur ein Film!“. Wir erzählten uns also heute einander lustige, spannende, ehrgeizige, verliebte, schöne oder soziale Geschichten und sammelten, was das wiederum mit uns zu tun hatte. Dabei sammelten wir unsere Lieblings-Zustände an der Wand und bauten einen großen Schatz auf, aus dem jede am Ende zwecks Zusammenfassung der eigenen Erkenntnisse schöpfen konnte. Dies alles war eine Hinführung zum Träumen. Denn die Hausaufgabe wird sicher die anspruchsvollste der bisherigen Hausaufgaben sein – aber auch die letzte! 🙂 Wir beschreiben unseren Alltag im Jahr 2020. Und zwar unter der Prämisse, das alles bis dahin einfach nur so „flutscht“. Dabei schöpfen wir von den heutigen Notizen und dem „Material“, das wir uns in den letzten vier Sessions erarbeitet haben. Unser nächstes Treffen findet dann im Mai 2020 statt. Zumindest mal für die nächste halbe Stunde, die wir uns sehen. Danach geht es zurück auf den Boden. Also Mädels, viel Spaß beim kreativ-sein!

Finale Session 5 (10.05.)

Die letzte Basecamp Session ist im neuen Blogbeitrag vom 10. Mai geschildert!

Nächstes Basecamp ist schon terminiert.

Und für die, die heute nicht dabei sein konnten. Das nächste Basecamp ist bereits terminiert ab dem 31.05. Wir bieten wieder einen Frühbucherrabatt, also schaut doch mal rein.

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Vielfalt und Kreativität in der Elternzeit

Elternzeit ist möglicherweise die kreativste Zeit unseres Lebens… Elternzeit ist nicht nur aus der Baby-Mama-Papa-Perspektive ein Geschenk. In der Elternzeit werden mir drei wertvolle Rahmenbedingungen geschenkt (!), die ich in dieser Kombination nie sonst antreffen werde. Und wenn Ihr Euch darüber bewusst werdet, was passiert dann? Ein Feuerwerk an Möglichkeiten eröffnet sich auf einmal vor Euch. Und dem geben wir jetzt einen Rahmen und freuen uns schon sehr darauf, was nun passiert…

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 1: Abstand vom Job

Die erste ganz besondere Rahmenbedingung ist der Abstand von meinem Job. Räumlich und zeitlich, für meist mehrere Monate, teilweise sogar Jahre. Der Job mag noch so toll gewesen sein. Mit dem Job sind immer Routinen verbunden, die ich einfach schon total gut kenne. Und wie cool ist das denn, einfach mal raus zu dürfen aus diesen Routinen, meiner Expertise, meinem Kollegenkreis, meiner Welt… und Abstand zu gewinnen von dem, in dem ich gut bin, was ich sonst jeden Tag gemacht habe.

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 2: Im neuen Leben ankommen

Die zweite Rahmenbedingungen ist die Geburt des Kindes, natürlich! Aber jetzt mal aus einer anderen Perspektive. Zuerst einmal ist man absolut überwältigt – vor allem beim ersten Kind. Meist wird man ja komplett vereinnahmt von den ganzen neuen Eindrücken in der noch nie da gewesenen Situation. Ich komme immer wieder an die eigenen Grenzen – psychisch und physisch – und die ganzen Probleme „vom Leben davor“ relativieren sich plötzlich zu kleinen bedeutungslosen Fähnchen.

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 3: Die neue Vielfalt

Bei der dritten Rahmenbedingung der Elternzeit wird es jetzt richtig richtig spannend. Sie wurde bisher irgendwie unterschätzt oder ignoriert, ist aber so besonders! Man ist schon etwas eingelebter in der neuen Mama-Rolle und das Leben von vor der Geburt rückt tendenziell immer weiter weg. Und jetzt geht‘s los! Wir begegnen Menschen, denen wir sonst nie begegnet wären. Auf einmal sitze ich mit einer Ärztin im Sandkasten, einer Sozialarbeiterin, einem Filmregisseur, einer Graphikdesignerin, einem Unternehmensberater, einer Künstlerin oder einem Architekten, oder oder oder…

Diversity vom feinsten – vor Deiner Nase!

Hier setzt nun das an, was ich gerne „aufblasen“ möchte, wie es Matthew Mockridge sagen würde. Liebe Mütter (und Väter!), lasst uns im Sandkasten doch mal nicht nur über Mama-Baby-Themen sprechen. Ob klein-Luca letzte Nacht 3-mal wach war oder die Mia gestern zum ersten Mal alleine auf ihren Hochstuhl geklettert ist… das ändert ja eh nichts daran, ob mein Kleiner und ich heute ein gutes Team sind oder nicht. Lasst uns doch mal einen kleinen festen Zeit-Slot in der Woche über uns sprechen. Was kann ich von Dir lernen, liebe Ärztin, liebe Designerin, liebe Weltenbummlerin, was Du von mir? Wann werden wir sonst wieder so viel Zeit und Gelegenheiten haben uns zu treffen, vormittags, mitten in der Woche, während die anderen alle arbeiten?

Zu Zeiten, in denen wir normalerweise im Büro sitzen würden…

Lasst uns treffen, Mütter (und Väter) in Elternzeit: Wir haben tolle Geschichten mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Wir treffen uns vormittags, unter der Woche, mit Kind! Zu Zeiten, in denen wir normalerweise im Büro sitzen würden, oder im Flieger oder irgendwo sonst mitten in unserer Berufstätigen-Welt vor der Geburt unseres Kindes. Wir sind jetzt frei von unseren ehemals festen Zeiten, unseren Routinen, unseren Chefs und beruflichen Verpflichtungen. Wir sind nun Experten auf freiem Fuß. Lasst uns treffen und uns gegenseitig inspirieren. Lasst uns voneinander lernen. Lasst uns gegenseitig erinnern, was wir sonst noch so sind außer Mama/ Papa. Lass uns gemeinsam kreativ sein und vielleicht sogar das ein oder andere gemeinsame Projekt starten. Hier ist ein interdisziplinärer Treff vom feinsten mit Impulsen aus den unterschiedlichsten Richtungen, Frauen/ Männer zu Hause sind eben nicht nur Mama/ Papa. Lasst es uns nutzen, dass wir uns begegnen können, wären wir uns doch sonst ohne Elternzeit niemals begegnet. Packt aus, wer Ihr sonst noch so seid. Teilt Euer Wissen und Eure Geschichten mit den anderen Müttern/ Vätern, lasst Euch inspirieren und macht aus Eurer Elternzeit die schönste und kreativste Zeit mit den vielleicht besten und tiefsten und bewegendsten Begegnungen Eures Lebens. Tankt Impulse auf, die alles verändern werden. Ihr werdet total bereichert aus Eurer Elternzeit kommen. Ihr teilt das, was Ihr zu geben habt und werdet tausendfach beschenkt. Willkommen in der schönsten Zeit Eures Lebens! Wer weiß, was diese Zeit noch alles aus Eurem zukünftigen Leben macht.

74% der Eltern möchten sich laut einer Studie des Bundesfamilienministeriums während ihrer Elternzeit gerne weiterbilden, tatsächlich tun es nur 33%. Vielleicht haben bisher einfach die passenden Formate gefehlt. Fernkurse heißt in der Elternzeit meist: nachts lernen. Wochenend- und Abendkurse sind immer schwer zu organisieren. Aber was heißt denn Weiterbildung heutzutage? Vielleicht nicht unbedingt die Aneignung von Wissen alleine und die Erlangung von Zertifikaten. Vielleicht ist in der Elternzeit eine andere Art von Weiterbildung dran. Eine, die auf Vielfältigkeit und neuen Perspektiven baut.

Ungeahnte Möglichkeiten

Wir sind neugierig auf die anderen und möchten wissen, wer noch so hinter der Mama/ dem Papa steckt. Meistens sind das richtig inspirierende Geschichten, die bei uns jeweils neue Prozesse in Gang setzen. Wer Lust hat auf diese „Bewegung“ in der Elternzeit, eine neue Lebendigkeit, der ist herzlich eingeladen zuzuhören, mitzureden, mitzudenken, mit zu schöpfen, Wissen und Erfahrungen zu teilen. Wir freuen uns auf die Elternzeit 2.0 – Ich bin eben jetzt Mama UND möchte die einzigartigen Rahmenbedingungen der Elternzeit gerne über diese eine intensive Rolle hinaus nutzen. Wir können säen, was noch nie in unseren eigenen Gärten gesät wurde und mit Spannung, Freude und voller Überraschung zusehen, was hier auf einmal alles wachsen kann. Dank der Elternzeit!

Die neue Elternzeit-Bewegung!

Wer macht mit? Was könnt Ihr mit anderen Eltern teilen? Wer möchte einen kurzen Impuls-Vortrag vorbereiten und seine eigenen Geschichten, sein Wissen, seine Erfahrungen mit anderen Eltern teilen? Die Inhalte müssen nicht zwingend direkt mit Eurem Beruf zu tun haben, es könnte auch ein interessantes Hobby oder etwas aus Eurem Ehrenamt sein: Fotografie, Bloggen, Flüchtlingshilfe, etc. Überlegt Euch, was andere Eltern aus anderen Disziplinen interessieren könnte. Wir planen wie bei unseren Seminaren 90 Minuten für eine Session ein. Plant ca. 30 Minuten für Euren Impuls-Vortrag ein, der Rest der Zeit sollte für Fragen zur Verfügung stehen und natürlich auch fürs Netzwerken.

Meldet Euch bei uns oder tragt Euch direkt auf unserer Facebook-Seite ein. Nutzt die Gelegenheit Eure Rolle mal wieder zu wechseln und eine kurze Auszeit von der intensiven Mama-/ Papa-Rolle zu genießen. Erinnert Euch daran, was Ihr könnt und was Ihr noch so seid. Teilt Euer Wissen, Eure Erfahrungen und Geschichten und schenkt anderen Eltern neue Perspektiven und tolle Impulse. Lasst Euch im Gegenzug von den anderen inspirieren. Natürlich, die ersten sind die Mutigsten! Wir stellen Euch einen Raum zur Verfügung und kommunizieren Euren Impuls-Vortrag auf unserer Website. Kostenlos natürlich. Wir freuen uns auf Euch und diese neue „Elternzeit-Bewegung“!

Geschafft! :-) Schnupperseminar am Kapuzinerplatz

25.02.2016 Schnuppern am Kapuzinerplatz
25.02.2016 Schnuppern am Kapuzinerplatz

Hallo München!

Jetzt komme ich gerade von unserem ersten Schnupperseminar am Kapuzinerplatz. Unser zweiter Standort, an dem wir nun präsent sind.

Ich fühle mich zufrieden, aufgeräumt und voller Zuversicht, dass es den anderen heute Anwesenden ähnlich ergeht. Wir waren ursprünglich eine volle Gruppe mit 8 Teilnehmerinnen (wir warten immer noch auf den ersten Vater als Teilnehmer…), wobei eine Mutter wegen krankem Kind kurzfristig absagen musste.

Nach einer kurzen und mal wieder sehr dynamischen Vorstellungsrunde übernimmt unsere erfahrene Vorzeige-Vereinbarkeitscoach Christine den Staffelstab und lässt uns gemeinsam unsere Lebensbereiche erarbeiten, die wir gerne mal etwas und anders unter die Lupe nehmen möchten.

Heute sind es acht, und zwar diese hier: Beruf, Partnerschaft, Mama/ Erziehung, Freizeit/ Hobbys, Ehrenamt/ Soziales Engagement, Gesundheit/ Ernährung, Finanzen/ finanzielle Unabhängigkeit, Persönliche Weiterentwicklung.

Uns wird Zeit gegeben, in uns zu gehen, inne zu halten, und uns in unsere verschiedenen Rollen und Lebensbereiche einzufinden. Mit dem „Tool“ aus Christine’s Coaching-Koffer visualisierten wir unseren Ist-Zustand: wo sind wir zufrieden, wo nicht so ganz, wo wollen wir unbedingt etwas tun? Wo dulden wir die „Unperfektheit“?

Durch die Visualisierung überraschten wir uns teilweise selbst. War man am Anfang doch sicher: „weiß ich schon alles, ist doch klar…“ sehen wir doch ein oder ein paar Aspekte, die für uns in der Visualisierung dann doch etwas anders aussehen. Wir wundern aus, lassen die Visualisierung wirken, schauen auf die Blätter der anderen Mütter.

Wir teilen unsere Erkenntnisse miteinander. Auf der einen Seite sehen wir doch so einige Parallelen zum Leben der anderen Mütter. Auf der anderen Seite hat heute wieder jede von uns ganz eigene Aspekte mitgebracht. Wie sieht es mit meinen eigenen Ideen aus? Was kann ich tun, um in einem zu kurz gekommenen Lebensbereich (persönliche Weiterentwicklung?!) trotz Kind oder gerade wegen Kind doch etwas mehr zu tun, wenn es mir so wichtig ist? Wie machen das die anderen? Was könnte ich denn mal in meinem Alltag ausprobieren?

Das Seminar war viel zu schnell zu Ende. Wir konnten uns heute ein Bild davon machen, wie bei elterngarten gearbeitet wird. Wir können unsere Visualisierung mitnehmen und sie weiter auf uns wirken lassen: „Jetzt erst mal sacken lassen.“ Wir nehmen uns die neuen Impulse mit: wie wir uns vielleicht selbst überrascht haben und was ich als Inspiration von den anderen Teilnehmerinnen mitnehmen kann.

Einige äußerten den Wunsch, dass wir nun in dieser Gruppe weiter arbeiten. So einiges konnte nur angerissen werden und die nächsten Themen liegen auf dem Tisch. Vor allem in Richtung berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Passende Coaching-Werkzeuge haben wir reichlich. Daher freuen wir uns nun auf das Follow-up mit einer Gruppencoaching-Serie für alle diejenigen, die bei den Schnupperseminaren dabei waren und weiter machen möchten. Mehr dazu in Kürze hier auf der Website.

Achja, und mal wieder ein großes Lob an die Kinder, die dabei waren: heute waren es zwei große (inklusive Christine’s Helena!), 2,5 Jahre alt, und zwei Kleine, 0,5 Jahre alt. Sie dulden es ziemlich entspannt, dass auch mal die Mama mit eigenen Themen dran ist. Wir fühlen uns bekräftigt mit unserer Start-up Idee: Lass mal die Mamas über Babythemen hinaus blicken, es wird allen gut tun: der zufriedenen Mama, aber auch dem Kind und dem Umfeld.

Gerne können die anderen Teilnehmerinnen hier oder auf Facebook kommentieren!