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Über Partnerschaft, Elternzeit und Weiterentwicklung.

Was hat die Partnerschaft in unserem Blog verloren, wo es bei elterngarten doch um die persönliche und berufliche Weiterentwicklung geht?

In unseren Elternzeit Basecamps beobachten wir immer wieder, wie die Eltern (meist Mütter) beschreiben, wie wenig der (arbeitende) Elternteil präsent ist – nicht nur körperlich, sondern auch und vor allem in den vielen Überlegungen und Gedankenschleifen rund um die Frage „Wie geht es weiter mit mir?“. Alle Karten auf den Tisch: Im Alltag ruft die Arbeit, das Kind schreit, die Zeit drängt, Einkäufe müssen erledigt werden und nicht selten steht „ganz nebenbei“ noch ein Umzug an. In den ersten zwei Jahre nach der Geburt kann man von der Partnerschaft nicht allzu viel erwarten*. Es ist schon mal viel erreicht, wenn die Eltern als Team gut funktionieren. Doch „nur“ das Funktionieren reicht nicht, wenn beide Partner Ambitionen haben sich persönlich und beruflich weiterentwickeln zu wollen.

In unseren Elternzeit Basecamps und auch Einzelcoachings taucht immer wieder ein ähnliches Muster auf. Der zu Hause gebliebene Elternteil, meist eben die Mutter, verliert stetig an Selbstbewusstsein und wird zunehmend frustriert. Die Decke fällt auf den Kopf und der Mangel an Möglichkeiten für einen professionellen Austausch unter Erwachsenen tut sein Übriges dazu. Dabei spielt die Partnerschaft aus unserer Sicht eine tragende Rolle. Warum?

Vermisste Wertschätzung

Der Knackpunkt für zunehmende Frustration ist oft die vermisste Wertschätzung – wenn diese nicht vom Partner kommt, woher soll sie sonst kommen? Vom Kind zu Hause kann diese nicht erwartet werden. Da der Job wegfällt, fällt hier ein wesentlicher Feedbackkanal aus. Gerade engagierte und ambitionierte Eltern haben sich bisher stark über ihre Jobs identifiziert und ihren „Wert in der Welt“ am Beitrag für ihren Job und an ihren bisherigen Leistungen gemessen.

Oft haben die weiter arbeitenden Partner gar nicht auf dem Radar, dass das Thema „Wertschätzungsmangel“ so präsent ist. Und die betroffenen Eltern geben sich oft selbst zu wenig Wertschätzung für das, was sie tagsüber (und nachts) alles so wuppen. Wie oft haben wir das bei elterngarten schon gehört: „Haushalt, Baby und Co: das kann ja jeder, dafür habe ich nicht studiert.“ Und genau hier möchten wir einhaken, denn vielen Eltern könnte eine veränderte Haltung das Erleben der Elternzeit wesentlich verändern – und folglich eventuell das ganze Leben, denn Entscheidungen und Handlungen während und nach der Elternzeit sind entscheidend für alle weiteren Schritte und werden je nach Ausgangslage anders ausfallen.

Sich Freiräume schaffen

Die Qualität der Partnerschaft trägt also unserer Erfahrung nach wesentlich dazu bei, dass die Elternzeit als Feld der Möglichkeiten (für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung) und nicht als Sackgasse wahrgenommen wird. Partnerschaft sollte eine Energietankstelle sein*. Hier sollte Platz für Träume sein. Für gemeinsame – aber auch für persönliche und berufliche Träume. Hier sollten Freiräume geschaffen werden und Ermöglichung gelebt werden. Auf Augenhöhe, für Beide, dem Elternteil zu Hause und dem im Job. Doch wie soll das gehen im Elternzeit Alltag? Es ist viel leichter, dass der eine Elternteil den anderen Elternteil einfach „abhängt“.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Wertschätzung für die jeweiligen Rollen in der Familie sehr wesentlich ist für die erlebte Qualität der Elternzeit und nicht zuletzt für die Qualität der getroffenen Entscheidungen hinsichtlich weiterer Schritte mit der Familie und dem Beruf. Die Rolle der zu Hause bleibenden Person ist neu und die Partner müssen sich neu organisieren statt so weiterzumachen wie bisher nur gefühlt in eingeschränkter Form. Hier ist es gefährlich das Denken zu reduzieren auf die Aussage, dass ein Partner jetzt „zu Hause ist, nichts mehr leistet und weniger oder nichts mehr verdient“. Das ist zu kurz gesprungen. Der Partner zu Hause hat nun einen anderen Job mit einer anderen Vergütungslogik, er sollte sich auch über die neue Rolle definieren und identifizieren können, und nicht nur über das, was mal vor der Geburt war. Dabei sollten sich die Partner gegenseitig unterstützen.

Weiter denken: Sich ein eigenes System schaffen

Auch finanziell – denn in unserem derzeitigen Wirtschaftssystem müssen wir uns in der Partnerschaft und vor allem in der Elternzeit unsere eigene Logik bauen. Oft erleben wir leider, dass Geld als implizites Machtmittel missbraucht* wird. Der Partner zu Hause, der nun weniger oder gar nichts mehr verdient, begibt sich in eine gefühlte Abhängigkeit vom arbeitenden Partner (was wiederum hinterlegt, dass der Elternteil zu Hause „nichts wert ist“…). Da das Basecamp bei uns auch etwas kostet und nicht alle Arbeitgeber eines zahlen, müssen TeilnehmerInnen sich oft die Teilnahme am Basecamp in der Familie „hart erkämpfen“ und haben zusätzlich noch ein schlechtes Gewissen, da das ausgegebene Geld nicht ihres ist, sondern eine „Spende“ des Partners. Dass wir uns hier nur mit Glaubenssätzen beschäftigen und diese auch geändert werden können ist vielen nicht bewusst. Wie stark machen wir uns abhängig vom Wirtschaftssystem da draußen? Bzw. wie schaffen wir uns unser eigenes System, was besser zu unseren Werten passt – und sei es nur in unserem Mikrokosmos Familie.

Wenn die Partner wirklich daran interessiert sind sich gegenseitig in ihrer Entwicklung zu unterstützen, wenn sie trotz der finanziellen makro-systemisch bedingten schiefen Rahmenbedingungen auf Augenhöhe bleiben, dann entsteht ein anderes Selbstverständnis. Der weiter arbeitende Partner hat ein Kind und kann nur deswegen arbeiten und Karriere machen, weil der andere Partner ihm den Rücken freihält. Wieviel ist das dem arbeitenden Partner wert? Wieviel ist dem arbeitenden Partner wert, dass das Familienklima gesund ist? Dass Zufriedenheit überwiegt? Dass der Partner nicht gestresst ist? Die Kinder glücklich? Dass sich die Familie weiter gesund entwickeln kann? Dass alle zufrieden sind? Die meisten Partner würden sagen, dass das am allerwichtigsten ist. Und wenn sie tagsüber nicht dabei sind und nicht die kleinen und großen Wutanfälle, Küchenkatastrophen, durchgeschrienen Besorgungsfahrten oder verpatzten Mittagsschlafe erleben (was oft stressiger ist als die stressigsten Meetings im Office) dann ist Frage angebracht: „Was können wir wie füreinander tun, damit es uns gut geht?“ Aus unseren Erfahrungen können wir sagen, dass hier die Teilnahme an einem Basecamp oft schon mal ein großes Signal ist für das Leben auf Augenhöhe und das Interesse an der jeweiligen Weiterentwicklung des Partners – egal ob zu Hause oder im Job.

Die Partner sollten sich in den neuen jeweiligen Rollen erkennen und wertschätzen. Wenn sich die Partner ermöglichen, sich gegenseitig unterstützen mit den Ambitionen und Träumen und Plänen, dann kann auch die Elternzeit genutzt werden als Feld für Weiterentwicklung – für alle Beteiligten.

* Lesetipp, das neueste Buch unseres elterngarten Coach Sascha Schmidt:
„Wieder Paar sein – Erfüllte Zweisamkeit trotz Arbeit und Kind“

Dieser Artikel wurde in redigierter Form auch bei EditionF veröffentlicht:
Die Elternzeit stellt eine Beziehung auf Augenhöhe auf die Probe – das muss aber nicht sein

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Persönlichkeitsentwicklung im Elternzeit-Alltag

Kinder, Haushalt, Job: In einem fremdbestimmten Alltag kann die Laune schnell in den Keller gehen. Aber was verdirbt sie uns eigentlich? Und was hebt sie? Es sind unsere inneren Stimmen, die zu allem einen Kommentar abgeben. Doch wenn man versteht, woher sie kommen, kann man zufriedener durch den Alltag gehen. Bei EditionF hat elterngarten Gründerin Tanja über Persönlichkeitsentwicklung und Alltag geschrieben.

Glücksgefühle am Bügelbrett

Ja, ich meine es ernst. Im fremdgesteuerten Alltag mit zwei kleinen Kindern habe ich unter anderem eine ganz wesentliche Sache erkannt: Wie ich trotz Fremdbestimmtheit glücklich sein kann. Und wie Selbstbestimmtheit und Freiheit in der Fremdbestimmtheit funktionieren kann. Und zwar nicht nur theoretisch, sondern im Alltag erlebbar. Ich muss nicht auf den nächsten Urlaub oder eine bestimmte Person da draußen warten. Ich kann ständig im Dienst stehen – in dem meiner Familie, den Kindern, meinen Kunden, der Welt. Ich kann den Boden putzen, die Spülmaschine ausräumen, Besorgungen erledigen, am Laptop arbeiten oder eben bügeln – und könnte bei allem vor Glück platzen.

Über die üblichen Verdächtigen, die mir gerne mal den Tag vermiesen

Die üblichen Verdächtigen in mir drin, haben mir sonst gerne mal den Tag vermiest: Angst, Unsicherheit, meine Kritikerin, die Kritikerin der Kritikerin, die Gestresste, die Getriebene und so einige andere. Alles Persönlichkeitsanteile, die zu allem was zu sagen haben. Ich konnte am schönsten Strand der Welt stehen und kritisierte mich dennoch dafür, dass ich das nicht ausreichend genieße. Ganz schön übel!

Doch meine Haltung hat sich geändert und damit auch meine Beziehung zu diesen ehemaligen Alltagsfeinden. Jetzt stehe ich am Strandund höre meiner Kritikerin zu, falls sie noch was zu sagen hat. Das schließt aber nicht aus, dass ich den Strand genießen kann. Durch die Veränderung meiner Beziehung zu meinen inneren Anteilen, wie man diese Stimme in der Therapie nennt, haben diese sich wiederum verändert und ihre eigene kleine Transformation erlebt. Ich verstehe meine innere Kritikerin plötzlich. Und ich bin überzeugt: sie meint es eigentlich gut. Sie meinte es gut, als sie sich diese Methode des Kritisierens angeeignet hat. Wahrscheinlich wollte sie mich vor einer peinlichen Situation beschützen oder mich zum Lernen motivieren, um etwas zu erreichen. Es gibt viele Gründe, für die ein Kritiker auch einen guten Job übernehmen kann. Damals war das angebracht, heute nicht mehr. Das können wir gemeinsam erkennen und uns folglich neue Möglichkeiten des Zusammenlebens gestalten.

Die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen

Klingt verrückt? Ist es nicht. Und auch nicht peinlich. Die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen ist mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr. Verschiedene Strömungen der Psychotherapie und im Coaching wenden Modelle wie das „Internal Family System“ (Richard C. Schwartz) oder das „Innere Team“ (Friedemann Schulz von Thun) an. Weil es in den meisten Fällen funktioniert. Ein Eintauchen und Arbeiten mit Persönlichkeitsanteilen hat sich offensichtlich für viele schon gelohnt.

Ich finde die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen bestechend einfach und möchte gerne dazu ermutigen es auszuprobieren: sei es im Selbst-Coaching, zu zweit, in der Gruppe, oder auch und vor allem im Leben mit Haushalt und Kindern – dort sind unsere Anteile am lautesten! Die meisten Persönlichkeitsanteile haben wir in unserer (frühen) Kindheit ausgebildet und seitdem relativ wenig verändert. Schon mal erlebt, wie ihr Euch beim Schimpfen mit Euren eigenen Kindern ertappt und denkt: „Was rede ich hier eigentlich? Das hört sich an wie meine blöde Lehrerin damals. Warum rede ich so, wenn ich das doch gar nicht will?“ Die Kritikerin, die mir mein Innenleben gerade so schwierig macht, lässt auch nach außen Dampf ab. Die Kinder hören sie und im schlimmsten Fall verinnerlichen sie sich diese Stimmen für den Rest ihres Lebens. Ein bisschen Distanz wäre angemessen, um Wucht und Wirkung nach innen und außen zu relativieren.

Wer hat wen unter Kontrolle?

Der Kniff: Persönlichkeitsanteile haben uns voll unter Kontrolle, solange wir uns deren nicht bewusst sind. Ihre Wirkung ist dann maximal. Selbst nach Jahren Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen kommt immer mal wieder jemand um die Ecke, der bis dahin so selbstverständlich für uns war, dass er oder sie einfach nie aufgefallen ist. Unter Umständen verändert sich sehr viel oder alles, wenn sich auf einmal ein Persönlichkeitsanteil zeigt, der uns bis dahin fest im Griff hatte. Die Beschreibung „Aha-Effekt“ ist dann oft viel zu tiefgestapelt. So hatte mich jahrelang meine „Anspruchsvolle“ geführt. Leute konnten mir sagen, dass ich zu viel von mir verlangen würde. Ich habe das überhört oder gedacht, dieses Urteil sei übertrieben. Das war alles meine „Anspruchsvolle“, mit der ich voll identifiziert war. Der Leistungsdruck war normal für mich. Ständig war ich nicht gut genug und ich hatte tausende Gründe, warum ich mit meinen Leistungen unzufrieden war. Als ich sie „ertappt“ und meine Beziehung zu ihr verändert hatte, spielten sich sämtliche Situationen auf einmal anders ab. Das heißt nicht, dass sie jetzt nicht mehr in mir wirkt, aber unsere „Zusammenarbeit“ ist viel kooperativer geworden.

Ganz einfache Tricks für zu Hause, um glücklicher zu werden

Man kann zu Hause, unterwegs und mitten im Alltag verdammt gut mit Persönlichkeitsanteilen arbeiten. Der Trick ist ganz einfach. Versuche Dir mal selbst zuzuhören, während Du im Alltag rotierst. Wer redet da gerade? Wer schimpft, wer kritisiert? Unsere Anteile zeigen sich gerne auf für sie charakteristische Weisen: Schau in Dich herein und spüre nach. Welche Gedanken und Bilder kommen, wie fühlt sich das jeweils an? Wut im Bauch, Angst im Nacken, dröhnender Kopf, bleibt Dir die Luft weg? Körperliche Empfindungen lügen nicht. Sie sind oft ein hilfreicher Wegweiser darüber, was gerade wirklich abgeht. Und sie verändern sich, wenn man sie mit Interesse und Neugierde beobachtet. Wird es warm, kalt, groß, klein, eckig, weich, etc.? Die Verbindung der Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen mit Körperarbeit ist bestechend. Das kann oft zu Antworten führen, die man auf der rationalen Ebene nie gefunden hätte.

Die erste Reaktion bei unangenehmen Gefühlen und Empfindungen ist oft sie loswerden zu wollen. Auf den Kritiker reagiere ich unter Umständen mit Hass. Auf die Anspruchsvolle mit genervten Gefühlen. Doch das Schöne an uns Menschen ist: Es gibt etwas, das diese ganzen Theaterspiele sehen kann. Und das Sehende, das Beobachtende, das nicht mehr beobachtet werden kann, ist nie genervt, kritisiert nicht, hasst nicht. Es ist in sich ruhend, neugierig, wohlwollend und hat Gnade und Verständnis mit den wirkenden Anteilen, die sich oft das Leben gegenseitig schwermachen. Richard C. Schwartz redet hier vom „Selbst“, das in vielen anderen Systemen, Lebensanschauungen und Theorien auch andere Namen haben kann: der Zeuge, die Präsenz, der Beobachter, etc. Unterschiedlichste Kulturen berichten von den gleichen Erfahrungen, was jetzt hier zu weit führen würde. Für mich ist an dieser Stelle, in meinen (Selbst-)Coachings oder mit meinen Kindern nur eines wichtig: es funktioniert – unabhängig von Herkunft, Kultur oder Ausbildungsstand.

Die verschiedenen Rollen der Persönlichkeitsanteile

Unterschiedliche Anteile haben unterschiedliche Funktionen und auch Bedürfnisse. Schwartz kategorisiert beispielsweise in beschützende Anteile, verletzte oder „verbannte“ Anteile (die inneren Kinder) und in „Feuerbekämpfer“, die ebenfalls beschützend wirken wollen. Wunderbar zu erleben im Alltag mit Kindern. Schon mal ausgerastet, als das Fass übergelaufen war? Das war vielleicht ein Feuerbekämpfer. Sicher auch bereut danach? Wir haben uns in unserem Leben so viele starke Muster und Automatismen angeeignet, die irgendwann ihren Sinn hatten.

Es ist eine spannende Abenteuerreise in diese Geschichten einzutauchen und anzufangen zu verstehen. Und beim nächsten Mal kurz vorm überkochen gelingt es Dir vielleicht innezuhalten und einen anderen Weg einzuschlagen: im Team sozusagen, gemeinsam mit dem Hass, der gerade im Schwung war Dich komplett zu übernehmen, mit Dir zu verschmelzen. Dir ist es gelungen Distanz zu Deinem Hassin Dir zu bewahren und Dich nicht überwältigen zu lassen, ihm ins Gesicht zu schauen und ihn zu erkennen. Deine Haltung ändert sich plötzlich, Deine Beziehung zum Hass ändert sich, Du spürst Verständnis und Wohlwollen. Und mit dieser Beziehung in Dir verändert sich auch plötzlich Deine Beziehung zu Deinem Kind. Die eben noch fast eskalierende Situation endet darin, dass Ihr Euch in den Armen liegt und vor Glück heulen könntet…

Was die Arbeit mit mir selbst mit dem Bügeln zu tun hat

Es lohnt sich den inneren Stimmen einfach mal zuzuhören und einen empathischen Zugang zu ihnen finden. Ihr kommt ins gemeinsame Arbeiten.
Beim Bügeln, Spülen, Putzen und im Familienalltag mit Kindern und den Nächsten geht das wunderbar und zeigt einen direkten Effekt. Hier muss man sich nicht verstellen und kann im besten Fall offen kommunizieren, was man gerade beobachtet. Und wer die einzelnen Anteile ausreichend kennengelernt hat merkt, dass man ihnen nicht mehr kritisch, hassend oder genervt gegenüberstehen muss. Dann zeigt sich das Glück am Bügelbrett.

Und Du bist dankbar für dieses wundervolle Leben. Hinter Deiner Angst, Deinem Kritiker oder Deiner Gehetzten gibt es eine Ebene, die ruhig bleibt. So wie das tiefe Meer unter den Wellen. Und vielleicht ist gerade diese Stille das Wichtigste, was wir heutzutage in den Wirren unseres Alltags und der Welt erleben können. Wir erkennen das Theaterspiel und die Egokämpfe von bestimmten Persönlichkeitsanteilen, die miteinander in Wechselwirkung gehen und sich gegenseitig Energie abzapfen. Und was bleibt, wenn wir hinter die Kulissen schauen? Wir heilen die Beziehung mit uns selbst, unseren Liebsten und der Welt. Und was am Anfang sehr belustigend geklungen haben mag, ist vielleicht das Wichtigste im Leben.

Frieden fängt in unserem Inneren an

Es gibt Menschen mit viel Macht und Hebeln in der Hand, denen ich mehr Zeit zum Innehalten wünsche. Denn am Ende geht es um viel mehr als Glücksgefühle. Es geht um respektvolle Begegnung mit sich selbst und der Natur und Kulturen dieser Erde. Statt auf Hass mit Hass zu reagieren oder auf Angst mit Angst, lohnt sich der Blick hinter die Kulissen. Welche Geschichte hat Deine Angst? Dein Hass? Deine Arroganz? Du beginnst zu verstehen und wirst anders auf Deine Anteile reagieren. „Ihr“ könnt gemeinsam kreativ werden und ein anderes Leben gestalten. Diese Haltung verändert potenziell alles. Frieden fängt in unserem Inneren an.

Hier ist der Artikel im Original zu lesen.

Saison-Start elterngarten bundesweit – Neues Video!

Wir sind total gespannt auf die neue Saison. Unseren Urlaub und die Kindergartenferien haben wir nicht nur für Ausflüge mit der Familie genutzt. Wir, Tanja und Tanja, waren kreativ und haben ein Video für elterngarten gebastelt. Wir wollten in 90 Sekunden erklären, warum wir die Elternzeit für so eine besondere Zeit halten und wie wir Eltern die Elternzeit durch ein Angebot bereichern, das es bisher in dieser Form bundesweit noch nicht gibt. Wir freuen uns auf Feedbacks zum Video!

Was jetzt definitiv noch fehlt ist der explizite Verweis darauf, dass wir nach und nach in immer mehr Städten in Deutschland zu finden sind. Offiziell sind ja schon München, Bonn, Bochum, Dortmund und Berlin mit am Start. Hamburg, Leipzig und Köln begeben sich gerade Richtung Startlöcher. Die Städte haben wir weniger nach den Eltern in Elternzeit ausgesucht. Das hat sich ganz ehrlich gesagt einfach ergeben durch unser Netzwerk und bekannte Coaches, die gerne die elterngarten-Idee mit voran treiben möchten.

Im Hintergrund laufen daher gerade die „Train-the-Trainer-Sessions“ zum Elternzeit Basecamp. Das Konzept geben wir an die mitmachenden Coaches weiter inklusive aller Arbeitsblätter, die wir in München erstellt haben und Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben. Wir hatten letzte Woche den ersten Call „in der großen Runde“ und freuen uns auch auf den gemeinsamen Austausch rund um unsere Erfahrungen mit den Elternzeit Basecamps in den jeweiligen Städten. Das heißt mal wieder beginnt eine neue spannende Phase bei elterngarten und wir sind gespannt auf die nächsten gemeinsamen Schritte.

Interesse am Elternzeit Basecamp in Deiner Nähe? Hier sind die aktuellen Angebote. Und es lohnt sich das mitzuverfolgen, denn es kommen ja stetig neue Standorte dazu! Hier kannst Du Dich zu unserem Newsletter anmelden.

elterngarten – ein Blick hinter die Sommerkulissen

Sommerpause! Die nächsten Elternzeit Basecamps sind erst wieder ab September terminiert und auch auf Impuls-Sessions verzichten wir im Hochsommer. Hin und wieder steht mal ein Einzelcoaching an, doch insgesamt sind wir bei elterngarten gerade mehr hinter den Kulissen aktiv. Wir nutzen die „freie“ Zeit für die Vorbereitung der nächsten elterngarten-Phase. Die vielen Anfragen aus anderen Städten haben uns dazu gebracht, dass wir unseren ursprünglichen Plan etwas angepasst haben. Statt noch mehr Ideen in München umzusetzen, setzen wir erst mal eine Idee in weiteren Städten um. Und die weiteren Ideen haben wir abgespeichert und nur verschoben – nicht aufgehoben!

Cova d'en Xoroi, Menorca
Cova d’en Xoroi, Menorca

Angelina und Katrin für Berlin und Tanja für Bonn sind ja bereits auf unserer Website zu finden. Wir unterhalten uns darüber hinaus aber auch gerade sehr intensiv mit weiteren Coaches und werden in den nächsten Wochen noch Elternzeit Basecamps in Hamburg, Leipzig, Bochum und vielleicht weiteren Städten anbieten. Das war tatsächlich nicht unser Plan, als wir im April mit dem ersten Elternzeit Basecamp in München gestartet sind. Aber das Konzept des Basecamps bewährt sich, Nachfrage ist da, die Website ist da, Konzept ist da, Coaches sind da… Nutzen wir den Schwung, den wir gerade haben!

So erleben wir gerade ein Community-Building mehrerer Coaches, die bereits Erfahrungen in Zusammenarbeit mit Müttern/ Eltern haben und gerne ein aktiver Teil des elterngarten-Netzwerks werden. Es ist klar, wir sind immernoch im Start-up Modus. Die Coaches, die jetzt ein Teil des Netzwerks werden, wollen mit gestalten, mit aufbauen und sind wirklich – wie wir es jetzt nennen – „Coaches der ersten Stunde“. Es ist also durchaus sehr sehr spannend gerade bei uns hinter den Sommerkulissen…

Aber auch ganz operative Sachen stehen an. So überarbeiten wir gerade unseren Flyer für das Elternzeit Basecamp und arbeiten mit einer Zeichnerin zusammen an einem tollen Elternzeit-Video. Auch ein gemeinsames Buchprojekt haben wir angestoßen – dazu werden wir gerne beizeiten auch noch mehr verraten.

Also, von Langeweile keine Spur. Abgesehen davon, dass im August der Kindergarten zu hat und nur mit Unterstützung der erweiterten Familie das ein oder andere gemacht werden kann. Wir waren Anfang Juli für 2 Wochen mit meiner Familie in Menorca (siehe Bild) und ich habe eine gute (aufgetankte) Energie-Basis für einen Sommermix aus elterngarten-„Arbeit“ und Familie. Darauf freue ich mich jetzt sehr und wünsche allen elterngarten-Followern einen ebenfalls schönen und gerne auch ebenso kreativen Sommer. Ich freue mich immer über Grüße aus der Welt und die ein oder andere Anmeldung und Anfrage für die Basecamps ab September!

Und vielleicht bieten wir im nächsten Hochsommer dann mal ein Elternzeit Basecamp in einem schönen Familienhotel an? Das Setting wäre perfekt und der Urlaub ist eigentlich auch perfekt um sich Gedanken über die Zeit nach der Elternzeit machen. Denn eines steht fest: Elternzeit verändert – persönlich und beruflich. Wir freuen uns bald noch mehr Eltern in ihren Veränderungsprozessen begleiten zu dürfen, tolle Impulse zu geben und dann die Umsetzung toller Basecamp-Ideen bei unseren „Alumni“ mitverfolgen zu dürfen.

Liebe Grüße an die Leser 🙂 Tanja (Misiak)

Elternzeit Basecamp in Berlin-Schönefeld mit Katrin Neiß ab 09.09.

Elternzeit Basecamp in Berlin-Friedrichshain mit Dr. Angelina Bockelbrink ab 09.09.

Elternzeit Basecamp in Bonn mit Tanja Klein ab 27.09.

Elternzeit Basecamp in München mit Christine Winnacker und Tanja Misiak ab 27.09.

Weitere Basecamps folgen….

Neue Mitgründerin und mehr Basecamps in Deutschland: Neues bei elterngarten.

Tanja Misiak: 8.6.2016, heute wird die Idee „elterngarten“ ein Jahr alt! Seit meinem „Blitzeinschlag“ musste noch mal ein halbes Jahr ins Land ziehen bis zur offiziellen Gründung im Januar 2016 und zur Live-Schaltung der Website. Und noch ein halbes Jahr bis zum Einstieg einer neuen Mitgründerin, eines ersten unterstützenden Arbeitgebers und dem Ausbreiten auf andere Städte jenseits von München. Und das nächste halbe Jahr steckt schon voller neuer Pläne.

Jetzt aber noch mal von vorne: elterngarten’s Lottogewinn ist Tanja Klein. Sie passt so was von perfekt zu elterngarten! Zu zweit können wir elterngarten noch viel größer und schöner bauen als er bis jetzt schon ist. Tanja Klein ist nicht nur Mutter von zwei eigenen und zwei Patchwork-Kindern, sondern auch sehr erfolgreiche Coach für Mütter, KinderCoach, Unternehmerin, Kinderbuch- und Fachbuchautorin und Marketingexpertin. Ich hatte sie vor einigen Wochen nichts ahnend (oder doch?) für unsere Impulsserie interviewt. Daraus ist ein langer intensiver Austausch entstanden, ein Basecamp-Angebot in Bonn und letztendlich dann der entscheidende Handschlag. Mit Tanja Klein gemeinsam hat elterngarten nun viel mehr Kraft die Vision umzusetzen, DIE Plattform in Deutschland zu sein für persönliche und berufliche Weiterentwicklung und Neu-Orientierung während der Elternzeit. Ich kenne Tanja Klein noch aus „alten Zeiten“. Wir wurden 2008 schon einmal in der Bonner Kantine der Deutschen Telekom AG einander vorgestellt und hatten damals schon Pläne für eine Zusammenarbeit „wenn die Zeit reif ist“. In diesem Jahr haben wir uns dann über die Facebook-Gruppe der Mompreneurs wieder getroffen. Und dann kam eins zum anderen. Verrückt!

Tanja Klein: Ich bin nach wie vor etwas perplex, wie schnell sich alles gefügt hat! Durch Deine Interviewanfrage für elterngarten bin ich erst auf Dein Angebot gestoßen und sagte sofort zu ganz vielen Menschen: „Das ist super, da kann man bei allen Seminaren auch seine Kinder mitbringen!“ Wie sonst sollte eine Mutter in der Elternzeit gut für sich und ihre Bedürfnisse sorgen können? Und wie wichtig diese Zeit für eine Neuorientierung ist, wusste ich ja von mir selbst! Ich nutzte diese Zeit für eine berufliche und auch innerliche Neuorientierung und konnte so meinem Arbeitgeber ganz klar sagen, dass ich jetzt erst mal nicht so schnell zurück kommen will :-). Und diese Entscheidung habe ich seit über 9 Jahren nicht bereut.

Ich begleite anderen Müttern bei diesem Neuorientierungsprozess. Auch sie sollen ihre eigenen Stärken spüren und eine Klarheit für ihren weiteren Weg mit Kind und Karriere finden. Und dazu passt perfekt Tanjas fertiges und bewährtes Konzept der Basecamps!

Tanja rannte bei mir offene Türen ein, als sie mich fragte, ob ich für Bonn die Basecamps durchführen möchte. Ich kann es gar nicht erwarten, ab 28.06. endlich mit den Müttern und 5-6 süßen Babys gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten. Aber nach der ersten Euphorie hatte ich ein kleines Problem: Ich hatte das Gefühl, dass ich ein Teil von elterngarten sein wollte. Ich wollte mein Marketing- und Coachingwissen einfließen lassen. Zugleich war es mir aber sehr wichtig Tanja Misiak nicht in „ihr Baby“ reinzureden. Als ich dann diesen Spagat offen ansprach war Tanja total erleichtert und freute sich sehr. Ich wurde sofort ins Boot geholt, durfte erste Marketingideen und Texte beisteuern und fühle mich pudelwohl damit, jetzt endlich auch offiziell Teil von elterngarten zu sein. Die Zusammenarbeit mit Tanja ist herzerfrischend, macht mir einfach Spaß und wir zaubern mit 3-4 Kindern im Hintergrund sehr schnell tolle Ergebnisse. Auch das, obwohl uns 590 km voneinander trennen!

Die Ausrichtung und das Angebot von elterngarten passt zu 100% zu mir. Ich kann mein Wissen als Mutter, Coach und Marketingfrau weitergeben und arbeite zugleich genau mit den Menschen, die ich mir ausgesucht habe!

Tanja Misiak: Nachdem auch viele andere Coaches gerne mit Müttern zu diesem Thema arbeiten wollen und nicht immer so gerne Marketing betreiben wie Tanja und ich – bieten wir jetzt eine Kooperation für interessierte und passende Coaches an. Wir freuen uns jetzt ein bundesweites Netzwerk an Coaches aufzubauen und möglichst vielen Müttern einen sich stetig weiter entwickelnden und bewährten Prozess anzubieten, der nicht nur in der Elternzeit beflügelt und bereichert, sondern das Leben nachhaltig zufrieden und stimmig macht. Mit unserer doppelten „Tanja-Power“ starten wir im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2016 mit weiteren Standorten in Deutschland. Es lohnt sich also uns zu folgen egal wo Du gerade bist. Wir werden jetzt nach und nach kommunizieren, wo es ein Basecamp geben wird. Im Hintergrund sind wir schon fleißig am sprechen mit Coaches aus unserem Netzwerk, mit denen wir gerne zusammen arbeiten würden. Das macht Spaß, jeder der Gründungscoaches wird elterngarten jetzt mit seiner Person mit gestalten und weiterentwickeln. Ein spannender Prozess steht uns bevor.

Wir freuen uns auf die nächsten Wochen und Monate und halten Euch gerne weiter auf dem Laufenden. Wer es noch nicht getan hat, trägt sich doch gerne noch in unseren Newsletter ein und folgt uns auch auf Facebook. Hier posten wir mittlerweile fast jeden Tag.

Liebe Grüße

Tanja M. & Tanja K. von elterngarten

Zweites Elternzeit Basecamp ist gestartet!

Heute erlebten wir einen neuen Auftakt eines weiteren Elternzeit Basecamps. Christine Winnacker und elterngarten-Gründerin Tanja Misiak sind gut vorbereitet und gleichzeitig voller Neugierde und Spannung. Wer wird denn dieses Mal zusammen kommen? Wer hat sich denn dieses Mal angemeldet, um mit uns einen Gruppencoaching Prozess über 5 Wochen zu durchlaufen? Außer den Namen und dem Alter der Kinder wissen wir vorher noch nichts über die Teilnehmerinnen.

Wir erarbeiten uns heute und in den kommenden Wochen unsere Basis für ein zufriedenes Leben mit Beruf und Familie, beantworten uns selbst wichtige Fragen zwischen Kind und Karriere und treffen bewusste Entscheidungen für unser nächsten kleinen und großen Schritte. Mehr über die Inhalte des Elternzeit Basecamps findet ihr hier.

Hintergrundinfos zum Elternzeit Basecamp

Das erste Elternzeit Basecamp hat im April/ Mai statt gefunden. Ausführliche Blog-Berichte inklusive eines Video-Beitrags einer Teilnehmerin am Ende des Prozesses findet Ihr hier. elterngarten bietet die Elternzeit Basecamps aktuell immer am Kapuzinerplatz an. Gemäß der elterngarten-Formate kommen zu uns Eltern in Elternzeit und bringen ihre Kinder mit. Die Kinder liegen oder sitzen direkt bei uns oder wuseln in unserer Mitte herum. Für 90 Minuten halten sie das in der Regel supergut durch. So haben wir ein Format erschaffen, mit dem persönliche und berufliche Weiterentwicklung und (Neu-)Orientierung in den Elternzeit-Alltag integrierbar ist. Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir die Basecamps nun laufend an. Ein erster Arbeitgeber ist jetzt auch mutig genug gewesen und hat einer Mitarbeiterin das Basecamp gesponsert. Dazu bald mehr. Auch bald mehr über die Elternzeit Basecamps jenseits von München. So wird es ab Juni eines in Bonn geben und ab September gibt es auch was in Berlin. Also freut Euch Eltern in Elternzeit, auch außerhalb von München!

Wer ist dieses Mal dabei?

Zweites Elternzeit Basecamp
Zweites Elternzeit Basecamp

Ein kleiner Überblick, wer denn dieses Mal zusammen gekommen ist: Mamas mit vielen Ideen und Plänen und zu wenig Zeit zum umsetzen. Denn der intensive Elternzeit-Alltag lässt wenig Raum für die Rollen jenseits der Rolle „Mama“. Zu diesem Elternzeit Basecamp haben sich wieder Mamas gefunden, die aktuell den Großteil ihrer Zeit für Haushalt und Kinder verbringen und gleichzeitig aber auch Ambitionen haben, über diese Elternzeit-alltagsübliche Beschäftigungen hinaus zu denken, zu wünschen und sich zu organisieren. Alle Mamas erzählten von ihrem Leben vor Kind 1 oder Kind 2: zwei Unternehmensberaterinnen sind unter den Teilnehmerinnen, eine Rundfunk- und Fernsehredakteurin, eine Marketing-Managerin und eine Familien- und Sozialberaterin und Coach (ja, auch Coaches lassen sich coachen!). Die Kinder, die dabei sind, sind zwischen 10 Wochen und 12 Monaten alt. Zwei Teilnehmerinnen möchten nicht auf Fotos zu sehen sein, was wir natürlich gerne akzeptieren! Um allen Interessierten einen ansatzweisen Eindruck zum Basecamp zu geben, gibt es ein Foto mit einem Bubble und den Verweis auf die Blog-Einträge zum letzten Basecamp.

Fazit zur ersten Session des zweiten Basecamps

Ich bin wieder begeistert über die vielfältigen beruflichen und privaten Hintergründe der Teilnehmerinnen. Das ermöglicht ein breites Spektrum an Perspektiven und die Frauen können sich gut gegenseitig inspirieren. Wir werden die kommenden Wochen wieder aus unseren Komfort-Zonen heraus gelockt. Wir laden uns gegenseitig ein, jenseits unserer Tellerränder hinaus zu denken und uns eine persönliche Vision zu formulieren. Die Vision gibt uns Energie, wird beflügelnd wirken und uns Klarheit für unsere Ausrichtung bei anstehenden Entscheidungen bringen. Naja, ein Mann ist schon wieder nicht dabei. Persönliche und berufliche Weiterentwicklung während der Elternzeit ist offensichtlich doch sehr ein Frauen-Thema. Jetzt freuen wir uns auf die kommenden vier Wochen und auf gut gestellte und anregende Fragen und Übungen!

Ergänzung zum 07.06.2016:
Tine und TanjaHeute hat die zweite Session des zweiten Elternzeit Basecamps statt gefunden. Wer konkreteres über den Ablauf der verschiedenen Sessions erfahren möchte, dem empfehlen wir den Erfahrungsbericht der ersten Runde. Über die heutige Session gibt es „nur“ einen Facebook-Post.

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, der sollte auch unseren Newsletter abonnieren. Hier werde aktuelle Veranstaltungen und schöne Tipps rund um die persönliche und berufliche Weiterentwicklung während der Elternzeit regelmäßig verteilt.

 

Impuls-Session in der Pinakothek der Moderne

Kunst mit Baby 3Unsere Impuls-Sessions werden von Eltern angeboten, die auf ihrem Gebiet „Experte“ sind. Das kann durch den beruflichen Hintergrund gegeben sein – oder durch ein großes Hobby. Ich freute mich schon riesig auf die heutige Impuls-Session in der Pinakothek der Moderne mit Daniela. Sie ist eine große Kunstliebhaberin und war schon öfters bei elterngarten zu sehen. Als Teilnehmerin im ersten Elternzeit Basecamp war sie dabei und beeindruckte mich schon dann mit ihrer tollen Mischung aus BWLerin, Social Media Begeisterte, zweifache Mutter, Gruppenleiterin im Mütter-Väter-Zentrum Neuhausen und nicht zuletzt als absolute Kunst-Liebhaberin inklusive eigenem Blog „uNTERWEGSiNsACHENkUNST„. Wenn sie von der Kunst und ihrer Wirkung auf sie spricht (und schreibt), dann fühle ich mich per se schon inspiriert. Ich lasse ihre Welt auf mich wirken und denke: das ist spannend, erzähl mehr, was macht das mit mir?

 IMG_1972Perfekt für unser kleines erstes gemeinsames Projekt: Kunstführung mit Kind in der Pinakothek der Moderne. Daniela hat dort eh ihre Jahreskarte und ist beeindruckend gut im Bilde zu den Hintergründen der Werke, die wir dort sehen. Ihren Tipp sich für einen Besuch nur wenige Werke vorzunehmen befolgten wir erfolgreich. Fünf Werke hat sie für uns ausgesucht und konnte uns die historischen und persönlichen Hintergründe der Künstler vermitteln. Dazu zeigte sie uns auf ihrem Tablet die Fotos der Künstler oder andere Kunstwerke im Zusammenhang und ermutigte uns dazu die Werke auf uns wirken zu lassen. Wir konnten eintauchen in die Welt der Künstler, ließen Farben, Gesamteindruck und Details auf uns wirken und wurden dabei automatisch verführt den Alltag mal zur Seite zu bitten. Die Wirkung muss heute jede Besucherin für sich selbst verarbeiten. 😉

Kunst mit BabyIch habe diesen Ausflug in die Pinakothek sehr genossen und fühle mich inspiriert durch die Stimmungen und die Atmosphäre der heutigen Werke. Kunst ist ein toller Weg ins Innenleben und jedes Werk eine Einladung das Innenleben des Künstlers und das eigene Innenleben zu reflektieren und zu spüren, was dann passiert. Jenseits von diesem Punkt der Resonanz geht es in diesem Blogbeitrag nicht. Statt dessen die Einladung für die nächste Führung mit Daniela.

Liebe Daniela, danke für Deine Führung. Du bist, was Du redest, teilst souverän und begeisternd Deine Sicht mit den Zuhörerinnen. Du hast Dich gut vorbereitet, aber wir bekamen auch einen guten Eindruck davon, was Du neben den Schwerpunkten von heute auch noch alles „auf dem Kasten hast“. Das macht Lust auf mehr. Wir freuen uns auf eine nächste Session mit Dir. Termin wird in Kürze bekannt gegeben. Über unseren Newsletter bleibt man über neue Veranstaltungen immer auf dem Laufenden!

 

Neue Impuls-Serie bei elterngarten

Gesagt – getan! Anlehnend an unseren Artikel über Vielfalt und Kreativität in der Elternzeit, der unter anderem auch im Lob-Magazin veröffentlicht wurde, setzen wir unsere Ideen nun um. Einmal startet unsere Impuls-Session Serie am nächsten Dienstag am Kapuzinerplatz mit einer Session mit Dominika Rotthaler „Bloggen als Mama“, in der sie darüber erzählt, wie sie in ihrer Elternzeit angefangen hat zu bloggen.

Dann gibt es auch Impulse online: In unserer neuen Impuls-Serie stellen wir ab sofort in regelmäßigen Abständen Mütter und Väter vor, für die die Elternzeit prägend war in Bezug auf die persönliche und/ oder berufliche Weiterentwicklung. Sie erzählen im Gespräch mit elterngarten über ihre Elternzeit und vor allem das, was sie neben Pekip und Babyschwimmen noch so für sich gemacht haben. Nicht selten sind hier Unternehmensgründungen entstanden, oder es sind einfach tolle Ideen ins Leben gerufen worden oder besondere Erlebnisse mit Menschen oder in Coachings haben das Leben umgekrempelt. Auch Geschichten über die Erfahrungen mit dem Arbeitgeber werden geteilt. Die Eltern reden über ihre persönlichen Impulserlebnisse während der Elternzeit und teilen mit Euch anderen Müttern und Vätern, die gerade in Elternzeit sind, ihre Tipps und Ideen.

Viel Spaß also nun beim dabei-sein! elterngarten brummt jetzt und zukünftig immer mehr mit tollen inspirierenden Online- und Offline-Geschichten aus der Elternzeit! 🙂

 

Vielfalt und Kreativität in der Elternzeit

Elternzeit ist möglicherweise die kreativste Zeit unseres Lebens… Elternzeit ist nicht nur aus der Baby-Mama-Papa-Perspektive ein Geschenk. In der Elternzeit werden mir drei wertvolle Rahmenbedingungen geschenkt (!), die ich in dieser Kombination nie sonst antreffen werde. Und wenn Ihr Euch darüber bewusst werdet, was passiert dann? Ein Feuerwerk an Möglichkeiten eröffnet sich auf einmal vor Euch. Und dem geben wir jetzt einen Rahmen und freuen uns schon sehr darauf, was nun passiert…

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 1: Abstand vom Job

Die erste ganz besondere Rahmenbedingung ist der Abstand von meinem Job. Räumlich und zeitlich, für meist mehrere Monate, teilweise sogar Jahre. Der Job mag noch so toll gewesen sein. Mit dem Job sind immer Routinen verbunden, die ich einfach schon total gut kenne. Und wie cool ist das denn, einfach mal raus zu dürfen aus diesen Routinen, meiner Expertise, meinem Kollegenkreis, meiner Welt… und Abstand zu gewinnen von dem, in dem ich gut bin, was ich sonst jeden Tag gemacht habe.

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 2: Im neuen Leben ankommen

Die zweite Rahmenbedingungen ist die Geburt des Kindes, natürlich! Aber jetzt mal aus einer anderen Perspektive. Zuerst einmal ist man absolut überwältigt – vor allem beim ersten Kind. Meist wird man ja komplett vereinnahmt von den ganzen neuen Eindrücken in der noch nie da gewesenen Situation. Ich komme immer wieder an die eigenen Grenzen – psychisch und physisch – und die ganzen Probleme „vom Leben davor“ relativieren sich plötzlich zu kleinen bedeutungslosen Fähnchen.

Einzigartiges Elternzeit-Geschenk Nr. 3: Die neue Vielfalt

Bei der dritten Rahmenbedingung der Elternzeit wird es jetzt richtig richtig spannend. Sie wurde bisher irgendwie unterschätzt oder ignoriert, ist aber so besonders! Man ist schon etwas eingelebter in der neuen Mama-Rolle und das Leben von vor der Geburt rückt tendenziell immer weiter weg. Und jetzt geht‘s los! Wir begegnen Menschen, denen wir sonst nie begegnet wären. Auf einmal sitze ich mit einer Ärztin im Sandkasten, einer Sozialarbeiterin, einem Filmregisseur, einer Graphikdesignerin, einem Unternehmensberater, einer Künstlerin oder einem Architekten, oder oder oder…

Diversity vom feinsten – vor Deiner Nase!

Hier setzt nun das an, was ich gerne „aufblasen“ möchte, wie es Matthew Mockridge sagen würde. Liebe Mütter (und Väter!), lasst uns im Sandkasten doch mal nicht nur über Mama-Baby-Themen sprechen. Ob klein-Luca letzte Nacht 3-mal wach war oder die Mia gestern zum ersten Mal alleine auf ihren Hochstuhl geklettert ist… das ändert ja eh nichts daran, ob mein Kleiner und ich heute ein gutes Team sind oder nicht. Lasst uns doch mal einen kleinen festen Zeit-Slot in der Woche über uns sprechen. Was kann ich von Dir lernen, liebe Ärztin, liebe Designerin, liebe Weltenbummlerin, was Du von mir? Wann werden wir sonst wieder so viel Zeit und Gelegenheiten haben uns zu treffen, vormittags, mitten in der Woche, während die anderen alle arbeiten?

Zu Zeiten, in denen wir normalerweise im Büro sitzen würden…

Lasst uns treffen, Mütter (und Väter) in Elternzeit: Wir haben tolle Geschichten mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Wir treffen uns vormittags, unter der Woche, mit Kind! Zu Zeiten, in denen wir normalerweise im Büro sitzen würden, oder im Flieger oder irgendwo sonst mitten in unserer Berufstätigen-Welt vor der Geburt unseres Kindes. Wir sind jetzt frei von unseren ehemals festen Zeiten, unseren Routinen, unseren Chefs und beruflichen Verpflichtungen. Wir sind nun Experten auf freiem Fuß. Lasst uns treffen und uns gegenseitig inspirieren. Lasst uns voneinander lernen. Lasst uns gegenseitig erinnern, was wir sonst noch so sind außer Mama/ Papa. Lass uns gemeinsam kreativ sein und vielleicht sogar das ein oder andere gemeinsame Projekt starten. Hier ist ein interdisziplinärer Treff vom feinsten mit Impulsen aus den unterschiedlichsten Richtungen, Frauen/ Männer zu Hause sind eben nicht nur Mama/ Papa. Lasst es uns nutzen, dass wir uns begegnen können, wären wir uns doch sonst ohne Elternzeit niemals begegnet. Packt aus, wer Ihr sonst noch so seid. Teilt Euer Wissen und Eure Geschichten mit den anderen Müttern/ Vätern, lasst Euch inspirieren und macht aus Eurer Elternzeit die schönste und kreativste Zeit mit den vielleicht besten und tiefsten und bewegendsten Begegnungen Eures Lebens. Tankt Impulse auf, die alles verändern werden. Ihr werdet total bereichert aus Eurer Elternzeit kommen. Ihr teilt das, was Ihr zu geben habt und werdet tausendfach beschenkt. Willkommen in der schönsten Zeit Eures Lebens! Wer weiß, was diese Zeit noch alles aus Eurem zukünftigen Leben macht.

74% der Eltern möchten sich laut einer Studie des Bundesfamilienministeriums während ihrer Elternzeit gerne weiterbilden, tatsächlich tun es nur 33%. Vielleicht haben bisher einfach die passenden Formate gefehlt. Fernkurse heißt in der Elternzeit meist: nachts lernen. Wochenend- und Abendkurse sind immer schwer zu organisieren. Aber was heißt denn Weiterbildung heutzutage? Vielleicht nicht unbedingt die Aneignung von Wissen alleine und die Erlangung von Zertifikaten. Vielleicht ist in der Elternzeit eine andere Art von Weiterbildung dran. Eine, die auf Vielfältigkeit und neuen Perspektiven baut.

Ungeahnte Möglichkeiten

Wir sind neugierig auf die anderen und möchten wissen, wer noch so hinter der Mama/ dem Papa steckt. Meistens sind das richtig inspirierende Geschichten, die bei uns jeweils neue Prozesse in Gang setzen. Wer Lust hat auf diese „Bewegung“ in der Elternzeit, eine neue Lebendigkeit, der ist herzlich eingeladen zuzuhören, mitzureden, mitzudenken, mit zu schöpfen, Wissen und Erfahrungen zu teilen. Wir freuen uns auf die Elternzeit 2.0 – Ich bin eben jetzt Mama UND möchte die einzigartigen Rahmenbedingungen der Elternzeit gerne über diese eine intensive Rolle hinaus nutzen. Wir können säen, was noch nie in unseren eigenen Gärten gesät wurde und mit Spannung, Freude und voller Überraschung zusehen, was hier auf einmal alles wachsen kann. Dank der Elternzeit!

Die neue Elternzeit-Bewegung!

Wer macht mit? Was könnt Ihr mit anderen Eltern teilen? Wer möchte einen kurzen Impuls-Vortrag vorbereiten und seine eigenen Geschichten, sein Wissen, seine Erfahrungen mit anderen Eltern teilen? Die Inhalte müssen nicht zwingend direkt mit Eurem Beruf zu tun haben, es könnte auch ein interessantes Hobby oder etwas aus Eurem Ehrenamt sein: Fotografie, Bloggen, Flüchtlingshilfe, etc. Überlegt Euch, was andere Eltern aus anderen Disziplinen interessieren könnte. Wir planen wie bei unseren Seminaren 90 Minuten für eine Session ein. Plant ca. 30 Minuten für Euren Impuls-Vortrag ein, der Rest der Zeit sollte für Fragen zur Verfügung stehen und natürlich auch fürs Netzwerken.

Meldet Euch bei uns oder tragt Euch direkt auf unserer Facebook-Seite ein. Nutzt die Gelegenheit Eure Rolle mal wieder zu wechseln und eine kurze Auszeit von der intensiven Mama-/ Papa-Rolle zu genießen. Erinnert Euch daran, was Ihr könnt und was Ihr noch so seid. Teilt Euer Wissen, Eure Erfahrungen und Geschichten und schenkt anderen Eltern neue Perspektiven und tolle Impulse. Lasst Euch im Gegenzug von den anderen inspirieren. Natürlich, die ersten sind die Mutigsten! Wir stellen Euch einen Raum zur Verfügung und kommunizieren Euren Impuls-Vortrag auf unserer Website. Kostenlos natürlich. Wir freuen uns auf Euch und diese neue „Elternzeit-Bewegung“!

From Munich With Love

Heute ist ein zusätzlicher Tag im Jahr und wir sind ziemlich aktiv.

Zu erst mal hat ein Wiederholungstermin statt gefunden in Pullach mit neuen Teilnehmerinnen. Die Kinder haben gut mitgemacht und die Erwachsenen durften ihre Vorsätze und Entscheidungen unter die Lupe nehmen. Den Ablauf des Seminars haben wir wie das Schnupperseminar am 02. Februar gestaltet. Das könnt Ihr hier nachlesen.

Schnupperseminar in Pullach am 29.02.2016
Schnupperseminar in Pullach am 29.02.2016

Und Dominika von From Munich with Love hat in ihrer Mama Start-up Serie ein Interview mit Tanja veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen…

Das Jahr startet mit elterngarten!

Ein frohes Neues Jahr wünschen wir allen elterngarten-BesucherInnen und Besuchern! Die kommenden Wochen und Monate werden spannend! Das kleine Start-up elterngarten wächst jetzt von der Idee in die Realität herein und gestaltet sich nun vor allem mit Euren Ideen und Rückmeldungen. Ein erstes Schnupperseminar haben wir im Dezember veranstaltet und das Feedback unserer allerersten Besucherin war: „Ich hätte ja nicht gedacht, dass wir direkt so arbeiten. Da kann ich jetzt schon einige Impulse mit nach Hause nehmen. Nächstes Jahr komme ich wieder.“

So starteten wir gut und freuen uns schon auf das nächste Schnupperseminar zum kennenlernen. Es findet am 02.02.in Pullach statt, bitte meldet Euch über die Website an, die Teilnehmerzahl begrenzen wir auf 8. Für den 25.02. werden wir auch ein Schnupperseminar am Kapuzinerplatz anbieten, weitere Infos folgen.

Wir fangen jetzt mit der richtigen Werbung an. Die Flyer gehen diese Woche in den Druck und ab nächster Woche werdet Ihr unsere Flyer an den verdächtigen Anlaufstellen für Eltern in Elternzeit finden. Wenn nicht, dann sagt uns noch mal Bescheid! Wir werden auch unsere Standorte stetig ausweiten, so kündigen wir in den nächsten Wochen Seminare am Kapuzinerplatz und in Eichenau an.

Des weiteren werden wir auch mit den ersten Arbeitgebern sprechen. Unsere Seminare sind prädestiniert dafür, dass sie von Euren Arbeitgebern zumindest teilweise gesponsert werden. So haben die Arbeitgeber die Möglichkeiten, etwas für die Eltern in Elternzeit zu tun, ohne in den Familien-Schutzraum eindringen zu müssen. Das ist doch ein gutes Gefühl für Arbeitnehmer und Arbeitgeber!

Also, große Pläne und viel positive Grund-spannung begleiten uns für den Start des Neuen Jahres. Über Feedback, Tipps und gute Wünsche freuen wir uns immer sehr.

Falls Du über einen Newsletter auf dem Laufenden bleiben willst, dann melde Dich hier an.

Hier ist unser Flyer in digitaler Form: elterngarten Flyer Januar 2016

Tu‘ auch mal was für Dich…

Unsere Message ist vielleicht sogar ein „Tabu“ für „gute“ Eltern: Besuche ruhig eine Spielgruppe weniger und tu statt dessen auch mal was für Dich!

Die elterngarten-Seminare helfen, Dich stimmig mit Deiner neuen Lebenssituation für die Zukunft mit Familie und Beruf auszurichten. Wir sind da präventiv unterwegs. Du kannst lernen, wie Du aus dem Funktioniermodus heraus kommst oder gar nicht erst reinrutschst, Dein/ Euer Leben bewusst und aktiv gestaltest und Du Dich darin persönlich und beruflich weiter entwickeln kannst. Verfolge Deine Träume und tu nicht irgendwas, weil es „nur funktioniert“. Wenn Du für Dich ein glückliches Leben gestaltest, ist das die beste Basis für Deine Kinder. Sie profitieren davon, wenn es Dir gut geht und Du zufrieden mit Deinem Leben bist. elterngarten-Zeit ist daher nur auf dem ersten Blick „nur für Dich“.

Noch was:

Wenn Du Glück hast, fördert Dein Arbeitgeber die Teilnahme an den Seminaren als ein Elternzeit-Geschenk. Es sollte auch in seinem Interesse sein, dass Du in Deiner Elternzeit präventiv unterwegs bist, Du Dir ein nachhaltiges Leben gestaltest, Du Dich nicht nur mit Baby- und Haushaltssachen beschäftigst, sondern Du Dich auch mit Deinen Ressourcen und Talenten auseinander setzt, Dein „Hirn anstrengst“, Dir eine innere Klarheit organisierst und Dich persönlich weiter entwickelst.

Wir freuen uns daher auf die gemeinsame Reise, sei von Anfang an dabei und gestalte den Auf- und Ausbau von elterngarten mit! In einem von Dir selbst bestimmten Rahmen.

Mehr Infos gibt es auch noch hier.

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Zeitlicher und räumlicher Abstand…

Elternzeit bietet zeitlichen und räumlichen Abstand zu Deinem bisherigen Leben, vor allem Deinen Joballtag. Du bist mit dem Kind zu Hause und hast zwar viel zu tun, doch beim Wäsche waschen und aufräumen ist auch viel Zeit zum nachdenken. Du kannst die Zeit nutzen, um Dir Fragen zu stellen, für die Du schon lange keine Zeit mehr hattest:

  • Wie will ich leben?
  • Was will oder muss ich ändern?
  • Wie setze ich das um?

Du kannst die Elternzeit nutzen, um bewusste Entscheidungen zu treffen, die möglicherweise die Bahnen für Dein komplettes Leben legen. Du kannst hier endlich Neues ausprobieren, entdecken, erleben, staunen, schnuppern. Natürlich mit Kind, das ist fester Teil Deines neuen Lebens, warum sollte es in Deinen Lebensplanungsprozessen nicht auch physisch dabei sein?

Elternzeit ist nicht nur eine gute Zeit für die Familie und den Neuankömmling. Sie ist auch eine Zeit großer Veränderungen, in der sich die Eltern persönlich und/ oder beruflich reflektieren und weiter entwickeln können. Diese Chance verpufft nur allzu oft mangels Angeboten, die die Eltern in den Alltag mit Kind integrieren können, ohne dass sich Eltern oder Kind „verbiegen“ müssen. Im elterngarten bieten wir Formate an, bei denen das Kind einfach dazu gehört.

Wenn ich nachhaltig gesund und „in Balance“ bleiben möchte, dann möchte ich nicht die Zeit, wo wir mal als Familie komplett sein könnten – z.B. Wochenende oder der Abend – mit Seminaren zuplanen. Auch Fernkurse sind nicht ideal, das geht meist auf Kosten von Schlaf. Die Idee ist, auch mal den Alltag mit Kind für mich zu nutzen. Das ist ein neues Erlebnis. Das Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie entlädt sich mit neuer schöpferischer Kraft, anstatt in mentaler und körperlicher Erschöpfung zu enden.

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Mutter in Teilzeit – kann nichts anspruchsvolles sein??

Wie oft habe ich z.B. schon gehört, dass die Mama, die jetzt nur noch in Teilzeit arbeitet, viel weniger anspruchsvolle Tätigkeiten beim Arbeitgeber zu verantworten hat. Und die Mama auch damit einverstanden ist, sie ist ja nur ein Teilzeit da, was kann sie schon erwarten? Man bekommt halt nicht mehr so viel mit. Aber muss das sein?

Was ich gerade beim Aufbau des elterngartens erlebe ist was ganz anderes. Erst mal brenne ich für die Idee, der Aufbau macht mir riesigen Spaß. Etwas aufzubauen, was später Dutzenden anderen Müttern oder Vätern das Leben erleichtert oder verschönert, ist für mich auch eine sinnvolle Aufgabe. Wenn Benjamin mittags schläft, dann freue ich mich auf die Stunde, die ich am elterngarten weiter arbeiten kann. Das komplette Konzept habe ich mit Benjamin zusammen entwickelt. Im Alltag mit ihm kamen immer wieder Ideen, die ich schnell in mein Smartphone geklimpert habe, damit sie auf dem Weg nicht verloren gehen. Klar, das ist jetzt auch relativ einfach, ich kann mich voll mit der Idee identifizieren und ich bin mitten in der Situation, in der sich die befinden, die ich mit dem elterngarten adressiere…

Hatte ich dann mal wieder eine Stunde oder mehr am Stück Zeit, konnte ich die Ideen verbinden in einem Text oder einer Mail und sie aufschreiben. Die Ideen sprudeln, ohne dass es zu anstrengend oder erschöpfend wird. Im Gegenteil, das Projekt trägt mich durch den Alltag, es beflügelt mich. Der elterngarten soll andere Mütter (und gerne auch Väter) inspirieren, ebenso „ihre“ Aufgaben zu finden, die sie beflügeln und durch den Alltag tragen. Es gibt genug „sinnvolle“ Aufgaben zu tun auf dieser Welt. Man muss eben nur mal Raum und Zeit und ein paar gute Methoden haben diese um herauszufinden, was am besten passt.

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Eltern-Kind-Gruppen und was ich da gelernt habe…

Was denke ich mir? Können sich Eltern über „ihre“ Themen austauschen, wenn die Kinder im gleichen Raum sind?

Meine Erfahrung ist, dass man mitten im Alltag durchaus ein paar auch gerne bahnbrechende Impulse erhält, wenn man mal aus dem Funktionier-modus herauskommt und den jeweiligen Situationen ihre Qualität anerkennt.

Ich möchte heute vor allem über Hilla schreiben und was ich bei ihr gelernt habe. Wir haben uns vor vier Jahren kennengelernt, als ich für meinen ersten Sohn Leonard eine Eltern-Kind-Gruppe in Baierbrunn suchte, wo wir bald darauf hingezogen sind. Ich fand Hilla im Internet als Leiterin von Eltern-Kind-Gruppen unter dem Dach des Waldorf-Kindergartens in Baierbrunn. Ich war mit Leonard über ein Jahr regelmäßig jeden Freitag Vormittag dort. In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt. Hilla hat ein unglaubliches Repertoire und vor allem eine unfassbare Klarheit, was die Bedürfnisse der Kleinen und auch der Großen (der Eltern) angeht. Sie kann die zwischenmenschlichen Dynamiken (unter Kindern, unter Eltern, zwischen Eltern und Kindern) so klar auffassen: machen lassen oder intervenieren und entscheiden, wann was sinnvoll ist.

Mit Benjamin war ich dann ebenfalls in der Eltern-Kind-Gruppe bei ihr und letztendlich haben mir die Erfahrungen in den Gruppen den Impuls für die Gründung des elterngartens gegeben. Es ging immer wieder ans Eingemachte, das gefiel mir besonders gut. Hilla machte auf lehrreiche Situationen aufmerksam und brachte uns ins Reflektieren. Die Impulse halfen uns unseren Alltag bei Bedarf zu ändern, unser Miteinander mit dem Kind, unser Leben als Paar mit dem Partner, unsere Rollen, manchmal sogar unser ganzes bisheriges Leben zu reflektieren und zu überlegen, wie es weitergehen soll nach der Elternzeit. Als (systemisch) ausgebildete Einzel-, Paar- und Familienberaterin und selbst 4-fache Mutter und verheiratete Ehefrau hat sie einfach einen super Hintergrund, aus dem sie schöpfen kann. Es ist schwer in Worte zu fassen, das muss man einfach erlebt haben. Und wenn das vielleicht butterweich klingen mag, ist das vielleicht die grundlegendste und beste Basis für ein glückliches und gesundes Familienleben ohne unter- oder überirdische Spannungen. Und eine glückliche Familie hat meistens auch glückliche Kinder und Eltern. Was wiederum die Basis für alles ist.

Dementsprechend fühlte ich mich total geehrt, als Hilla mir anbot mich bei der Konzipierung des elterngartens zu unterstützen. Am Anfang bat ich sie immer wieder um Hilfe und Ideen, letztendlich stieg sie voll ein und hat bei uns im elterngarten den Hut auf für das Wohl der Eltern, Kinder und die Organisation der Kinderbetreuung. Unsere Basis sind unsere Erfahrungen in den Eltern-Kind-Gruppen. Ja, es ist möglich, dass die Eltern zu ihren Themen kommen. Das Format muss nur stimmen, das Angebot für die Kinder, die zeitlichen und räumlichen Rahmenbedingungen, und die Ausrichtung der Eltern. Ich freue mich nun darauf, die „Hilla-Erfahrungen“ im elterngarten auf bestimmte Themen auszuweiten und den Eltern neue Möglichkeiten zu geben für ihre berufliche und persönliche Lebensplanung und Weiterentwicklung.

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elterngarten: Der Name und das Logo

Der Name „elterngarten“

… ist tatsächlich ursprünglich nicht aus dem Namen „Kindergarten“ abgeleitet worden – auch wenn das nahe liegt. Wir suchten nach einem Namen, mit dem Wachstum und Entfaltung leicht assoziiert werden kann. Forum, Institut, Plattform, Haus, Werkstatt, Akademie… das alles hat es für uns nicht so gut auf den Punkt gebracht wie „Garten“. Wir möchten etwas angenehmes und nicht anstrengendes vermitteln. Der Name „elterngarten“ ist einfach, prägt sich ein und verzichtet auf englische oder denglische Spielerei. Mit dem Zusatz „Impulse für Mütter und Väter in Elternzeit“ passt der Name gut zum Kern des Projektes. „Garten“ lässt viele gut passende Assoziationen zu: Die Elternzeit ist eine gute Phase, um im Leben gut Bewährtes wachsen zu lassen und zu pflegen, „Unkraut“ zu jäten, Neues zu sähen, etc. Insgesamt geht es im Garten um Wachstum und Potenzialentfaltung mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Assoziation zum „Kindergarten“ polarisiert und bringt elterngarten ins Gespräch. Unser Standpunkt ist klar: So wie der Kindergarten (im idealen Fall) eine Plattform für die bestmögliche Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung des Kindes im entsprechenden Alter darstellt, stellt elterngarten ebenfalls eine Plattform dar, die die Entwicklung der Eltern bestmöglich begleitet. Mit der Polarisierung spielen wir gerne und auf jeden Fall sorgt sie dafür, dass sich jeder den Namen gut behalten kann. Bei allem haben wir uns dafür entschieden, „elterngarten“ klein zu schreiben und damit klar zu machen, dass es ein Kunstbegriff ist. Und wer weiß, Kindergarten ist so ein mächtiger Begriff, dass er auch ins englische übertragen wurde. Diese Türen stehen uns nun zumindest auch offen…

Das Logo

war ursprünglich um 270 Grad gedreht, es saß ein kleiner Mensch auf dem Schoß von einem großen Menschen. Dann haben wir es weiterentwickelt. Die Bedeutung ist abstrakter geworden. Die runden Formen der Zeichen betonen das Lebendige, die Lebendigkeit, das Menschliche. Auf dem ersten Blick sieht man vielleicht Pfeile, die in die Zukunft zeigen. Die runden Formen zeigen: das Lebendige entwickelt sich, transformiert sich in die Zukunft.

Das Logo lässt bewusst einen Interpretationsspielraum: Es könnten zwei Libellen sein, die gemeinsam in die Zukunft fliegen. Das ist zumindest so für mich als Gründerin. Die Idee „elterngarten“ und auch die Logoentwicklung habe ich im Sommer 2015 aufgebaut und entwickelt. Dabei hat viel im und am See im Münchner Süden statt gefunden. Ich war mehrmals in der Woche am See. Als ich gerade im Logoentwicklungsprozess gemeinsam mit meiner Nachbarin Christine steckte und ich mich nicht so recht entscheiden konnte, in welchem Winkel die „Männchen“ sein sollten („sitzend oder fliegend“) schwamm ich im See und mir kam eine Frau schwimmend entgegen, die ganz angetan war vom flirtenden Libellenpaar, das mich in meiner Ahnungslosigkeit über den See begleitete. Die Frau machte mich darauf aufmerksam und die Entscheidung für das Logo war gefallen… Es könnte aber auch ein ein Kind mit Mutter/ Vater sein, oder zwei 3-köpfige Familien, oder ein Mensch der den anderen von hinten umarmt, oder Fußstapfen, etc. Das sahen bisher andere darin. Jedenfalls geht es immer nach vorne, in aller lebendigen Klarheit und Schönheit, gemeinsam in die Zukunft.

Das Wort ist bewusst durch die Schrift zweigeteilt: So können die beiden Teile auf dem ersten Blick besser gelesen werden. Eltern. Garten. Das fett Gedruckte wird übrigens bei einem Wort nicht zuerst gelesen, oder ist wichtiger. Hier hat das Design entschieden. So wie die Handschrift bei einem Wort am Anfang immer dünner ist und dann dicker wird, so ist auch elterngarten geschrieben. Das Lebendige soll sowohl in den Symbolen, als auch in der Schrift wirken.