Monat: November 2016

Blogbeitrag aus dem Hamburger Basecamp – Werde die, die Du bist

Melanie Couson ist unsere elterngarten Coach in Hamburg. Sie hat diesen Blogbeitrag nach der ersten Session des Hamburger Basecamps geschrieben. Im Original ist er auf der Seite von Melanie Couson nachzulesen. Danke Melanie für den tollen und energiegeladenen Blogbeitrag!

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Letzte Woche ist mein erstes Elternzeit Basecamp für den elterngarten in Hamburg gestartet. Die Idee dahinter ist, dass Mütter (und Väter) in Elternzeit sich in einem Gruppencoachingprozess mit ihren Wünschen und Zielen für ihr Familienleben auseinandersetzen. Zum ersten Mal begleite ich fünf Frauen dabei und schon der Start hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Vor mir saßen fünf kluge und hochqualifizierte Frauen, die vor der Elternzeit erfolgreich in ihren jeweiligen Berufen gearbeitet hatten – allerdings waren auch 70-Stunden-Wochen und Arbeit bis tief in die Nacht ganz normal. Mit Kind keine Option. In der ersten Session geht es darum sich die eigenen Stärken wieder bewusst zu machen, alte und neue. Wenn wir das Gefühl haben den ganzen Tag nur noch Windeln zu wechseln und unser Baby in den Schlaf zu schuckeln, wenn ein guter Tag einer ist an dem wir es geschafft haben zu duschen UND die Zähne zu putzen – dann geht uns nach einer Weile das Gefühl dafür verloren, was wir alles schon geschafft haben und weiterhin jeden Tag schaffen.

Als die Teilnehmerinnen so erzählten und auf Karten an der Wand immer mehr Stärken gesammelt wurden, da fand ich es mal wieder zum Haareraufen, was der Arbeitswelt da eigentlich an Potential verlorengeht. Und das nur weil sich die 40-Wochenstunden-Präsenz (Minimum) plus maximale Flexibilität so hartnäckig hält, obwohl es doch gerade in unseren heutigen Welt so viele andere Lösungen geben könnte. Obwohl längst allen klar ist, dass kein Mensch 8 Stunden am Tag – geschweige denn noch länger – produktiv sein kann, werden die Kraft, die Ideen und die frische Perspektive von Frauen verschenkt, bloß weil sie auch für ihre Kinder da sein wollen. Manche haben Glück, die allermeisten eher nicht. Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus, denn daran können wir nur bedingt etwas ändern (darauf komme ich später zurück).

Mir ist mal wieder klargeworden, dass die Elternzeit viele in eine Krise stürzt. Und Krisen sind etwas Gutes (auch wenn ich jedem, der mir das in meiner eigenen Elternzeit-Krise hätte verkaufen wollen, wahrscheinlich eine Bratpfanne um die Ohren gehauen hätte). Aber wenn wir auf unser bisheriges Leben zurückblicken, woran sind wir am meisten gewachsen? An den Zeiten in denen alles fluffig war, alles superglatt lief? Oder an den Zeiten, in denen wir mit geplatzten Träumen, mit Rückschlägen und mit Verlusten konfrontiert waren? In der Krise haben wir das Gefühl, dass das, was unser Leben bisher zusammengehalten hat, um uns herum weg bricht. Uns war nicht bewusst, wieviel Stabilität und Sicherheit uns dieser Job gegeben hat – bis wir plötzlich von morgens bis abends allein mit Baby zu Hause sitzen und gar nicht so glücklich darüber sind wie wir uns das vorgestellt haben. Aber das Gute daran ist: wenn alles um uns herum weg bricht, bricht auch viel von dem weg, das eigentlich gar nicht richtig zu uns gehört hat. Übrig bleibt die, die wir wirklich sind.

Manche Teilnehmerinnen haben das schon vorsichtig angedeutet. Eigentlich war ich gar nicht so glücklich darüber 70 Stunden in der Woche zu arbeiten. Eigentlich ist meine Partnerschaft schon damals viel zu kurz gekommen. Eigentlich hab ich mich mit dem Job viel zu sehr identifiziert. Eigentlich wollte ich immer was anderes machen, hab mich aber nicht getraut.

Darin liegt die große Chance in der Elternzeit. Für viele ist es nicht einfach auszuhalten, dieses Gefühl irgendwie „ausgebremst“ zu sein. Gerade wenn man vorher mit vollen Terminkalendern, beruflichen Erfolgen und vielleicht noch vielen Reisen gelebt hat. Aber wir müssen erst einmal – zumindest halbwegs – zum Stehen kommen, wenn wir Klarheit für unseren weiteren Weg gewinnen wollen. Wer macht das schon, wenn er gerade mitten im Hamsterrad steckt?

img_4532Wenn wir in der Krise langsam verstehen, was uns eigentlich immer so angetrieben hat, was wir wollen, was wir nicht mehr wollen, welche Sehnsüchte in uns schlummern, die wir nicht weiter unterdrücken können – dann bekommen wir auch eine ganz andere Verhandlungsposition. Mit der Klarheit in diesen Fragen können wir z. B. auf unsere Partner und auch auf unsere Arbeitgeber ganz anders zugehen. Wenn wir wissen, was uns wirklich wichtig ist, was verhandelbar ist und was nicht, treten wir ganz anders auf. Dann bedeutet das manchmal, dass der Arbeitgeber uns entgegenkommt, weil er merkt, dass wir nur so gut arbeiten können. Oder aber, dass man sich von einem Arbeitgeber trennt, einen neuen Job sucht oder doch den Schritt in die Selbständigkeit wagt. Vielleicht bedeutet es, dass man mit dem Partner eine feste Zeit vereinbart in der man ungestört malen kann, einfach weil es so gut tut. Oder dass man sich doch die Babysitterin gönnt, nur um mal in Ruhe eine Runde im Park drehen zu können.

Und um auf die Veränderung der Arbeitswelt zurück zu kommen: ich glaube/hoffe, dass Arbeitgeber es sich in Zukunft nicht leisten können werden, auf familienunfreundlichen Arbeitsmodellen zu beharren. Ich glaube/hoffe, dass allein die demographische Entwicklung da ihr Übriges tun wird. Bis dahin allerdings ist das Beste, was wir tun können, uns selbst absolut klar darüber zu werden, wer wir sind, was wir wollen und was nicht. Und uns dann an die Aufgabe machen, unsere Lebensumstände dem anzupassen.

Und jetzt frage ich Dich: Wie erlebst Du/hast Du Deine Elternzeit erlebt? Was hast Du über Dich gelernt? Konntest Du Deine Wünsche nach der Elternzeit umsetzen? Wenn nein, was glaubst Du woran das lag?

Autorin: Melanie Couson, elterngarten Coach Hamburg

Persönlichkeitsentwicklung im Elternzeit-Alltag

Kinder, Haushalt, Job: In einem fremdbestimmten Alltag kann die Laune schnell in den Keller gehen. Aber was verdirbt sie uns eigentlich? Und was hebt sie? Es sind unsere inneren Stimmen, die zu allem einen Kommentar abgeben. Doch wenn man versteht, woher sie kommen, kann man zufriedener durch den Alltag gehen. Bei EditionF hat elterngarten Gründerin Tanja über Persönlichkeitsentwicklung und Alltag geschrieben.

Glücksgefühle am Bügelbrett

Ja, ich meine es ernst. Im fremdgesteuerten Alltag mit zwei kleinen Kindern habe ich unter anderem eine ganz wesentliche Sache erkannt: Wie ich trotz Fremdbestimmtheit glücklich sein kann. Und wie Selbstbestimmtheit und Freiheit in der Fremdbestimmtheit funktionieren kann. Und zwar nicht nur theoretisch, sondern im Alltag erlebbar. Ich muss nicht auf den nächsten Urlaub oder eine bestimmte Person da draußen warten. Ich kann ständig im Dienst stehen – in dem meiner Familie, den Kindern, meinen Kunden, der Welt. Ich kann den Boden putzen, die Spülmaschine ausräumen, Besorgungen erledigen, am Laptop arbeiten oder eben bügeln – und könnte bei allem vor Glück platzen.

Über die üblichen Verdächtigen, die mir gerne mal den Tag vermiesen

Die üblichen Verdächtigen in mir drin, haben mir sonst gerne mal den Tag vermiest: Angst, Unsicherheit, meine Kritikerin, die Kritikerin der Kritikerin, die Gestresste, die Getriebene und so einige andere. Alles Persönlichkeitsanteile, die zu allem was zu sagen haben. Ich konnte am schönsten Strand der Welt stehen und kritisierte mich dennoch dafür, dass ich das nicht ausreichend genieße. Ganz schön übel!

Doch meine Haltung hat sich geändert und damit auch meine Beziehung zu diesen ehemaligen Alltagsfeinden. Jetzt stehe ich am Strandund höre meiner Kritikerin zu, falls sie noch was zu sagen hat. Das schließt aber nicht aus, dass ich den Strand genießen kann. Durch die Veränderung meiner Beziehung zu meinen inneren Anteilen, wie man diese Stimme in der Therapie nennt, haben diese sich wiederum verändert und ihre eigene kleine Transformation erlebt. Ich verstehe meine innere Kritikerin plötzlich. Und ich bin überzeugt: sie meint es eigentlich gut. Sie meinte es gut, als sie sich diese Methode des Kritisierens angeeignet hat. Wahrscheinlich wollte sie mich vor einer peinlichen Situation beschützen oder mich zum Lernen motivieren, um etwas zu erreichen. Es gibt viele Gründe, für die ein Kritiker auch einen guten Job übernehmen kann. Damals war das angebracht, heute nicht mehr. Das können wir gemeinsam erkennen und uns folglich neue Möglichkeiten des Zusammenlebens gestalten.

Die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen

Klingt verrückt? Ist es nicht. Und auch nicht peinlich. Die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen ist mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr. Verschiedene Strömungen der Psychotherapie und im Coaching wenden Modelle wie das „Internal Family System“ (Richard C. Schwartz) oder das „Innere Team“ (Friedemann Schulz von Thun) an. Weil es in den meisten Fällen funktioniert. Ein Eintauchen und Arbeiten mit Persönlichkeitsanteilen hat sich offensichtlich für viele schon gelohnt.

Ich finde die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen bestechend einfach und möchte gerne dazu ermutigen es auszuprobieren: sei es im Selbst-Coaching, zu zweit, in der Gruppe, oder auch und vor allem im Leben mit Haushalt und Kindern – dort sind unsere Anteile am lautesten! Die meisten Persönlichkeitsanteile haben wir in unserer (frühen) Kindheit ausgebildet und seitdem relativ wenig verändert. Schon mal erlebt, wie ihr Euch beim Schimpfen mit Euren eigenen Kindern ertappt und denkt: „Was rede ich hier eigentlich? Das hört sich an wie meine blöde Lehrerin damals. Warum rede ich so, wenn ich das doch gar nicht will?“ Die Kritikerin, die mir mein Innenleben gerade so schwierig macht, lässt auch nach außen Dampf ab. Die Kinder hören sie und im schlimmsten Fall verinnerlichen sie sich diese Stimmen für den Rest ihres Lebens. Ein bisschen Distanz wäre angemessen, um Wucht und Wirkung nach innen und außen zu relativieren.

Wer hat wen unter Kontrolle?

Der Kniff: Persönlichkeitsanteile haben uns voll unter Kontrolle, solange wir uns deren nicht bewusst sind. Ihre Wirkung ist dann maximal. Selbst nach Jahren Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen kommt immer mal wieder jemand um die Ecke, der bis dahin so selbstverständlich für uns war, dass er oder sie einfach nie aufgefallen ist. Unter Umständen verändert sich sehr viel oder alles, wenn sich auf einmal ein Persönlichkeitsanteil zeigt, der uns bis dahin fest im Griff hatte. Die Beschreibung „Aha-Effekt“ ist dann oft viel zu tiefgestapelt. So hatte mich jahrelang meine „Anspruchsvolle“ geführt. Leute konnten mir sagen, dass ich zu viel von mir verlangen würde. Ich habe das überhört oder gedacht, dieses Urteil sei übertrieben. Das war alles meine „Anspruchsvolle“, mit der ich voll identifiziert war. Der Leistungsdruck war normal für mich. Ständig war ich nicht gut genug und ich hatte tausende Gründe, warum ich mit meinen Leistungen unzufrieden war. Als ich sie „ertappt“ und meine Beziehung zu ihr verändert hatte, spielten sich sämtliche Situationen auf einmal anders ab. Das heißt nicht, dass sie jetzt nicht mehr in mir wirkt, aber unsere „Zusammenarbeit“ ist viel kooperativer geworden.

Ganz einfache Tricks für zu Hause, um glücklicher zu werden

Man kann zu Hause, unterwegs und mitten im Alltag verdammt gut mit Persönlichkeitsanteilen arbeiten. Der Trick ist ganz einfach. Versuche Dir mal selbst zuzuhören, während Du im Alltag rotierst. Wer redet da gerade? Wer schimpft, wer kritisiert? Unsere Anteile zeigen sich gerne auf für sie charakteristische Weisen: Schau in Dich herein und spüre nach. Welche Gedanken und Bilder kommen, wie fühlt sich das jeweils an? Wut im Bauch, Angst im Nacken, dröhnender Kopf, bleibt Dir die Luft weg? Körperliche Empfindungen lügen nicht. Sie sind oft ein hilfreicher Wegweiser darüber, was gerade wirklich abgeht. Und sie verändern sich, wenn man sie mit Interesse und Neugierde beobachtet. Wird es warm, kalt, groß, klein, eckig, weich, etc.? Die Verbindung der Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen mit Körperarbeit ist bestechend. Das kann oft zu Antworten führen, die man auf der rationalen Ebene nie gefunden hätte.

Die erste Reaktion bei unangenehmen Gefühlen und Empfindungen ist oft sie loswerden zu wollen. Auf den Kritiker reagiere ich unter Umständen mit Hass. Auf die Anspruchsvolle mit genervten Gefühlen. Doch das Schöne an uns Menschen ist: Es gibt etwas, das diese ganzen Theaterspiele sehen kann. Und das Sehende, das Beobachtende, das nicht mehr beobachtet werden kann, ist nie genervt, kritisiert nicht, hasst nicht. Es ist in sich ruhend, neugierig, wohlwollend und hat Gnade und Verständnis mit den wirkenden Anteilen, die sich oft das Leben gegenseitig schwermachen. Richard C. Schwartz redet hier vom „Selbst“, das in vielen anderen Systemen, Lebensanschauungen und Theorien auch andere Namen haben kann: der Zeuge, die Präsenz, der Beobachter, etc. Unterschiedlichste Kulturen berichten von den gleichen Erfahrungen, was jetzt hier zu weit führen würde. Für mich ist an dieser Stelle, in meinen (Selbst-)Coachings oder mit meinen Kindern nur eines wichtig: es funktioniert – unabhängig von Herkunft, Kultur oder Ausbildungsstand.

Die verschiedenen Rollen der Persönlichkeitsanteile

Unterschiedliche Anteile haben unterschiedliche Funktionen und auch Bedürfnisse. Schwartz kategorisiert beispielsweise in beschützende Anteile, verletzte oder „verbannte“ Anteile (die inneren Kinder) und in „Feuerbekämpfer“, die ebenfalls beschützend wirken wollen. Wunderbar zu erleben im Alltag mit Kindern. Schon mal ausgerastet, als das Fass übergelaufen war? Das war vielleicht ein Feuerbekämpfer. Sicher auch bereut danach? Wir haben uns in unserem Leben so viele starke Muster und Automatismen angeeignet, die irgendwann ihren Sinn hatten.

Es ist eine spannende Abenteuerreise in diese Geschichten einzutauchen und anzufangen zu verstehen. Und beim nächsten Mal kurz vorm überkochen gelingt es Dir vielleicht innezuhalten und einen anderen Weg einzuschlagen: im Team sozusagen, gemeinsam mit dem Hass, der gerade im Schwung war Dich komplett zu übernehmen, mit Dir zu verschmelzen. Dir ist es gelungen Distanz zu Deinem Hassin Dir zu bewahren und Dich nicht überwältigen zu lassen, ihm ins Gesicht zu schauen und ihn zu erkennen. Deine Haltung ändert sich plötzlich, Deine Beziehung zum Hass ändert sich, Du spürst Verständnis und Wohlwollen. Und mit dieser Beziehung in Dir verändert sich auch plötzlich Deine Beziehung zu Deinem Kind. Die eben noch fast eskalierende Situation endet darin, dass Ihr Euch in den Armen liegt und vor Glück heulen könntet…

Was die Arbeit mit mir selbst mit dem Bügeln zu tun hat

Es lohnt sich den inneren Stimmen einfach mal zuzuhören und einen empathischen Zugang zu ihnen finden. Ihr kommt ins gemeinsame Arbeiten.
Beim Bügeln, Spülen, Putzen und im Familienalltag mit Kindern und den Nächsten geht das wunderbar und zeigt einen direkten Effekt. Hier muss man sich nicht verstellen und kann im besten Fall offen kommunizieren, was man gerade beobachtet. Und wer die einzelnen Anteile ausreichend kennengelernt hat merkt, dass man ihnen nicht mehr kritisch, hassend oder genervt gegenüberstehen muss. Dann zeigt sich das Glück am Bügelbrett.

Und Du bist dankbar für dieses wundervolle Leben. Hinter Deiner Angst, Deinem Kritiker oder Deiner Gehetzten gibt es eine Ebene, die ruhig bleibt. So wie das tiefe Meer unter den Wellen. Und vielleicht ist gerade diese Stille das Wichtigste, was wir heutzutage in den Wirren unseres Alltags und der Welt erleben können. Wir erkennen das Theaterspiel und die Egokämpfe von bestimmten Persönlichkeitsanteilen, die miteinander in Wechselwirkung gehen und sich gegenseitig Energie abzapfen. Und was bleibt, wenn wir hinter die Kulissen schauen? Wir heilen die Beziehung mit uns selbst, unseren Liebsten und der Welt. Und was am Anfang sehr belustigend geklungen haben mag, ist vielleicht das Wichtigste im Leben.

Frieden fängt in unserem Inneren an

Es gibt Menschen mit viel Macht und Hebeln in der Hand, denen ich mehr Zeit zum Innehalten wünsche. Denn am Ende geht es um viel mehr als Glücksgefühle. Es geht um respektvolle Begegnung mit sich selbst und der Natur und Kulturen dieser Erde. Statt auf Hass mit Hass zu reagieren oder auf Angst mit Angst, lohnt sich der Blick hinter die Kulissen. Welche Geschichte hat Deine Angst? Dein Hass? Deine Arroganz? Du beginnst zu verstehen und wirst anders auf Deine Anteile reagieren. „Ihr“ könnt gemeinsam kreativ werden und ein anderes Leben gestalten. Diese Haltung verändert potenziell alles. Frieden fängt in unserem Inneren an.

Hier ist der Artikel im Original zu lesen.