Monat: Juli 2015

elterngarten: Der Name und das Logo

Der Name „elterngarten“

… ist tatsächlich ursprünglich nicht aus dem Namen „Kindergarten“ abgeleitet worden – auch wenn das nahe liegt. Wir suchten nach einem Namen, mit dem Wachstum und Entfaltung leicht assoziiert werden kann. Forum, Institut, Plattform, Haus, Werkstatt, Akademie… das alles hat es für uns nicht so gut auf den Punkt gebracht wie „Garten“. Wir möchten etwas angenehmes und nicht anstrengendes vermitteln. Der Name „elterngarten“ ist einfach, prägt sich ein und verzichtet auf englische oder denglische Spielerei. Mit dem Zusatz „Impulse für Mütter und Väter in Elternzeit“ passt der Name gut zum Kern des Projektes. „Garten“ lässt viele gut passende Assoziationen zu: Die Elternzeit ist eine gute Phase, um im Leben gut Bewährtes wachsen zu lassen und zu pflegen, „Unkraut“ zu jäten, Neues zu sähen, etc. Insgesamt geht es im Garten um Wachstum und Potenzialentfaltung mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Assoziation zum „Kindergarten“ polarisiert und bringt elterngarten ins Gespräch. Unser Standpunkt ist klar: So wie der Kindergarten (im idealen Fall) eine Plattform für die bestmögliche Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung des Kindes im entsprechenden Alter darstellt, stellt elterngarten ebenfalls eine Plattform dar, die die Entwicklung der Eltern bestmöglich begleitet. Mit der Polarisierung spielen wir gerne und auf jeden Fall sorgt sie dafür, dass sich jeder den Namen gut behalten kann. Bei allem haben wir uns dafür entschieden, „elterngarten“ klein zu schreiben und damit klar zu machen, dass es ein Kunstbegriff ist. Und wer weiß, Kindergarten ist so ein mächtiger Begriff, dass er auch ins englische übertragen wurde. Diese Türen stehen uns nun zumindest auch offen…

Das Logo

war ursprünglich um 270 Grad gedreht, es saß ein kleiner Mensch auf dem Schoß von einem großen Menschen. Dann haben wir es weiterentwickelt. Die Bedeutung ist abstrakter geworden. Die runden Formen der Zeichen betonen das Lebendige, die Lebendigkeit, das Menschliche. Auf dem ersten Blick sieht man vielleicht Pfeile, die in die Zukunft zeigen. Die runden Formen zeigen: das Lebendige entwickelt sich, transformiert sich in die Zukunft.

Das Logo lässt bewusst einen Interpretationsspielraum: Es könnten zwei Libellen sein, die gemeinsam in die Zukunft fliegen. Das ist zumindest so für mich als Gründerin. Die Idee „elterngarten“ und auch die Logoentwicklung habe ich im Sommer 2015 aufgebaut und entwickelt. Dabei hat viel im und am See im Münchner Süden statt gefunden. Ich war mehrmals in der Woche am See. Als ich gerade im Logoentwicklungsprozess gemeinsam mit meiner Nachbarin Christine steckte und ich mich nicht so recht entscheiden konnte, in welchem Winkel die „Männchen“ sein sollten („sitzend oder fliegend“) schwamm ich im See und mir kam eine Frau schwimmend entgegen, die ganz angetan war vom flirtenden Libellenpaar, das mich in meiner Ahnungslosigkeit über den See begleitete. Die Frau machte mich darauf aufmerksam und die Entscheidung für das Logo war gefallen… Es könnte aber auch ein ein Kind mit Mutter/ Vater sein, oder zwei 3-köpfige Familien, oder ein Mensch der den anderen von hinten umarmt, oder Fußstapfen, etc. Das sahen bisher andere darin. Jedenfalls geht es immer nach vorne, in aller lebendigen Klarheit und Schönheit, gemeinsam in die Zukunft.

Das Wort ist bewusst durch die Schrift zweigeteilt: So können die beiden Teile auf dem ersten Blick besser gelesen werden. Eltern. Garten. Das fett Gedruckte wird übrigens bei einem Wort nicht zuerst gelesen, oder ist wichtiger. Hier hat das Design entschieden. So wie die Handschrift bei einem Wort am Anfang immer dünner ist und dann dicker wird, so ist auch elterngarten geschrieben. Das Lebendige soll sowohl in den Symbolen, als auch in der Schrift wirken.